SEO für Zahnärzte

SEO für Zahnärzte

Als Zahnarzt wollen Sie für neue Patienten sichtbar sein? Für etablierte Patienten gut erreichbar sein? Dass arbeitserleichternde Online-Werkzeuge auch wirklich genutzt werden? Dann reicht es nicht, wenn die Webseite Ihrer Zahnarztpraxis Ihre „Visitenkarte“ ist.

Mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) sorgen Sie dafür, dass Ihre Webseite in den Suchmaschinen bei den relevanten Suchen sichtbar ist. Das bedeutet besonders bei Google gut dazustehen. Für lokale Unternehmen wie Zahnarzt-Praxen gibt es einige einfache Maßnahmen, die den Erfolg in den Suchmaschinen ermöglichen. Als SEO-Agentur in Münster helfen wir Ihnen auch gerne bei den Feinheiten der Umsetzung. Beachten Sie dazu unsere Referenzen auf diesem Gebiet.

Unsere SEO-Tipps für Zahnärzte:

  1. Schnelle, sichere & für Smartphones geeignete Webseite
  2. Suchbegriffe & eindeutige Inhalte
  3. Passende Meta-Daten
  4. Sprechende URLs & klare interne Verlinkung
  5. Konsistente, direkt sichtbare NAP-Daten & Öffnungszeiten
  6. Links aufbauen & Plattformen nutzen
  7. Erfolg überprüfen
SEO für Zahnärzte Beispielentwicklung der Sichtbarkeit
SEO für Zahnärzte Beispiel für Kategorien

Schnelle, sichere & für Smartphones geeignete Webseite

Die beste Suchmaschinenoptimierung ist zum Scheitern verurteilt, wenn die Webseite, die durch sie besser gefunden werden soll, nicht einige technische Grundlagen erfüllt.

Als Zahnarzt ist es nicht nur wegen Suchmaschinen besonders wichtig, dass Ihre Webseite schnell lädt: potenzielle neue Patienten suchen oft spontan oder unterwegs vom Handy aus. Eine sichere Verbindung mit HTTPS-Protokoll wird inzwischen nicht nur von Suchmaschinen wie Google honoriert, sondern nicht gesicherte Verbindungen werden auch in vielen Browsern inzwischen mit Warnungen versehen. Auch Google ruft die Webseite Ihrer Zahnarztpraxis in der mobilen Version ab. Sie sollte also sowohl vom Desktop-PC, als auch mobilen Geräten aufrufbar, lesbar und funktional sein. Responsives Design gehört einfach dazu.

Suchbegriffe & eindeutige Inhalte

Die Faustregel lautet: Sie werden nur zu Suchanfragen und Themen gefunden, die sie auf Ihrer Webseite auch nennen.

Sie sind ein Zahnarzt in Münster? Dann sollte das auch zentral auf der Webseite stehen, denn die Suchmaschinen werten kaum Bildinhalte aus. Sie bieten als Zahnarzt auch Implantate an? Dann sollte das auch erwähnt werden. Ist es wichtig, dann sogar auf einer Unterseite. Denn unter jeder URL ihrer Webseite sollten sich eindeutige und individuelle Inhalte zu einem konkreten Thema befinden. Klarheit erleichtert Suchmaschinen die Zuordnung und die SEO-Ausrichtung auf spezielle Suchen. Als Zahnarzt in ländlicher Gegend kann es sich aus SEO-Sicht lohnen, nicht nur als Zahnarzt für den Praxis-Standort gefunden zu werden, sondern auch Nachbargemeinden oder die Region aktiv zu nennen.

Passende Meta-Daten

Die Suchergebnisse bei Google und anderen Suchmaschinen bestehen meist aus einem „blauen Link“ als Überschrift, der URL und einer kurzen Beschreibung. Was hier steht, entscheidet, ob eine nach einem Zahnarzt suchende Person auch zu Ihrer Webseite klickt.

Diese kleinen und im Platz sehr begrenzten Texte sind als Meta-Title und Meta-Description Teil der für den Nutzer unsichtbaren Meta-Daten Ihrer Webseite. Auch Suchmaschinen orientieren sich an ihnen und werten sie aus. Sie sollten für jede Unterseite individuell, passend und griffig sein.

Konsistente, direkt sichtbare NAP-Daten & Öffnungszeiten

Wenn Technik und Inhalte stehen, dann geht es an die Feinheiten. Für SEO bei Zahnärzten und anderen lokalen Unternehmen sind dabei die NAP-Daten (Name, Adress, Phone) zentral. Legen sie fest:

  • Unter welchem Namen sollen Sie als Zahnarzt und Ihre Zahnarztpraxis gefunden werden?
  • Wie genau soll die Adresse geschrieben werden: Hauptstraße oder Hauptstr.? Münster, Münster/Westf., Münster in Westfalen?
  • Was ist die Haupt-Telefonnummer und wie soll sie geschrieben werden: 0815 123456 oder +49815 123456 oder 0815 12 34 56 usw.?

Wie genau Ihre Entscheidung ausfällt, ist in den meisten Fällen nicht so wichtig. Wichtig ist, dass diese NAP-Daten dann soweit technisch möglich überall im Netz geschrieben werden. So ist für die Suchmaschinen deutlicher, dass es sich immer um denselben Zahnarzt handelt und ihre Webseite die Autorität dazu ist. Gleiches gilt für die Öffnungszeiten.

Weil diese Angaben nicht nur für Suchmaschinen, sondern auch für Patienten so zentral sind, sollten sie unabhängig vom Einstiegsort auf der Webseite immer direkt sichtbar sein. In den meisten Fällen sind sie auch die Konversionspunkte: Der Erfolg der Webseite bemisst sich an den Interaktionen mit diesen Kontaktdaten, idealerweise indem direkt Anrufe generiert werden. Man kann Telefonnummern auf einer Webseite klickbar machen, sodass Smartphone-Nutzer mit einem Klick einen Anruf starten können.

Links aufbauen & Plattformen nutzen

Backlinks, also Verweise von anderen Webseiten zu Ihrer, sind auch für die Webseiten von Zahnärzten wichtig. Als Zahnarztpraxis sollten Sie deshalb die Gelegenheiten nutzen, die branchenspezifische und lokale Verzeichnisse bieten.

Wichtig ist dabei, dass sie tatsächlich für Nutzer und ihren Ort relevant sind und nicht nur namenlose Linklisten. Ob Telefonbuch, Eintrag auf der Webseite der Stadt, Aktivität in einem Verband, Sponsoring für den lokalen Sportverein: lassen Sie ihre Webseite nennen und verlinken. Je lokaler oder fachlicher diese Links sind, desto besser. Bereits bestehende Zusammenarbeiten, soziales und fachliches Engagement zahlen sich hier doppelt aus.

Die derzeit wichtigsten Plattformen sind die großen Kartendienste, allen voran Google Maps. Hier mit vollständigen Angaben und guten Inhalten aktiv zu sein, ist für Zahnärzte auch abseits von SEO sehr wichtig. Über Google MyBusiness können Sie ein entsprechendes Profil erstellen und verwalten. Und dabei natürlich die konsistenten NAP-Daten und aktuellen Öffnungszeiten nicht vergessen.

Erfolg überprüfen

Die Erfolge der SEO-Maßnahmen überprüfen ist wichtig, denn SEO ist ein kntinuierlicher Prozess, bei dem es keine Garantien gibt. Suchalgorithmen und Mitbewerber ändern sich und manchmal zeigen sich Stärken und Potenziale an unerwarteten Stellen.

Die Positionen Ihrer Webseite bei verschiedenen Suchbegriffen im Auge zu behalten, ist genauso sinnvoll, wie zu wissen, wie sich Besucher auf der Webseite verhalten. Mit kostenlosen Werkzeugen, wie der Google Search Console, Google Analytics und dem Google Tag Manager haben Sie viele Möglichkeiten den Erfolg und die Potenziale der SEO-Maßnahmen und Ihrer Webseite zu prüfen. Dabei sollten Sie nicht nur Besuche, sondern möglichst auch relevante Aktionen, wie Kontaktaufnahmen auswerten.

Für lokale Zahnarztpraxen lohnen sich kostenpflichtige Tools oft nicht, aber eine SEO-Agentur kann Ihnen die wichtigen Einblicke meist günstig ermöglichen. Ein regelmäßiges Reporting, das die relevanten Daten aus den verschiedenen Quellen zusammenführt, ist für Zahnärzte meist sinnvoller, als sich regelmäßig selbst durch die kompletten Daten zu klicken.

Online-Marketing und SEO für Zahnärzte professionell umgesetzt – unsere Referenzen

Zahnarztpraxis Stefan Wilser

Für die Zahnarztpraxis Dr. Stefan Wilser in Bielefeld erstellten wir bei Online-Profession eine neue Webseite auf Basis des CMS WordPress. Damit ist die Webseite leicht zu pflegen und kann potenziell auch einfach um weitere Funktionen erweitert werden.

Seo für Zahnärzte, Beispiel: Zahnarztpraxis Wilser
SEO für Zahnärzte gingen wir hier über den üblichen lokalen Kontext hinaus mit allgemein hilfreichen Inhalten an: In einem eigenen Bereich für Neupatienten gibt es alle wichtige Informationen vor dem ersten Besuch der Zahnarztpraxis, sowie einen zweisprachigen Anamnesebogen. Einige Tipps für Zahnnotfälle helfen und informieren grundsätzlich, unabhängig von Termin oder zuständigem Zahnarzt. Und Sonderthemen, wie Zahnprobleme bei Schwangerschaft oder Alters-Zahnheilkunde werden in eigenen Beiträgen abgedeckt. Immer im Blick sind dabei die Kontaktdaten und Öffnungszeiten der Zahnarztpraxis.

Die informativen Inhalte heben die Seite von den lokalen Mitbewerbern ab und schaffen es den Zahnarzt bei potenziellen Neupatienten schon vor der Entscheidung einen Arzt aufzusuchen in den Blick zu bringen.

Zahnarztzentrum Dres. Siecaup

Im Fall der des Zahnarztzentrums Dres. Siecaup in Steinfurt war Online-Profession nicht nur am Webentwicklung beteiligt, sondern unterstützt die Zahnärzte bei SEO und SEA. Trotz der generell ansprechenden Webseite war es anfangs nicht gelungen bei den lokalen Suchen relevante Plätze einzunehmen. Vor allem im fachlichen Schwerpunkt der Praxis, der Implantologie, war die Sichtbarkeit unbefriedigend. Mit wenigen gezielten Änderungen und SEO-Maßnahmen konnten wir schnell entsprechende Verbesserungen erreichen.

Beispiel für SEO für Zahnärzte: Dres. Siecaup

Dazu überführten wir die Webseite unter Beibehalten des Look-and-Feel in eine besser strukturierte und zugleich leicht zu pflegende WordPress-Webseite. So konnten auch technische Qualitätssignale, wie die Core Web Vitals direkt optimal vorbereitet werden und Anpassungen in Zukunft unkompliziert erfolgen.

Einen Experten-Status im Internet zu kommunizieren und in Suchmaschinen entsprechend vertreten zu sein, ist trotz dieser wichtigen Grundlagen keine Sache einiger schneller Ranking-Gewinne. Auch als Koryphäe gilt es sich angemessen zu präsentieren und Leistungen nachvollziehbar zu erklären. In diesem Fall begleiten Überlegungen zu SEO und Online-Reputations-Management die Zahnarztpraxis über die eigentlichen Änderungen hinaus, um nachhaltige lokale Bekanntheit zu ermöglichen.

Zahnmedizin Kattenvenne, Dr. Judith Brockmann

Im Fall Webseite zahnmedizin-kattenvenne.de von Frau Dr. Brockmann lag der Schwerpunkt darauf potenziellen Patienten in der ländlichen Umgebung eine lokale Zahnarztpraxis nahezubringen. Besonderer Wert wird auf eine einfühlsame Behandlung mit Zeit für die Patienten gelegt.

SEO für Zahnärzte Beispiel: Zahnmedizin Kattenvenne

Auf der eigenen Webseite die Philosophie von Praxis und Behandlung zu präsentieren, ist keine der klassischen SEO-Maßnahmen, hat aber einen wesentlichen Effekt: Die Inhalte der Seite heben sich von möglicherweise nur sehr spärlich informierenden Webseiten anderer Zahnärzte der Umgebung ab. Das schafft einerseits Vertrauen bei den Patienten. Andererseits signalisiert es Relevanz an die Suchmaschinen und gibt mehr Möglichkeiten potenzielle Suchbegriffe zu berücksichtigen. Denn wie oben angemerkt: Man wird nur für Dinge gefunden, die man zumindest erwähnt.

Zahnärzte-Zentrum Hiltrup

Ein weiteres Beispiel für Webseitengestaltung und SEO für Zahnärzte durch Online-Profession ist das Zahnärzte-Zentrum Hiltrup. Hier war der Anspruch die zahlreichen Leistungen und das große Team der Praxis angemessen zu präsentieren und sichtbar zu machen.

SEO für Zahnärzte beispiel: Zahnärztezentrum Hiltrup
Von A wie Anästhesie bis Z wie Zahnreinigung werden auf Unterseiten die Leistungen erklärt. Das zahlt sich durch Präsenz in den Suchergebnissen auch bei Suchbegriffen aus, die man vielleicht nicht direkt im Blick hat, wie „kieferchirurg münster hiltrup“ mit monatlich immerhin 40 Suchen. Über den Google Tag Manager und Google Analytics wird (natürlich datenschutzkonform nach Zustimmung) das Verhalten der Nutzer auf der Seite gemessen, um die Performance der einzelnen Themen im Auge zu behalten.

Gemeinschaftspraxis Top Dent, Witten

Auch bei Top Dent hat Online-Profession eine bestehende Webseite mit Local SEO dabei unterstützt besser gefunden zu werden. Für Dr. Kindler und Dr. Bantel überarbeiteten wir deshalb Webseiten-Texte, vervollständigten die Plattformen wie Google MyBusiness und sorgten für eine SEO-technisch saubere Webseite, um die Zahnarztpraxis online sichtbar zu machen.

Beispiel für SEO und Tracking bei Zahnärzten: Top Dent

Neben den SEO-Maßnahmen sorgten wir auch dafür, dass die Performance der Webseite erst nachvollziehbar wurde. Durch die  Verknüpfung mit der Google Search Console und Google Analytics haben die Zahnärzte und ihr Team nun jederzeit Einsicht in die Besucherzahlen, die Suchbegriffe, die Nutzer auf die Webseite brachten und weiteren wertvollen Informationen. So können auch zukünftige Änderungen an der Webseite schnell auf ihre Auswirkungen buntersucht werden.

Wir helfen Ihnen bei SEO und Webseitenerstellung

Webseitenerstellung und SEO für Zahnärzte sind lohnende Investitionen. Mit unserer Erfahrung und technischem Know-how sind viele Maßnahmen schnell erledigt. Als Agentur stehen wir Ihnen gerne beides zur Verfügung, beraten Sie und setzen direkt um. Damit aus Google-Suchen neue Patienten werden.

Die größten Fehler in Google Analytics: So setzen Sie Ihr Werbebudget sinnvoll ein

Die größten Fehler in Google Analytics: So setzen Sie Ihr Werbebudget sinnvoll ein

Inzwischen nutzt nahezu jedes erfolgreiche Unternehmen Google Analytics. Richtig eingesetzt kann Ihnen Analytics schließlich sehr viele wertvolle Informationen zu Ihrer Website liefern. Leider machen Viele jedoch immer wieder vermeidbare Fehler. Erfahren Sie welche Fehler die schwerwiegendsten sind und verhindern Sie so, dass Sie durch falsche Nutzung Von Analytics wertvolles Werbebudget verbrennen.

1. Fehlende Conversion-Ziele für Websites

Google Analytics weiß zwar schon sehr viel, jedoch noch lange nicht alles: Zum Beispiel, welche Handlungen auf Ihrer Webseite die für Sie wirklich wichtigen Nutzeraktionen darstellen. Hierzu muss man selbst Micro-Conversions und individuelle Zielvorhaben einrichten. Wer nicht gerade einen Onlineshop betreibt und bereits durch das erweiterte E-Commerce-Tracking von Google Analytics viele wichtige Handlungen auf seiner Website erfasst, sollte immer seine Conversion-Ziele festlegen. Doch viele Webseitenbetreiber wissen beispielsweise gar nicht, dass man in Google Analytics in Kombination mit dem Google Tag Manager die Möglichkeit hat, jeden Klick zu erfassen und somit seine Besucherflüsse, Kontaktaufnahmen und Button-Klicks ganz genau zu analysieren.

Betreiben Sie einen Blog, dann sind ganz andere Handlungen für Ihren Webauftritt wertvoll  als bei der Webseite eines lokalen Ladens, oder einer Ladenkette. So können Kontaktanfragen, das Abrufen einer Wegbeschreibung oder der Eintrag in den Newsletter  für Sie von Bedeutung sein. Deshalb sollten Sie definieren, welche Aktionen für Sie wichtig sind und welche Schritte im Normalfall zu Ihnen hinführen. Genau diese sollten Sie mit Google Analytics und dem Google Tag Manager tracken. Mit entsprechend eingerichteten Zielvorhaben können Sie dann in den Analytics-Berichten nachvollziehen, welche Seiten, Kanäle und Maßnahmen auf Ihrer Webseite wirklich funktionieren. Ohne dieses zielgenaue Tracking verpassen Sie die Möglichkeit, mehr Umsatz durch zielgerichtetes Marketing zu generieren.

2. Zahlungsanbieter nicht als Traffic-Quellen auszuschließen

Als Onlineshop-Betreiber sind Sie darauf aus, den Bestellvorgang für den Kunden so vertrauenswürdig und verständlich wie möglich zu gestalten. Dazu gehört das Implementieren verschiedener, gängiger Zahlungsmethoden. Rund 70% der in Deutschland getätigten Online-Bestellungen werden über den Zahlungsanbieter PayPal abgewickelt. PayPal hat sich über die Jahre als unkomplizierter und sicherer Weg beim Verbraucher etabliert.

Wenn Sie PayPal oder andere Dienste in Ihrem Onlineshop als Bezahlmethode anbieten und sich schon einmal intensiver mit Google Analytics beschäftigt haben, wird Ihnen aufgefallen sein, dass paypal.com häufig als Akquisitionskanal bei Bestellungen aufgeführt wird. Der Sprung des Nutzers zu PayPal und wieder zurück während des Zahlungsprozesses wird von Analytics als neuer Einstieg gewertet. Deshalb sollten Sie die Domain von Paypal beim Tracking ausschließen. Wenn dieser Ausschluss nicht vorgenommen wird, riskieren Sie die Verfälschung wertvoller Daten, ohne die Sie Ihre Marketing-Aktivitäten nicht effizient ausrichten können. Potentielle Umsätze bleiben dadurch auf der Strecke liegen.

Sie kommen alleine nicht weiter? Sind unsicher welche Daten für Ihre Entscheidungen wirklich relevant sind? Gehen Sie in Sachen Google Analystics auf Nummer sicher und lernen Sie vom Online-Marketing-Experten Martin Witte.

Lernen Sie Google Analytics und verstehen Sie Ihre Kunden besser kennen, um mehr Umsatz zu generieren!

3. Keine Verwendung von UTM-Parametern

Als Webseitenbetreiber ist Ihnen oft eines besonders wichtig: viel Traffic. Webseiten mit viel Traffic verfügen häufig neben einer Haupt-Traffic-Quelle über weitere kleinere Traffic-Quellen. Dazu gehören Werbeanzeigen auf mehreren Kanälen, Besucher aus Newsletter-Mails, Backlinks, usw. Dabei ist es ideal, wenn man weiß, wo genau der Traffic herkommt. Haben Sie wirklich so viele Besucher, die über die URL-Adresszeile auf Ihre Webseite gelangen oder sind es doch die Newsletter-Abonnenten, die auf die Links in Ihren E-Mails klicken? Welcher der selbst gesetzten Links bringt besonders zahlungskräftige Besucher?

Mithilfe von UTM-Parametern lassen sich Links individualisieren, wodurch Analytics den Ursprung des Link-Klicks erkennen kann. Dies hilft Ihnen maßgeblich bei der konkreten Beurteilung von Traffic-Quellen und Online-Marketing-Maßnahmen. Dadurch sparen Sie sich die Zeit für das Rätselraten, welche Einzelmaßnahme am besten performt hat und verschwenden kein Geld mehr für schlecht performende Traffic-Quellen.

4. Site-Search-Tracking nicht aktivieren

Mittlerweile gehört die Suchfunktion zum Standardrepertoire fast aller Websites. Besonders Onlineshops mit vielen Artikeln bieten eine Suchfunktion an, damit die Navigation dem Nutzer so leicht wie möglich fällt. Beim Anbieten einer Suchfunktion für den Nutzer sollten Sie auch Ihre eigenen Bedürfnisse nicht zu kurz kommen lassen: Mit der Aktivierung des Site-Search-Trackings sehen Sie, wonach Ihre Besucher suchen und können somit Optimierungspotenziale Ihrer Website erkennen.

Stellen viele Besucher beispielsweise immer wieder die gleiche Suchanfrage, kann dies ein Indiz dafür sein, dass dieser Inhalt nur sehr schwer auffindbar ist. Darüber hinaus können Shop-Betreiber durch Suchanfragen Trends erkennen und ableiten, welche Produkte Sie in Ihren Shop aufnehmen sollten.

5. Verweildauer und Absprungrate falsch einschätzen

Je länger der Nutzer auf Ihrer Website bleibt, umso zufriedener und interessierter ist er am Inhalt der Seite. Eine lange Verweildauer ist also gut. So muss es wohl sein, oder? Leider nicht ganz: 

Um dieses Paradoxon zu verstehen, sollte zuerst nachvollzogen werden, wie Google die Verweildauer überhaupt misst. Denn Google startet nicht einfach eine Stoppuhr, sobald der Nutzer Ihre Website besucht und stoppt sie, wenn er das Fenster / den Tab schließt oder auf den “zurück”-Button klickt. Analytics misst auf jeder Seite lediglich die Zeit zwischen dem Seitenaufruf und der letzten Aktion auf der Seite – meist den klick auf einen Link. Das Verlassen der Seite registriert es aber nicht.  Somit werden Nutzer, die nur eine Seite aufrufen und diese dann ohne einen weiteren Klick auf der Seite wieder verlassen, mit 0 Sekunden Verweildauer gewertet. Das bedeutet: Besucht ein Nutzer Ihre Website und schaut sich alles 20 Minuten lang an, verlässt die Seite dann aber wieder, ohne eine zweite Seite aufzurufen, bewertet Google diesen Nutzer mit einer Verweildauer von 0 Sekunden. 

Gleiches gilt für die Absprungrate: Nutzer, die Ihre Seite besuchen und diese ohne eine Interaktion in Form eines Link-Klicks verlassen, werden als Absprung gewertet.

Dies führt dazu, dass Sie allein anhand von Verweildauer und Absprungrate nicht beurteilen können, wie relevant Ihre Seiten und deren Inhalt für die Nutzer sind. 

Doch es gibt eine einfache Lösung für dieses Dilemma: Mit dem Google Tag Manager stehen Ihnen drei Optionen zum Analysieren des Nutzerverhaltens zur Verfügung, mit denen zusätzliche Messpunkte für die Verweildauer entstehen.

  1. Scroll-Tracking:
    Kann nachvollziehen, wenn der Nutzer z.B. 25% der Seite gescrollt hat
    → verhindert, dass “unechte” Absprünge gewertet werden
  2. Tracken nach Anzeigen bestimmter Seitenelemente:
    Scrollt der Nutzer zu einem bestimmten Seitenelement, wird dies als Event getrackt
    → Besuch wird somit nicht als Absprung gewertet
  3. Time-On-Site-Tracking:
    Nach einem festgelegten Zeitraum (z.B. 20 Sekunden) wird ein Event ausgelöst, wenn der Nutzer die Seite noch geöffnet hat
    → ermöglicht durch mehrere Zeit-Events präzise Aussagen über die Verweildauer

Um Verweildauer und Absprungrate Ihrer Website-Besucher einschätzen zu können, brauchen Sie Tracking-Elemente und Micro-Conversions!

Martin Witte

Online-Marketing-Experte und Geschäftsführer, Online-Profession GmbH

Fazit: So vermeiden Sie Fehler in Google Analytics!

Google Analytics öffnet ein weites Feld an Möglichkeiten, aber auch möglichen Fehlern. Damit Sie den Überblick über mögliche Fehlerquellen nicht verlieren, sollten Sie sich die folgenden Grundsätze merken:

  1. Definieren Sie spezifische Conversion-Ziele für Ihre Website.
  2. Schließen Sie Zahlungsanbieter als Traffic-Quellen aus.
  3. Interpretieren Sie Verweildauer und Absprungrate richtig und nutzen Sie Events um die Datengrundlage zu verbessern.
  4. Nutzen Sie Site-Search-Tracking und werten Sie die interne Suche aus.
  5. Verwenden Sie UTM-Parameter.

Sie kommen alleine nicht weiter? Sind unsicher welche Daten für Ihre Entscheidungen wirklich relevant sind? Gehen Sie in Sachen Google Analystics auf Nummer sicher und lernen Sie vom Online-Marketing-Experten Martin Witte.

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„Not provided“ Filter in Google Analytics einrichten

„Not provided“ Filter in Google Analytics einrichten

Im Zuge der Secure Search von Google werden die meisten organischen Keywords in Google Analytics lediglich als „not provided“ dargestellt.

Da es aber aus vielen Gründen nützlich sein kann zu wissen, anhand welches Suchbegriffs oder zumindest anhand welcher groben Intention der Nutzer auf die Seite gekommen ist, bietet es sich an, einen „not provided“-Filter in Analytics einzurichten. Diese Filterfunktion sorgt zwar nicht dafür, dass die organischen Suchbegriffe direkt angezeigt werden, aber mithilfe der nun angezeigten URL lässt sich das Keyword des Users bzw. seine Intention deutlich besser erahnen.

Die gewonnen Informationen über die grobe Intention des Users lassen sich nun beispielsweise in Onpage-Optimierungen oder bei der zukünftigen Texterstellung auf der jeweiligen Website nutzen. Das Einrichten der Filterfunktion erfolgt im Analytics-Account in den Unterpunkten „Verwalten“ >> „Datenansicht“ >> „Filter“. Mit einem Klick auf „Filter hinzufügen“ öffnet sich ein Menü, in dem der Filtertyp und erweiterte Optionen ausgewählt werden können. 

In unserem Fall wählen wir die Variante „Benutzerdefiniert“ und aktivieren das „Erweitert Feld“.

Parameter für die Filteroptionen

Nachdem wir nun noch bei „Feld A erforderlich“ und „Feld B erforderlich“ einen Haken gesetzt haben, klicken wir anschließend natürlich auf „Speichern“. 

An dieser Stelle sei erwähnt, dass der „not provided“-Filter nicht rückwirkend funktioniert, sondern erst die nach der Implementation anfallenden Keywords in „URL-Informationen“ umwandelt. Dies sollte man unbedingt im Hinterkopf behalten.

Weitere Möglichkeiten zum Umgehen des “not provided”-Filters

Neben dieser Filterfunktion gibt es einige andere Möglichkeiten, noch näher an das tatsächlich gesuchte Keyword zu gelangen. Mithilfe der Google-Webmastertools etwa lassen sich andere nützliche Suchinformationen der User herausfinden. Dies ist in den WMT (Webmastertools) möglich unter „Suchanfragen“ >> “Suchanalyse“.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass man mit den oben geschilderten Methoden zwar nicht die eigentlichen Keywords komplett angezeigt bekommt, aber man mit ein paar Tricks immerhin darauf schließen kann, durch welchen Suchbegriff bzw. durch welches Keyword der User auf die Seite gelangt ist.

Intuitive Infografiken erstellen mit dem Google Databoard

Mit Hilfe des Google Databoards lassen sich einfache aber sehr aussagekräftige Infografiken erstellen, welche anschließend beispielsweise in Sozialen Netzwerken oder per Email geteilt werden können.

 

Das Schöne an den Google Infografiken ist das übersichtliche Design in Kombination mit aktuellen und fundierten Forschungsergebnissen. Somit ist es selbst für einen komplett unerfahrenen Nutzer möglich informative Grafiken zu erstellen, welche auch mit der optischen Komponente überzeugen können. Mit wenigen Klicks lassen sich somit die gewünschten Studien und Daten in einer optisch hochwertigen Infografik zusammenfassen. Positiv hervorzuheben sind dabei die stets mit angegebenen Quellenangaben der Daten.

Die intuitive Handhabung vom Google Databoard ergibt sich allerdings auch durch die leicht eingeschränkten Gestaltungsmöglichkeiten des Databoards. Der Fokus dieses Tools liegt offensichtlich auf der Funktionalität und dem übersichtlichen Darstellen von Informationen, was für viele Nutzer mehr als ausreichend ist.

Zurzeit ist dieses Tool leider nur in Englisch verfügbar. In dieser Version sind somit die Daten wie auch das Programm an sich komplett in Englisch. Wer der englischen Sprache also nicht mächtig ist muss sich noch gedulden bis es eine deutsche Version gibt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Google Databoard ein nützliches und simples Tool ist, welches es auch einem „Nicht-Designer“ ermöglicht informative Infografiken zu erstellen

Richtig Suchen bei Google will gelernt sein

„Richtig“ beschreibt dabei nicht nur die Tatsache, dass man anstatt „Wer hat das WM Finale 2014 gewonnen“ z.B. nach „Wm Sieger 2014“ sucht, sondern auch, dass man Gebrauch von den verschiedenen Suchoperatoren macht, welche Google zur genaueren Suche zur Verfügung stellt.

Im Folgenden erkläre ich die einzelnen Suchoperatoren anhand eines Beispiels und zeige außerdem warum es häufig Sinn macht die Google Suchoperatoren zu nutzen.

Generell kann man die Suchoperatoren unterteilen in zwei Kategorien:

  1. einfache Operatoren, welche vor und nach Suchbegriffen in Form von Zeichen und Symbolen genutzt werden um die Suche nach gewissen Kriterien einzugrenzen
  2. erweiterte Google Suchoperatoren, welche aus kompletten Worten bestehen und z.B. dabei helfen bestimmte Informationen über eine Internetseite zu erlangen

Pluszeichen (+) als Suchoperator

Das Plus als Operator für die Google Suche sorgt dafür, dass die Begriffe, vor denen ein + steht, im Suchresultat berücksichtigt werden. Dies ist allerdings auch bei der Standard-Google-Suche der Fall.

Minuszeichen (–) in der Google-Suche

Wenn vor einen Suchbegriff ein Minus gesetzt wird, dann wird der jeweilige Begriff nicht bei der Suche berücksichtigt, er wird also ausgeschlossen.

Mit Anführungszeichen („“) exakte Begriffskombination suchen

Das Hinzufügen von Anführungsreichen zu einer Suchphrase leitet eine Google-Suche ein, welche die gesuchte Begriffskombination in der exakten Reihenfolge wiedergibt.

Senkrechten Strich (|) als Google-Suchoperator nutzen

Der senkrechte Strich in der Google-Suche entspricht einem OR-Operator. Daher sorgt er dafür, dass alle diejenigen Ergebnisse in den SERPS angezeigt werden, auf denen entweder der eine oder der andere Suchbegriff gefunden wurde.

Unendlich Symbol (~) auch bekannt als Tilde

Bei mindestens zwei eingegebenen Suchbegriffen wird die Tilde (Unendlich-Zeichen) als Verbindung genutzt und wirkt sich auf die Suchergebnisse wie folgt aus: Es werden sämtliche Ergebnisse in den SERPS angezeigt, in welchen die gesuchten Begriffe nicht weiter als zehn Wörter auseinander liegen.

 

Seitenabfrage mit dem Suchoperator „site:“

“site:” ist einer der bekanntesten erweiterten Google Suchoperatoren. Hiermit lassen sich Suchanfragen auf Domains oder Domainendungen beschränken und in den SERPS werden dem entsprechend nur Results (Ergebnisse) angezeigt, welche die gesuchte Domain enthalten oder die gesuchte Domainendung aufweisen.

 

Eingehende Links mit „link:“ finden

Der Suchoperator “link:” ermöglicht es Seiten zu finden, welche auf die gesuchte Seite verlinken. Da dies z.B. im Rahmen von einer Konkurrenzanalyse von Webmastern genutzt werden kann gibt Google nicht alle Seiten aus.

 

Informationen über eine URL mit „info:“

Bei der Suche nach einer URL mit dem Operator „info:“ werden in den Suchergebnissen Informationen zu der jeweiligen Seite angezeigt.

 

Suche nach bestimmten Dateitypen mit filetype:

Eine Suche, welche um den Suchoperator „filetype:“ erweitert wird gibt nur Ergebnisse aus, welche in dem gewünschten Dateiformat vorliegen.

 

„allinanchor:“ als Erweiterung in der Google-Suche

Wenn „allinanchor:“ vor eine Suchanfrage geschrieben wird, dann werden in den SERPS lediglich die Ergebnisse angezeigt, auf welche mit dem Suchbegriff im Anker bzw. Linktext verlinkt wird.

Bei „inanchor:“ ist es ähnlich, nur dass hier nur ein Begriff in den Ankern gesucht wird und nicht die komplette Suchphrase. In Kombination mit einem normalen Suchbegriff (ohne Suchoperator) wie z.B. „Auto“ kann man sich mit „inanchor:Reifenwechsel“ alle Internetseiten anzeigen lassen, welche das Wort Auto und einen eingehenden Link mit dem Begriff „Reifenwechsel“ im Linktext aufzeigen.

Mit „allintext:“ den Text durchsuchen

„allintext:“ sorgt als Google-Suchoperator dafür, dass nur Ergebnisse angezeigt werden, in welchen sämtliche Suchbegriffe im Text vorkommen. Ob die gesuchten Begriffe im Titel oder in der URL vorkommen spielt dabei keine Rolle

Bei „intext:“ ist es ebenfalls ähnlich, nur mit dem Unterschied, dass dort nicht alle Suchbegriffe vorkommen müssen, sondern lediglich das Keyword, vor dem der Suchoperator steht. Wenn vor jedem Begriff der Operator steht ist die Funktion mit dem „allintext:“ identisch.

Im Website Titel suchen mit „allintitle:“

Bei der Verwendung von „allintitle:“ werden in den Suchergebnissen Seiten aufgezeigt, welche die gesuchten Begriffe im Titel der Internetseite aufführen.

Wenn Gebrauch von „intitle“ gemacht wird, dann kann auch nach einzelnen Suchbegriffen im Title gesucht werden. Dies ermöglicht dann z.B. dass man in den SERPS nur Seiten angezeigt bekommt, welche

In der URL einer Website suchen mit „allinurl:“

 

„allinurl:“ sorgt dafür, dass in den Suchergebnissen nur Seiten angezeigt werden, welche alle Suchphrasen in der URL haben.

Bei „inurl:“ verhält es sich gleich nur mit dem Unterschied, dass „inurl:“ ähnlich wie „inanchor:“ und „intext:“ nur für den Suchbegriff gilt, welcher auf den Operator folgt.

Ähnliche Webseiten anzeigen lassen mit „related:“

Der Suchoperator „related:“ ist sehr praktisch für Webmaster und Online Marketer. Er ermöglicht das Anzeigen von Internetseiten, welche ähnlich zu der Gesuchten sind.
Dies kann beispielsweise bei Konkurrenzanalysen sehr praktisch sein.

Cache-Version einer Seite anzeigen lassen mit „cache:“

Mit diesem Suchoperator sucht man nach der gewünschten URL und bekommt nach auslösen der Suchanfrage die Cache-Version der Seite angezeigt. Bei Bedarf kann man die Suche um einen normalen Suchbegriff erweitern. Dann wird der gesuchte Begriff auf der Cache-Version angezeigt.

Definition eines Suchbegriffs anzeigen lassen mit „define:“

Dieser Suchoperator liefert eine Definition vom gesuchten Begriff.

Mit „location:“ lokale News anzeigen lassen

Der Operator „location:“ ermöglicht es die Suche (nur auf www.news.google.de) auf einen bestimmten Ort zu begrenzen.

Wenn man die Nachrichtensuche beispielsweise auf Berlin begrenzen möchte, dann müsste man wie folgt vorgehen:

Kinoprogramm von einer bestimmten Stadt anzeigen lassen mit „movie:“

Der ergänze Google-Suchoperator „movie:“ ermöglicht dem Suchenden das Kinoprogramm zu einem bestimmten Film in einer bestimmten Stadt anzeigen zu lassen.

Beispielsweise könnte das so aussehen:

Wetter in einer bestimmten Stadt anzeigen lassen mit „weather:“

Wenn man für einen bestimmten Ort das Wetter abfragen will kann man das mithilfe des Suchoperators „weather:“ ganz einfach in der Google-Suche machen.

Organische und nicht organische Zugriffe in Analytics mit Segmenten getrennt betrachten

In vielen deutschen Online Marketing Foren kommt es immer wieder zu Fragen nach der Segmenterstellung in Analytics. Dies nehme ich nun zum Anlass einen kurzen Blogbeitrag bzw. ein kleines Tutorial über die Erstellung von Segmenten in Google Analytics zu schreiben.
Im speziellen thematisiere ich hier die Möglichkeit sämtliche organischen Zugriffe in den Analytics-Ergebnissen auszuschließen.

Umsetzung eines Filtersegments in Analytics

Um den Ausschluss zu realisieren müsst ihr als erstes auf „Segment hinzufügen“ klicken:

 

Gesagt – getan. Es öffnet sich das Segmentmenü in welchem ihr nun aus einigen vorgefertigten Segmenten Auswählen, ein neues erstellen oder ein bestehendes bearbeiten könnt.

Zu Beginn sollte man sein Ziel definieren. In unserem Fall ist dies der „Ausschluss“ von sämtlichen organischen Zugriffen aus den jeweiligen Analytics Berichten.
Je nach gesetztem Ziel macht es häufig anfangs Sinn die von Google gegebenen Standardsegmente zu duplizieren um die Kopie als Grundlage für das neue Segment zu nutzen. So kann man der ersten Verwirrung aus dem Weg gehen und praktisch die Voreinstellungen übernehmen.

Nun sollte also ein zu unserer Intention passendes (vorgebendes) Segment herausgesucht werden. In diesem Beispiel wäre das „Organische Zugriffe“. Dies ist genau das Gegenteil unserer Intention – wenn wir also die Funktion dieses Segments umkehren, dann erhalten wir eins mit der von uns benötigten Funktion.

 

Dies sorgt dafür, dass die organischen Ergebnisse (bei der Auswahl des neuen Segments) aus den Berichten entfernt werden, bzw. nicht berücksichtigt werden.

Im nächsten Schritt benennen wir das Segment idealer Weise mit einem passenden Namen, der die Funktion beschreibt.

 

Zum Schluss muss unsere fleißige Arbeit natürlich gespeichert werden, daher empfiehlt es sich ein Stück nach unten zu scrollen und auf den „Speichern“-Knopf zu klicken:

 

Wenn dies erledigt wurde könnt Ihr das soeben erstellte Segment nun als Filter nutzen und die organischen Zugriffe herausfiltern. Mit einem erneuten Klick auf „+Segment hinzufügen“ könnt ihr es ganz einfach hinzufügen.

Nach dem Hinzufügen sollte das Ganze in Aktion wie auf dem folgenden Foto aussehen, wobei man dazusagen muss, dass ich hier zur Veranschaulichung die beiden Segmente „Organische Zugriffe“ und „Alle Sitzungen“ ebenfalls hinzugefügt habe. Es sollte deutlich werden, dass die beiden Segmente „Ohne organische Zugriffe“ und „Organische Zugriffe“ zusammen 100% ergeben.

Wenn eure Ergebnisse nun ähnlich aussehen, dann könnt ihr das Segment nun bei allen Berichten benutzen und nachvollziehen, wie sich die Besucher – welche nicht von Suchmaschinen gekommen sind – verhalten.