Die größten Fehler in Google Analytics: So setzen Sie Ihr Werbebudget sinnvoll ein

Die größten Fehler in Google Analytics: So setzen Sie Ihr Werbebudget sinnvoll ein

Inzwischen nutzt nahezu jedes erfolgreiche Unternehmen Google Analytics. Richtig eingesetzt kann Ihnen Analytics schließlich sehr viele wertvolle Informationen zu Ihrer Website liefern. Leider machen Viele jedoch immer wieder vermeidbare Fehler. Erfahren Sie welche Fehler die schwerwiegendsten sind und verhindern Sie so, dass Sie durch falsche Nutzung Von Analytics wertvolles Werbebudget verbrennen.

1. Fehlende Conversion-Ziele für Websites

Google Analytics weiß zwar schon sehr viel, jedoch noch lange nicht alles: Zum Beispiel, welche Handlungen auf Ihrer Webseite die für Sie wirklich wichtigen Nutzeraktionen darstellen. Hierzu muss man selbst Micro-Conversions und individuelle Zielvorhaben einrichten. Wer nicht gerade einen Onlineshop betreibt und bereits durch das erweiterte E-Commerce-Tracking von Google Analytics viele wichtige Handlungen auf seiner Website erfasst, sollte immer seine Conversion-Ziele festlegen. Doch viele Webseitenbetreiber wissen beispielsweise gar nicht, dass man in Google Analytics in Kombination mit dem Google Tag Manager die Möglichkeit hat, jeden Klick zu erfassen und somit seine Besucherflüsse, Kontaktaufnahmen und Button-Klicks ganz genau zu analysieren.

Betreiben Sie einen Blog, dann sind ganz andere Handlungen für Ihren Webauftritt wertvoll  als bei der Webseite eines lokalen Ladens, oder einer Ladenkette. So können Kontaktanfragen, das Abrufen einer Wegbeschreibung oder der Eintrag in den Newsletter  für Sie von Bedeutung sein. Deshalb sollten Sie definieren, welche Aktionen für Sie wichtig sind und welche Schritte im Normalfall zu Ihnen hinführen. Genau diese sollten Sie mit Google Analytics und dem Google Tag Manager tracken. Mit entsprechend eingerichteten Zielvorhaben können Sie dann in den Analytics-Berichten nachvollziehen, welche Seiten, Kanäle und Maßnahmen auf Ihrer Webseite wirklich funktionieren. Ohne dieses zielgenaue Tracking verpassen Sie die Möglichkeit, mehr Umsatz durch zielgerichtetes Marketing zu generieren.

2. Zahlungsanbieter nicht als Traffic-Quellen auszuschließen

Als Onlineshop-Betreiber sind Sie darauf aus, den Bestellvorgang für den Kunden so vertrauenswürdig und verständlich wie möglich zu gestalten. Dazu gehört das Implementieren verschiedener, gängiger Zahlungsmethoden. Rund 70% der in Deutschland getätigten Online-Bestellungen werden über den Zahlungsanbieter PayPal abgewickelt. PayPal hat sich über die Jahre als unkomplizierter und sicherer Weg beim Verbraucher etabliert.

Wenn Sie PayPal oder andere Dienste in Ihrem Onlineshop als Bezahlmethode anbieten und sich schon einmal intensiver mit Google Analytics beschäftigt haben, wird Ihnen aufgefallen sein, dass paypal.com häufig als Akquisitionskanal bei Bestellungen aufgeführt wird. Der Sprung des Nutzers zu PayPal und wieder zurück während des Zahlungsprozesses wird von Analytics als neuer Einstieg gewertet. Deshalb sollten Sie die Domain von Paypal beim Tracking ausschließen. Wenn dieser Ausschluss nicht vorgenommen wird, riskieren Sie die Verfälschung wertvoller Daten, ohne die Sie Ihre Marketing-Aktivitäten nicht effizient ausrichten können. Potentielle Umsätze bleiben dadurch auf der Strecke liegen.

Sie kommen alleine nicht weiter? Sind unsicher welche Daten für Ihre Entscheidungen wirklich relevant sind? Gehen Sie in Sachen Google Analystics auf Nummer sicher und lernen Sie vom Online-Marketing-Experten Martin Witte.

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3. Keine Verwendung von UTM-Parametern

Als Webseitenbetreiber ist Ihnen oft eines besonders wichtig: viel Traffic. Webseiten mit viel Traffic verfügen häufig neben einer Haupt-Traffic-Quelle über weitere kleinere Traffic-Quellen. Dazu gehören Werbeanzeigen auf mehreren Kanälen, Besucher aus Newsletter-Mails, Backlinks, usw. Dabei ist es ideal, wenn man weiß, wo genau der Traffic herkommt. Haben Sie wirklich so viele Besucher, die über die URL-Adresszeile auf Ihre Webseite gelangen oder sind es doch die Newsletter-Abonnenten, die auf die Links in Ihren E-Mails klicken? Welcher der selbst gesetzten Links bringt besonders zahlungskräftige Besucher?

Mithilfe von UTM-Parametern lassen sich Links individualisieren, wodurch Analytics den Ursprung des Link-Klicks erkennen kann. Dies hilft Ihnen maßgeblich bei der konkreten Beurteilung von Traffic-Quellen und Online-Marketing-Maßnahmen. Dadurch sparen Sie sich die Zeit für das Rätselraten, welche Einzelmaßnahme am besten performt hat und verschwenden kein Geld mehr für schlecht performende Traffic-Quellen.

4. Site-Search-Tracking nicht aktivieren

Mittlerweile gehört die Suchfunktion zum Standardrepertoire fast aller Websites. Besonders Onlineshops mit vielen Artikeln bieten eine Suchfunktion an, damit die Navigation dem Nutzer so leicht wie möglich fällt. Beim Anbieten einer Suchfunktion für den Nutzer sollten Sie auch Ihre eigenen Bedürfnisse nicht zu kurz kommen lassen: Mit der Aktivierung des Site-Search-Trackings sehen Sie, wonach Ihre Besucher suchen und können somit Optimierungspotenziale Ihrer Website erkennen.

Stellen viele Besucher beispielsweise immer wieder die gleiche Suchanfrage, kann dies ein Indiz dafür sein, dass dieser Inhalt nur sehr schwer auffindbar ist. Darüber hinaus können Shop-Betreiber durch Suchanfragen Trends erkennen und ableiten, welche Produkte Sie in Ihren Shop aufnehmen sollten.

5. Verweildauer und Absprungrate falsch einschätzen

Je länger der Nutzer auf Ihrer Website bleibt, umso zufriedener und interessierter ist er am Inhalt der Seite. Eine lange Verweildauer ist also gut. So muss es wohl sein, oder? Leider nicht ganz: 

Um dieses Paradoxon zu verstehen, sollte zuerst nachvollzogen werden, wie Google die Verweildauer überhaupt misst. Denn Google startet nicht einfach eine Stoppuhr, sobald der Nutzer Ihre Website besucht und stoppt sie, wenn er das Fenster / den Tab schließt oder auf den “zurück”-Button klickt. Analytics misst auf jeder Seite lediglich die Zeit zwischen dem Seitenaufruf und der letzten Aktion auf der Seite – meist den klick auf einen Link. Das Verlassen der Seite registriert es aber nicht.  Somit werden Nutzer, die nur eine Seite aufrufen und diese dann ohne einen weiteren Klick auf der Seite wieder verlassen, mit 0 Sekunden Verweildauer gewertet. Das bedeutet: Besucht ein Nutzer Ihre Website und schaut sich alles 20 Minuten lang an, verlässt die Seite dann aber wieder, ohne eine zweite Seite aufzurufen, bewertet Google diesen Nutzer mit einer Verweildauer von 0 Sekunden. 

Gleiches gilt für die Absprungrate: Nutzer, die Ihre Seite besuchen und diese ohne eine Interaktion in Form eines Link-Klicks verlassen, werden als Absprung gewertet.

Dies führt dazu, dass Sie allein anhand von Verweildauer und Absprungrate nicht beurteilen können, wie relevant Ihre Seiten und deren Inhalt für die Nutzer sind. 

Doch es gibt eine einfache Lösung für dieses Dilemma: Mit dem Google Tag Manager stehen Ihnen drei Optionen zum Analysieren des Nutzerverhaltens zur Verfügung, mit denen zusätzliche Messpunkte für die Verweildauer entstehen.

  1. Scroll-Tracking:
    Kann nachvollziehen, wenn der Nutzer z.B. 25% der Seite gescrollt hat
    → verhindert, dass “unechte” Absprünge gewertet werden
  2. Tracken nach Anzeigen bestimmter Seitenelemente:
    Scrollt der Nutzer zu einem bestimmten Seitenelement, wird dies als Event getrackt
    → Besuch wird somit nicht als Absprung gewertet
  3. Time-On-Site-Tracking:
    Nach einem festgelegten Zeitraum (z.B. 20 Sekunden) wird ein Event ausgelöst, wenn der Nutzer die Seite noch geöffnet hat
    → ermöglicht durch mehrere Zeit-Events präzise Aussagen über die Verweildauer

Um Verweildauer und Absprungrate Ihrer Website-Besucher einschätzen zu können, brauchen Sie Tracking-Elemente und Micro-Conversions!

Martin Witte

Online-Marketing-Experte und Geschäftsführer, Online-Profession GmbH

Fazit: So vermeiden Sie Fehler in Google Analytics!

Google Analytics öffnet ein weites Feld an Möglichkeiten, aber auch möglichen Fehlern. Damit Sie den Überblick über mögliche Fehlerquellen nicht verlieren, sollten Sie sich die folgenden Grundsätze merken:

  1. Definieren Sie spezifische Conversion-Ziele für Ihre Website.
  2. Schließen Sie Zahlungsanbieter als Traffic-Quellen aus.
  3. Interpretieren Sie Verweildauer und Absprungrate richtig und nutzen Sie Events um die Datengrundlage zu verbessern.
  4. Nutzen Sie Site-Search-Tracking und werten Sie die interne Suche aus.
  5. Verwenden Sie UTM-Parameter.

Sie kommen alleine nicht weiter? Sind unsicher welche Daten für Ihre Entscheidungen wirklich relevant sind? Gehen Sie in Sachen Google Analystics auf Nummer sicher und lernen Sie vom Online-Marketing-Experten Martin Witte.

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„Not provided“ Filter in Google Analytics einrichten

„Not provided“ Filter in Google Analytics einrichten

Im Zuge der Secure Search von Google werden die meisten organischen Keywords in Google Analytics lediglich als „not provided“ dargestellt.

Da es aber aus vielen Gründen nützlich sein kann zu wissen, anhand welches Suchbegriffs oder zumindest anhand welcher groben Intention der Nutzer auf die Seite gekommen ist, bietet es sich an, einen „not provided“-Filter in Analytics einzurichten. Diese Filterfunktion sorgt zwar nicht dafür, dass die organischen Suchbegriffe direkt angezeigt werden, aber mithilfe der nun angezeigten URL lässt sich das Keyword des Users bzw. seine Intention deutlich besser erahnen.

Die gewonnen Informationen über die grobe Intention des Users lassen sich nun beispielsweise in Onpage-Optimierungen oder bei der zukünftigen Texterstellung auf der jeweiligen Website nutzen. Das Einrichten der Filterfunktion erfolgt im Analytics-Account in den Unterpunkten „Verwalten“ >> „Datenansicht“ >> „Filter“. Mit einem Klick auf “Filter hinzufügen” öffnet sich ein Menü, in dem der Filtertyp und erweiterte Optionen ausgewählt werden können. 

In unserem Fall wählen wir die Variante „Benutzerdefiniert“ und aktivieren das „Erweitert Feld“.

Parameter für die Filteroptionen

Nachdem wir nun noch bei „Feld A erforderlich“ und „Feld B erforderlich“ einen Haken gesetzt haben, klicken wir anschließend natürlich auf “Speichern”. 

An dieser Stelle sei erwähnt, dass der „not provided“-Filter nicht rückwirkend funktioniert, sondern erst die nach der Implementation anfallenden Keywords in „URL-Informationen“ umwandelt. Dies sollte man unbedingt im Hinterkopf behalten.

Weitere Möglichkeiten zum Umgehen des “not provided”-Filters

Neben dieser Filterfunktion gibt es einige andere Möglichkeiten, noch näher an das tatsächlich gesuchte Keyword zu gelangen. Mithilfe der Google-Webmastertools etwa lassen sich andere nützliche Suchinformationen der User herausfinden. Dies ist in den WMT (Webmastertools) möglich unter „Suchanfragen“ >> “Suchanalyse“.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass man mit den oben geschilderten Methoden zwar nicht die eigentlichen Keywords komplett angezeigt bekommt, aber man mit ein paar Tricks immerhin darauf schließen kann, durch welchen Suchbegriff bzw. durch welches Keyword der User auf die Seite gelangt ist.

Intuitive Infografiken erstellen mit dem Google Databoard

Mit Hilfe des Google Databoards lassen sich einfache aber sehr aussagekräftige Infografiken erstellen, welche anschließend beispielsweise in Sozialen Netzwerken oder per Email geteilt werden können.

 

Das Schöne an den Google Infografiken ist das übersichtliche Design in Kombination mit aktuellen und fundierten Forschungsergebnissen. Somit ist es selbst für einen komplett unerfahrenen Nutzer möglich informative Grafiken zu erstellen, welche auch mit der optischen Komponente überzeugen können. Mit wenigen Klicks lassen sich somit die gewünschten Studien und Daten in einer optisch hochwertigen Infografik zusammenfassen. Positiv hervorzuheben sind dabei die stets mit angegebenen Quellenangaben der Daten.

Die intuitive Handhabung vom Google Databoard ergibt sich allerdings auch durch die leicht eingeschränkten Gestaltungsmöglichkeiten des Databoards. Der Fokus dieses Tools liegt offensichtlich auf der Funktionalität und dem übersichtlichen Darstellen von Informationen, was für viele Nutzer mehr als ausreichend ist.

Zurzeit ist dieses Tool leider nur in Englisch verfügbar. In dieser Version sind somit die Daten wie auch das Programm an sich komplett in Englisch. Wer der englischen Sprache also nicht mächtig ist muss sich noch gedulden bis es eine deutsche Version gibt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Google Databoard ein nützliches und simples Tool ist, welches es auch einem „Nicht-Designer“ ermöglicht informative Infografiken zu erstellen

Richtig Suchen bei Google will gelernt sein

„Richtig“ beschreibt dabei nicht nur die Tatsache, dass man anstatt „Wer hat das WM Finale 2014 gewonnen“ z.B. nach „Wm Sieger 2014“ sucht, sondern auch, dass man Gebrauch von den verschiedenen Suchoperatoren macht, welche Google zur genaueren Suche zur Verfügung stellt.

Im Folgenden erkläre ich die einzelnen Suchoperatoren anhand eines Beispiels und zeige außerdem warum es häufig Sinn macht die Google Suchoperatoren zu nutzen.

Generell kann man die Suchoperatoren unterteilen in zwei Kategorien:

  1. einfache Operatoren, welche vor und nach Suchbegriffen in Form von Zeichen und Symbolen genutzt werden um die Suche nach gewissen Kriterien einzugrenzen
  2. erweiterte Google Suchoperatoren, welche aus kompletten Worten bestehen und z.B. dabei helfen bestimmte Informationen über eine Internetseite zu erlangen

Pluszeichen (+) als Suchoperator

Das Plus als Operator für die Google Suche sorgt dafür, dass die Begriffe, vor denen ein + steht, im Suchresultat berücksichtigt werden. Dies ist allerdings auch bei der Standard-Google-Suche der Fall.

Minuszeichen (–) in der Google-Suche

Wenn vor einen Suchbegriff ein Minus gesetzt wird, dann wird der jeweilige Begriff nicht bei der Suche berücksichtigt, er wird also ausgeschlossen.

Mit Anführungszeichen („“) exakte Begriffskombination suchen

Das Hinzufügen von Anführungsreichen zu einer Suchphrase leitet eine Google-Suche ein, welche die gesuchte Begriffskombination in der exakten Reihenfolge wiedergibt.

Senkrechten Strich (|) als Google-Suchoperator nutzen

Der senkrechte Strich in der Google-Suche entspricht einem OR-Operator. Daher sorgt er dafür, dass alle diejenigen Ergebnisse in den SERPS angezeigt werden, auf denen entweder der eine oder der andere Suchbegriff gefunden wurde.

Unendlich Symbol (~) auch bekannt als Tilde

Bei mindestens zwei eingegebenen Suchbegriffen wird die Tilde (Unendlich-Zeichen) als Verbindung genutzt und wirkt sich auf die Suchergebnisse wie folgt aus: Es werden sämtliche Ergebnisse in den SERPS angezeigt, in welchen die gesuchten Begriffe nicht weiter als zehn Wörter auseinander liegen.

 

Seitenabfrage mit dem Suchoperator „site:“

“site:” ist einer der bekanntesten erweiterten Google Suchoperatoren. Hiermit lassen sich Suchanfragen auf Domains oder Domainendungen beschränken und in den SERPS werden dem entsprechend nur Results (Ergebnisse) angezeigt, welche die gesuchte Domain enthalten oder die gesuchte Domainendung aufweisen.

 

Eingehende Links mit „link:“ finden

Der Suchoperator “link:” ermöglicht es Seiten zu finden, welche auf die gesuchte Seite verlinken. Da dies z.B. im Rahmen von einer Konkurrenzanalyse von Webmastern genutzt werden kann gibt Google nicht alle Seiten aus.

 

Informationen über eine URL mit „info:“

Bei der Suche nach einer URL mit dem Operator „info:“ werden in den Suchergebnissen Informationen zu der jeweiligen Seite angezeigt.

 

Suche nach bestimmten Dateitypen mit filetype:

Eine Suche, welche um den Suchoperator „filetype:“ erweitert wird gibt nur Ergebnisse aus, welche in dem gewünschten Dateiformat vorliegen.

 

„allinanchor:“ als Erweiterung in der Google-Suche

Wenn „allinanchor:“ vor eine Suchanfrage geschrieben wird, dann werden in den SERPS lediglich die Ergebnisse angezeigt, auf welche mit dem Suchbegriff im Anker bzw. Linktext verlinkt wird.

Bei „inanchor:“ ist es ähnlich, nur dass hier nur ein Begriff in den Ankern gesucht wird und nicht die komplette Suchphrase. In Kombination mit einem normalen Suchbegriff (ohne Suchoperator) wie z.B. „Auto“ kann man sich mit „inanchor:Reifenwechsel“ alle Internetseiten anzeigen lassen, welche das Wort Auto und einen eingehenden Link mit dem Begriff „Reifenwechsel“ im Linktext aufzeigen.

Mit „allintext:“ den Text durchsuchen

„allintext:“ sorgt als Google-Suchoperator dafür, dass nur Ergebnisse angezeigt werden, in welchen sämtliche Suchbegriffe im Text vorkommen. Ob die gesuchten Begriffe im Titel oder in der URL vorkommen spielt dabei keine Rolle

Bei „intext:“ ist es ebenfalls ähnlich, nur mit dem Unterschied, dass dort nicht alle Suchbegriffe vorkommen müssen, sondern lediglich das Keyword, vor dem der Suchoperator steht. Wenn vor jedem Begriff der Operator steht ist die Funktion mit dem „allintext:“ identisch.

Im Website Titel suchen mit „allintitle:“

Bei der Verwendung von „allintitle:“ werden in den Suchergebnissen Seiten aufgezeigt, welche die gesuchten Begriffe im Titel der Internetseite aufführen.

Wenn Gebrauch von „intitle“ gemacht wird, dann kann auch nach einzelnen Suchbegriffen im Title gesucht werden. Dies ermöglicht dann z.B. dass man in den SERPS nur Seiten angezeigt bekommt, welche

In der URL einer Website suchen mit „allinurl:“

 

„allinurl:“ sorgt dafür, dass in den Suchergebnissen nur Seiten angezeigt werden, welche alle Suchphrasen in der URL haben.

Bei „inurl:“ verhält es sich gleich nur mit dem Unterschied, dass „inurl:“ ähnlich wie „inanchor:“ und „intext:“ nur für den Suchbegriff gilt, welcher auf den Operator folgt.

Ähnliche Webseiten anzeigen lassen mit „related:“

Der Suchoperator „related:“ ist sehr praktisch für Webmaster und Online Marketer. Er ermöglicht das Anzeigen von Internetseiten, welche ähnlich zu der Gesuchten sind.
Dies kann beispielsweise bei Konkurrenzanalysen sehr praktisch sein.

Cache-Version einer Seite anzeigen lassen mit „cache:“

Mit diesem Suchoperator sucht man nach der gewünschten URL und bekommt nach auslösen der Suchanfrage die Cache-Version der Seite angezeigt. Bei Bedarf kann man die Suche um einen normalen Suchbegriff erweitern. Dann wird der gesuchte Begriff auf der Cache-Version angezeigt.

Definition eines Suchbegriffs anzeigen lassen mit „define:“

Dieser Suchoperator liefert eine Definition vom gesuchten Begriff.

Mit „location:“ lokale News anzeigen lassen

Der Operator „location:“ ermöglicht es die Suche (nur auf www.news.google.de) auf einen bestimmten Ort zu begrenzen.

Wenn man die Nachrichtensuche beispielsweise auf Berlin begrenzen möchte, dann müsste man wie folgt vorgehen:

Kinoprogramm von einer bestimmten Stadt anzeigen lassen mit „movie:“

Der ergänze Google-Suchoperator „movie:“ ermöglicht dem Suchenden das Kinoprogramm zu einem bestimmten Film in einer bestimmten Stadt anzeigen zu lassen.

Beispielsweise könnte das so aussehen:

Wetter in einer bestimmten Stadt anzeigen lassen mit „weather:“

Wenn man für einen bestimmten Ort das Wetter abfragen will kann man das mithilfe des Suchoperators „weather:“ ganz einfach in der Google-Suche machen.

Organische und nicht organische Zugriffe in Analytics mit Segmenten getrennt betrachten

In vielen deutschen Online Marketing Foren kommt es immer wieder zu Fragen nach der Segmenterstellung in Analytics. Dies nehme ich nun zum Anlass einen kurzen Blogbeitrag bzw. ein kleines Tutorial über die Erstellung von Segmenten in Google Analytics zu schreiben.
Im speziellen thematisiere ich hier die Möglichkeit sämtliche organischen Zugriffe in den Analytics-Ergebnissen auszuschließen.

Umsetzung eines Filtersegments in Analytics

Um den Ausschluss zu realisieren müsst ihr als erstes auf „Segment hinzufügen“ klicken:

 

Gesagt – getan. Es öffnet sich das Segmentmenü in welchem ihr nun aus einigen vorgefertigten Segmenten Auswählen, ein neues erstellen oder ein bestehendes bearbeiten könnt.

Zu Beginn sollte man sein Ziel definieren. In unserem Fall ist dies der „Ausschluss“ von sämtlichen organischen Zugriffen aus den jeweiligen Analytics Berichten.
Je nach gesetztem Ziel macht es häufig anfangs Sinn die von Google gegebenen Standardsegmente zu duplizieren um die Kopie als Grundlage für das neue Segment zu nutzen. So kann man der ersten Verwirrung aus dem Weg gehen und praktisch die Voreinstellungen übernehmen.

Nun sollte also ein zu unserer Intention passendes (vorgebendes) Segment herausgesucht werden. In diesem Beispiel wäre das „Organische Zugriffe“. Dies ist genau das Gegenteil unserer Intention – wenn wir also die Funktion dieses Segments umkehren, dann erhalten wir eins mit der von uns benötigten Funktion.

 

Dies sorgt dafür, dass die organischen Ergebnisse (bei der Auswahl des neuen Segments) aus den Berichten entfernt werden, bzw. nicht berücksichtigt werden.

Im nächsten Schritt benennen wir das Segment idealer Weise mit einem passenden Namen, der die Funktion beschreibt.

 

Zum Schluss muss unsere fleißige Arbeit natürlich gespeichert werden, daher empfiehlt es sich ein Stück nach unten zu scrollen und auf den „Speichern“-Knopf zu klicken:

 

Wenn dies erledigt wurde könnt Ihr das soeben erstellte Segment nun als Filter nutzen und die organischen Zugriffe herausfiltern. Mit einem erneuten Klick auf „+Segment hinzufügen“ könnt ihr es ganz einfach hinzufügen.

Nach dem Hinzufügen sollte das Ganze in Aktion wie auf dem folgenden Foto aussehen, wobei man dazusagen muss, dass ich hier zur Veranschaulichung die beiden Segmente „Organische Zugriffe“ und „Alle Sitzungen“ ebenfalls hinzugefügt habe. Es sollte deutlich werden, dass die beiden Segmente „Ohne organische Zugriffe“ und „Organische Zugriffe“ zusammen 100% ergeben.

Wenn eure Ergebnisse nun ähnlich aussehen, dann könnt ihr das Segment nun bei allen Berichten benutzen und nachvollziehen, wie sich die Besucher – welche nicht von Suchmaschinen gekommen sind – verhalten.

Schnelle Keywordrecherche durch nützliches Tool

Eine Keywordanalyse kann sehr umständlich und zeitaufwendig sein. Zum Glück gibt es viele Tools, welche das Suchen von passenden Keywords erleichtern. Anhand verschiedenster Quellen finden diese Programme gute Keywords, welche häufig gesucht werden.

Das Tool „keywordsfinden.de“ ist ein solches Tool und dies möchte ich euch heute näher vorstellen.

Vorwegnehmen möchte ich, dass (abgesehen von der Testanalyse) für jede Keywordrecherche 1€ fällig wird. Ob die einzelnen Keywordrecherchen ihr Geld wert sind oder nicht werden wir nun schauen.

Nach der Erstellung eines Accounts gelangen wir auf eine Art Übersichtsseite, auf welcher wir alle unsere Projekte und die dazugehörigen Recherchejobs sehen können. Dies bringt den großen Vorteil mit sich, dass man alle seine Analysen sortiert, an einem Platz gespeichert hat und diese bei Bedarf auch später erneut aufrufen kann.

Wie man auf diesem Print sehr schön erkennen kann, liefert das Tool auch direkt nützliche Informationen wie das Suchvolumen (SV) oder den ungefähren CPC mit sich und erspart uns somit weitere Arbeit.
Ebenfalls als positiv zu werten sind die vielen Long Tail Keywords, welche das Programm mit sich bringt. Hier finden sich viele ausformulierte Fragen, welche tatsächlich bei Google frequentiert gesucht werden.
Da das Keywordfenster im Browser nicht sonderlich übersichtlich ist empfiehlt es sich von der Export-Funktion Gebrauch zu machen, welche es uns erlaubt die Keywordlisten als CSV-Datei zu exportieren und somit später in Excel oder einem ähnlichen Programm zu bewundern.

In Excel kann dann natürlich mit den Keywords wesentlich besser gearbeitet werden bzw. können wir sie dort besser sortieren oder noch weitere Keywords von anderen Quellen hinzufügen.

Qualitativ sind die Keywords meistens als sehr gut zu bezeichnen, jedoch finden sich teilweise leicht irrelevante Keywords in den Ergebnislisten, welche später händisch aussortiert werden müssen. Generell lässt sich aber sagen, dass die Keywordsvorschläge besser und relevanter sind als die Keywords, welche man beispielsweise von Ubersuggest oder anderen Seiten erhält.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich das Tool als sehr nützlich erweist. Die Benutzeroberfläche ist userfreundlich gestaltet und intuitiv zu bedienen. Die Keywords überzeugen qualitativ wie auch quantitativ. Die Zeitersparnis durch dieses Tool kann sich definitiv sehen lassen und trägt dazu bei, dass die Recherchen ihr Geld (1€ je Recherche) wert sind.

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