Google Analytics – Neue UA-Properties erstellen trotz Google Analytics 4

Google Analytics – Neue UA-Properties erstellen trotz Google Analytics 4

Alles neu macht der Oktober. Google stellte im Oktober 2020 sein neues Google Analytics 4 vor, das perspektivisch Universal Analytics ablösen soll (Quelle). Praktisch alle Szene-Kenner und Webanalysten waren vorsichtig interessiert, rieten aber erstmal bei UA zu bleiben. Viele Aspekte von GA4 wirken noch etwas unfertig. Und auch Google riet in erster Linie deshalb dazu beides parallel laufen zu lassen, da GA4- und UA-Daten nicht in das jeweils andere System übernehmbar sind. Also schonmal historische Daten in einer Google Analytics 4 Property sammeln, aber weiter mit einer Universal Analytics Property auswerten.

Aber: Bei neuen Projekten kann man in Google Analytics anscheinend nur noch GA4-Konten und -Properties anlegen.

Werden wir da in ein noch unfertiges System gezwungen? Gibt es denn gar keinen Weg bei Google Analytics 4 ein Universal Analytics Downgrade zu machen? Zum Glück gibt eine Möglichkeit. Sie ist nur etwas versteckt.

Erweiterte Optionen: Der Weg zur UA-Property

Der ganze Trick sind die “Erweiterten Optionen” bei der Property-Einrichtung.

Es kann sein, dass diese Schaltfläche beim Anlegen neuer Konten nicht sichtbar ist. Falls das der Fall ist, tun wir Google eben den Gefallen und richten erstmal eine Google Analytics 4 Property ein, bevor wir eine zusätzliche Universal Analytics Property einrichten.

Ob man dann auch über einen Tracking-Code oder Tag im GTM schonmal parallel zu UA Daten sammelt, ist jedem selbst überlassen. Es gibt gute Gründe in UA und GA4 parallel Daten zu sammeln.  Der wichtigste ist: Google Analytics 4 wird nicht verschwinden und Universal Analytics wird auf absehbare Zeit auslaufen. Da die Daten zwischen beiden Systemen nicht übertragen werden können, ist es sinnvoll jetzt schon GA4 mit laufen zu lassen, um bei einem Wechsel historische Daten als Vergleich zu haben.

Aber zurück zum Anlegen einer Universal-Analytics-Property. Spätestens nachdem man die erste GA4-Property des Kontos angelegt hat, sind beim Anlegen einer neuen Property die erweiterten Optionen möglich:

UA statt GA4 "Erweiterte Optionen"

Es spricht schon für sich, dass die “Erweiterten Optionen” ausschließlich aus der Möglichkeit Universal Analytics zu nutzen bestehen. Man hätte den Button also auch “Als Universal Analytics einrichten” nennen können.

Also: Auswählen. Schieberegler rechts oben aktivieren, Domain angeben und sich entscheiden, ob zusätzlich doch noch Google Analytics 4 angelegt werden soll – fertig.

erweiterte Optionen als Weg zu Universal Analytics

Viel Spaß mit dem vertrauten Google Analytics

Dieser Workaround ist eigentlich naheliegend, aber in den geänderten Abläufen absichtlich nicht so intuitiv, dass wir Gewohnheitstiere Google Analytics 4 einfach links liegen lassen. Deshalb war es mir wichtig einmal öffentlich festzuhalten, wie man trotz Google Analytics 4 eine neue Universal-Analytics-Property erstellen kann.

Es wird sicher noch einiges nachkommen, um den neuen Dienst zu verbessern und zu bewerben. Wir sind gespannt.

Google Analytics-Wissen auffrischen?

Ob das “alte” Universal Analytics oder Google Analytics: Nur wer Webanalyse und Tracking versteht, kann aus den gesammelten Daten informierte Entscheidungen treffen und das eigene Unternehmen weiter bringen. Wir helfen Ihnen mit unseren Schulungen auf dem neusten Stand zu bleiben.

Google Analytics: Internet-Anbieter und Netzwerk-Domain nicht mehr unterstützt

Google Analytics: Internet-Anbieter und Netzwerk-Domain nicht mehr unterstützt

Aus Deutschland liest man dazu aktuell noch nichts, aber Google Analytics unterstützt seit dem 04.02.2020 die beiden Dimensionen Internetanbieter (Service Provider) und Netzwerk-Domain (Network Domain) nicht mehr. Viel gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, denn es gibt bisher keine offizielle Aussage dazu. Aber die Daten aller unserer Kunden und der kleine Aufschrei unter internationalen Webanalysten ist eindeutig.

ISP-Daten werden von Google Analytics nicht mehr angezeigt. Sowohl Internetanbieter, als auch Netzwerk-Domain werden seit der Umstellung komplett als (not set) angegeben.

Den aktuellsten Informationsstand dazu findet man bei Simo Ahava auf Twitter. Und es hat sich abgezeichnet, dass es sich nicht um einen Bug handelt. Ari Widell meldete dort am 10.02.2020, dass der Google Support ihm geschrieben habe, dass diese Dimension verworfen habe und es keine Information gebe, ob sie wieder eingeführt werde.

 

Internetanbieter und Netzwerk-Domain werden in Google Analytics seit dem 04.02.2020 nicht mehr unterstützt. Die entsprechende Meldung ist denkbar unauffällig.

Was können wir tun?

Über die Hintergründe und die weitere Entwicklung können wir nur spekulieren. Was dDu tun solltest, richtet sich danach, wie du die Dimensionen bisher verwendet hast:

 

  • Wer Google Analytics nur für die üblichen Berichte und einen schnellen Überblick nutzt, muss auch nicht weiter tätig werden. Es reicht zu wissen, dass die Daten unter “Zielgruppe” –> “Technologie” –> “Netzwerk” nutzlos geworden sind.
  • Wenn du aber versuchst potenzielle B2B-Kunden per Internetanbieter und Netzwerk-Domain zu identifizieren, dann wird es eng. Über Google Analytics funktionieren die entsprechenden Techniken aktuell nicht mehr. Der Handlungsbedarf richtet sich da sinnvollerweise auf die Suche nach Alternativen.
  • Nutzt du benutzerdefinierte Dimensionen und Metriken, dann solltest du ein wenig Zeit investieren und prüfen, ob diese durch die Änderung beeinflusst werden. Ebenso bei kombinierten Segmenten, Filtern und Data-Studio-Ressourcen. Zumindest wir haben diese Dimensionen immer nur an einschlägigen Stellen verwendet, aber die Gefahr unbemerkt einen fehlerhaften Filter mitzunutzen und sich damit gerade bei tieferen Datenanalysen die Ergebnisse zu verfälschen ist durchaus da. Jeder, der mit Webanalyse zu tun hat, kennt das Gefühl vor offensichtlich falschen Daten zu sitzen und angestrengt zu überlegen, was der Grund sein könnte.

 

Als kleine Erinnerung zum Schluss:

Das bedeutet nicht, dass ISP-Daten nicht mehr getrackt werden. Die Nutzer von Google Analytics können sie nur nicht mehr einsehen. Sollte hier irgendwann Datenschutz als Argument angeführt werden, steht eine interessante Diskussion ins Haus. In jedem Fall gilt:

Lieber unvollständige Daten, als falsche Daten – oder gar keine.

 

Das EUGH-Urteil: Zukunft ohne Tracking-Cookies?

Das EUGH-Urteil: Zukunft ohne Tracking-Cookies?

Die DSGVO hat im Mai 2018 den Grundstein für das zur Zeit hitzig diskutierte Urteil des europäischen Gerichtshofs gelegt: Diese neue Regelung fordert die klare Zustimmung des Webseitenbesuchers, dass Cookies gesetzt werden dürfen! Was auf die Online-Branche mit Inkrafttreten des Urteils zukommt, haben wir uns einmal genauer angeschaut. 🍪

Wie wurde das Thema bisher umgesetzt?

Die klassischen einfachen Banner zur Cookie-Information hat wahrscheinlich jeder schon einmal gesehen und akzeptiert oder schlicht weggeklickt. Haben diese bisher noch völlig ausgereicht, so braucht es laut Aussage des Bundesbeauftragten für Datenschutz nun die explizite Einwilligung des Webseitennutzers. Gibt der User also nicht sein OK, dürfen auch keine Cookies aktiviert werden.

Wie setze ich das EUGH-Urteil richtig um?

Mit der Aktivierung des EUGH-Urteils in Deutschland muss ein neuer gesetzeskonformer Cookie-Hinweis her. Andernfalls können strenge, teure Strafen die Folge sein! Auch ein vorangehaktes Kästchen wird dabei ebenso unzulässig. Umsetzbar ist die Regelung beispielsweise wie folgt: Bei dem Besuch einer Website wird der Nutzer mit einem Banner begrüßt, das ihn dazu auffordert, den Cookies auf dieser Website zuzustimmen. Zusätzlich muss dieses Banner die Möglichkeit enthalten, weitere Detailinformationen zur Art, Dauer, Funktionsweise, etc. der Cookies abrufen zu können.

Eine bekannte Standardlösung ist der aufploppende Hinweis-Banner mit Anhak-Option. Bei dieser Variante setzt der User schlichtweg sein Häkchen an entsprechender Stelle und stimmt so der Nutzung von Cookies zu. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Denn auf keinen Fall dürfen die Cookies schon aktiv sein, wenn der Nutzer die Webseite betritt. Unzulässig ist dabei auch die Möglichkeit der Deaktivierung der Cookies anzubieten. 

Das Bild zeigt beispielhaft, wie ein gesetzeskonformer Cookie-Hinweis aussieht.

Welche Auswirkungen bringt die neue Regelung noch mit sich?

Nur wenige Cookies sind von dem Urteil verschont, da sie für die Website-Nutzung unabdingbar sind. Hierzu zählen Warenkorb-Cookies, Cookies, die sich auf den Login-Status beziehen oder auf die Sprachauswahl, und jene, die eine Cookie-Einwilligung speichern.

Ganz klar sieht die Lage hingegen bei Cookies aus, die fürs Marketing oder Statistiken entscheidend sind. Diese sind nämlich nicht zwingend notwendig für den reibungslosen Besuch einer Website, bedürfen also erst der Zustimmung des Users. Und genau hier wird es nervenaufreibend für das Online-Marketing: Problematisch sind nämlich Cookies, die in Verbindung mit Tracking genutzt werden. Mit dem neuen Urteil muss zuerst die Einwilligung durch den User erfolgen, dann kann das Tracking starten – eine fatale Regelung für das Online-Marketing mit unerwünschten Auswirkungen. Ein „Marketing im Dunkeln“ ist die Folge. Dass dies mehr als sinnentfremdet ist, dürfte klar sein. Wenn ohne explizite Einwilligung des Webseitenbesuchers keine Cookies mehr gesetzt werden dürfen, ist es nicht mehr möglich, herauszufinden, über welchen Kanal der Besucher gekommen ist. Zielgerichtetes Marketing baut jedoch auf genau diesem Umstand auf: Der Weg des Besuchers, der Kanal, über den er eine Website betreten hat, ist dafür entscheidend, Marketingstrategien zielführend auszurichten. Ohne verwertbare Daten, ein Ding der Unmöglichkeit.

Auch für den SEA-Bereich (Search Engine Advertising, d.h. Werbeanzeigen in den Suchmaschinen und auf deren Partnernetzwerken) bedeutet das EUGH-Urteil gravierende Änderungen, denn das Messen des ROAS (Return on Ad Spend, d.h. Erfolge der Werbeanzeigen) wird dadurch unmöglich. Um also zukünftig die Wege des Users nachvollziehbar zu halten und dabei rechtskonform zu bleiben, müssen andere Wege gefunden werden.

Im Fokus des Urteils: Der Schutz des Users

Beschäftigt man sich genauer mit dem Urteil, wird eines ganz schnell sehr deutlich: Es geht um den Schutz des Users. Und diesem Umstand kann man kaum widersprechen. Der Schutz der eigenen Daten ist wichtig und dürfte für jeden schon einmal ein Thema gewesen sein. Wünschenswert wäre also eine Regelung, die für den User und das Online-Marketing gleichermaßen sinnvoll ist. Denn abgesehen von der möglichen Eingrenzung des Online-Marketings, stellt sich für den User vielleicht die Frage, ob es nicht unbequem ist, erst einem Hinweis zustimmen zu müssen, bevor man sich auf einer Website frei bewegen kann. 

Grundlegende Änderungen durch das EUGH-Urteil:

  • Ohne das Einholen der expliziten Einwilligung des Users vor der Cookie-Aktivierung, können keine Cookies gesetzt werden.
  • Der User muss über Anbieter, Art, Funktionsweise und Speicherdauer der Cookies informiert werden.
  • Die Datenschutzerklärung und das Impressum müssen trotz des Cookie-Banners erreichbar sein.
  • Technisch notwendige Cookies bleiben von der Regelung verschont.

Vor lauter Regelungen haben Sie den Überblick über Ihre Cookies verloren?

Keine Panik, wir helfen Ihnen gerne bei der datenschutzkonformen Einrichtung Ihres neuen Cookie-Banners! 🍪

IP-Anonymisierung in Google Analytics: So vermeiden Sie eine Abmahnung

IP-Anonymisierung in Google Analytics: So vermeiden Sie eine Abmahnung

Datenschutz in Google Anaytics ist ein in letzter Zeit viel ist diskutiertes Thema. Immer mehr Leute werden mit 3-4 stelligen Summen abgemahnt, da sie sich nicht richtig mit dem Thema „Anonymisieren von Kundendaten” auseinander gesetzt haben. Damit Ihnen das nicht passiert, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag, welche Spielregeln Sie beim Tracken von Daten auf Ihrer Webseite befolgen müssen und wie Sie eine Abmahnung vermeiden.

Was macht die IP-Anonymisierung in Google Analytics?

Analytics stellte bereits 2010 die Funktion _anonymizeIp in der JavaScript-Bibliothek ga.js zur Verfügung. Seit kurzem gibt es die Funktion ga(‘set’, ‘anonymizeIp’, true) in der Bibliothek analytics.js um IP-Adressen innerhalb eines Produkts zu anonymisieren. Mit der IP- Anonymisierung von Google Analytics wird verhindert, dass die vollständige IP-Adresse eines Website-Besuchers in Google Analytics nachverfolgbar wird. Dazu werden IP-Masken verwendet, bei denen es sich um eine Anpassung im Analytics-JavaScript-Tracking-Code handelt. Diese Masken bestimmen, wie die IP-Adressen Ihrer Webseiten-Nutzer gesichert und verwendet werden können. Im Normalfall werden die IP-Adressen zum Beispiel im geografischen Bericht komplett angezeigt, verwenden Sie jedoch eine IP-Maske, wird bei IPv4-Adressen das letzte Oktett (die letzte Zahlenkombination, also z.B. 192.168.1.152) ausgeblendet. Bei IPv6-Adressen werden die letzten 80 Bits im Speicher auf Null gesetzt.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
ohne Maske = 192.168.1.152
mit Maske = 192.168.1.0

Wozu wird die IP-Anonymisierung genutzt?

Google stellt Webseiten-Betreibern die IP-Anonymisierung zur Verfügung, damit diese die Möglichkeit haben, ihre eigenen Datenschutzbestimmungen bzw. die Empfehlungen der Datenschutzbehörden in bestimmten Ländern einzuhalten, falls diese eine Speicherung der vollständigen IP-Adresse verbieten. Die Daten werden maskiert, sobald sie im Datenerfassungsnetzwerk von Analytics ankommen und zwar noch bevor eine Speicherung oder Verarbeitung stattfindet.

Doch wie genau lassen sich IPs nun in Google Analytics anonymisieren? Hierzu stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  1. IP-Anonymisierung aktivieren im allgemeinen Website-Tag (gtag.js)
  2. IP-Anonymisierung aktivieren im Google Analytics Universal Code (analytics.js)
  3. IP-Anonymisierung aktivieren im Google Analytics Classic Code (ga.js)
  4. IP-Anonymisierung mit dem Google Tag Manager

1. IP-Anonymisierung aktivieren im allgemeinen Website-Tag (gtag.js)

Wenn Sie bereits den neuen gTag-Code verwenden, wird dieser bei Ihnen wahrscheinlich so aussehen:

<!-- Global site tag (gtag.js) - Google Analytics -->

<script async src="https://www.googletagmanager.com/gtag/js?id=UA-12345678-1"></script>

<script>

window.dataLayer = window.dataLayer || [];
function gtag(){dataLayer.push(arguments);}
gtag('js', new Date());
gtag('config', 'UA-12345678-1');

</script>

Um nun die Maskierung der IP-Adresse zu aktivieren, ergänzen Sie den Code an der Stelle gtag(‘config’, ‘UA-12345678-1’); um den Zusatz {‘anonymize_ip’: true} Ihr Code wird dann wie folgt aussehen:

<!-- Global site tag (gtag.js) - Google Analytics -->

<script async src="https://www.googletagmanager.com/gtag/js?id=UA-12345678-1"></script>
<script>

window.dataLayer = window.dataLayer || [];
function gtag(){dataLayer.push(arguments);}
gtag('js', new Date());
gtag('config', 'UA-12345678-1', {'anonymize_ip': true} );

</script>

2. IP-Anonymisierung aktivieren im Google Analytics Universal Code (analytics.js)

Wenn Sie den Google Analytics Universal Code (analytics.js) auf Ihrer Webseite eingebaut haben sieht dieser wie folgt aus  

<script>

(function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){
(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),
m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)
})(window,document,'script','https://www.google-analytics.com/analytics.js','ga');

 ga('create', 'UA-12345678-1', 'auto');
 ga('send', 'pageview');

</script>

Um nun die Maskierung der IP-Adresse zu aktivieren, ergänzen Sie den Tracking-Code (s.o.) an der Stelle zwischen ga(‘create’, ‘UA-12345678-1’, ‘auto’); und ga(‘send’, ‘pageview’); um folgenden Zusatz

ga(‘set’, ‘anonymizeIp’, true);

So sollte der Code dann aussehen: 

<script>

(function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){
(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),
m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)
})(window,document,'script','https://www.google-analytics.com/analytics.js','ga');

ga('create', 'UA-12345678-1', 'auto');
ga('set', 'anonymizeIp', true);
ga('send', 'pageview');

</script>

3. IP-Anonymisierung aktivieren im Google Analytics Classic Code (ga.js)

Wenn Sie den Google Analytics Classic Code (ga.js) auf Ihrer Webseite eingebaut haben, sieht dieser wie folgt aus: 

<script type="text/javascript">

 var _gaq = _gaq || [];
_gaq.push(['_setAccount', "UA-12345678-1"]);
_gaq.push(['_trackPageview']);

 (function() {

var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') 
+ '.google-analytics.com/ga.js';
var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);

    })();

</script>

Um nun die IP-Adressen Anonymisierung zu aktivieren, ergänzen Sie zwischen _gaq.push([‘_setAccount’, “UA-12345678-1”]); und_gaq.push([‘_trackPageview’]);
_gaq.push ([‘_gat._anonymizeIp’]);

4. IP-Anonymisierung mit dem Google Tag Manager

Um die IP-Anonymisierung im Google Tag Manager zu aktivieren, ist kein großer Aufwand erforderlich. Dafür müssen Sie im Tag Manager in die Konfiguration aller Google Analytics Tags sowie aller Google Analytics Einstellungsvariablen. Dort fügen Sie dann unter „weitere Einstellungen” > „Festzulegende Felder” ein neues Feld ein, das Sie anonymizeIp nennen und geben ihm den Wert true.

Ist die IP-Adressen-Anonymisierung in Google Analytics erfolgreich aktiviert worden?

  • öffnen Sie Google Chrome 
  • deaktivieren Sie alle Tracking Blocker
  • laden Sie Ihre Webseite 
  • klicken Sie die rechte Maustaste und wählen Sie „Untersuchen” (oder drücken Sie F12)
  • dann wählen Sie in der obersten Leiste „Network” aus
  • setzen Sie ein Häkchen im Feld „Preserve log”
  • laden Sie die Webseite erneut 
  • geben Sie in der Suchleiste „collect” ein ( nutzen Sie noch den alten Analytics Classic Code, dann geben Sie „_utm.gif” in die Suchleiste ein)
  • in der Spalte „Name” werden Ihnen nun alle Trackingpixel von Google Analytics angezeigt. Wählen Sie ein Pixel an und stellen Sie rechts noch von „Preview” auf „Header” um
  • scrollen Sie herunter bis zu den „Query String Parameters”. Wenn Sie dort den Wert aip:1 gefunden haben, ist die Anonymisierung aktiv.
Ein Zertifikat für gemeinsame Qualität: Das SEO-Trainee-Fachkräftezertifikat vom BVDW

Ein Zertifikat für gemeinsame Qualität: Das SEO-Trainee-Fachkräftezertifikat vom BVDW

Die digitale Welt ist geprägt von stetigen Veränderungen. Systeme entwickeln sich weiter, neue Technologien fordern mehr Wissen. Um hier nicht den Anschluss zu verlieren, muss man am Ball bleiben und immer über die neuesten Errungenschaften Bescheid wissen. Und mehr noch: Wissen alleine reicht nicht mehr aus, auch das praktische Know-how ist nötig um in der Online-Welt überleben zu können. Der große Vorteil der Branche ist dabei ganz klar, dass sie nach wie vor interessant für junge Menschen ist. Diese kommen in Digital-Agenturen als Trainees unter und lernen zum Beispiel das SEO-Handwerk von alten Hasen und gefragten Experten. Solch ein Traineeship bedeutet vor allem eines: Verantwortung. Diese liegt nicht nur in der Motivation der Trainees, sondern auch in der Wissensvermittlung der Agenturen, die sich dadurch möglicherweise vor großen Herausforderungen sehen. Denn der Haken an der Sache ist, dass es bisher keinerlei Vorgaben, keinen einheitlichen Standard für SEO-Traineeships gab. Eigentlich erscheint ein solches Programm auf den ersten Blick förderlich und sinnvoll. Das Problem liegt jedoch in der schwankenden Qualität der Ausbildung. Es muss also sichergestellt werden können, dass alle SEO-Trainees zumindest so ähnliche Programme durchlaufen, dass sie sich am Ende auf einem ausgeglichenen Wissensstand befinden. Wie kann dies gelingen?

Die Lösung ist im Grunde genommen sehr simpel: Es braucht eine branchenweite Übereinkunft über die SEO-Traineeships, eine Art von Nachweis, eine Prüfung. Genau hier setzt die “Fokusgruppe Search” des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW), bei der auch Julian Dziki von Seokratie mitmacht, mit dem SEO-Trainee-Fachkräftezertifikat an. Diese neue unabhängige Zertifizierung bietet Agenturen und Trainees eine handfeste Bescheinigung des erlernten Wissens. So lässt sich ein gemeinsamer Branchenstandard gewährleisten, damit der Wissenstransfer qualitativ so hochwertig wie möglich bleibt.

Was sollte ein SEO-Trainee können?

Die SEO-Trainee-Prüfung dauert eine Stunde und ist örtlich flexibel, da sie direkt digital abgelegt werden kann. Von den insgesamt 60 Multiple Choice-Fragen müssen mindestens 80% richtig beantwortet werden. Dann hat man bestanden und ist quasi ein zertifizierter Junior-SEO. Das macht sich nicht nur gut im eigenen Lebenslauf, sondern bietet auch große Vorteile für die Agenturen: Bei der Suche nach neuen SEO-Spezialisten bietet das Zertifikat einen Anhaltspunkt den Wissensstand von Bewerbern einzuschätzen.

Das sind die Hauptthemen der Prüfung:

  • Arbeitsweise einer Suchmaschine
  • Aufbau von SERPs und Analyse von Suchintentionen
  • Onpage-SEO (bezogen auf einzelne URLs)
  • Onsite (Domain-Architektur)
  • Contentmarketing
  • Links und Backlinks
  • Tools und Kennzahlen
  • Analysen und Reportings
  • Rechtliches, z.B. zur DSGVO

Eine klassische Ausbildung zum SEO-Consultant wird es wohl so bald nicht geben. Das Zertifikat des BVDW bietet aber aktuell eine gute Möglichkeit diese Lücke zu schließen. Trainees werden auf Herz und Nieren geprüft und wissen am Ende ihres Traineeships genau, wo sie beruflich stehen. Daher stellt sich die Frage, ob solch ein Zertifikat nicht auch sinnvoll für andere Bereiche wie beispielsweise SEA sein könnte. Hat sich das SEO-Trainee-Zertifikat erst einmal branchenweit etabliert, kann es so möglicherweise den Weg für weitere Bescheinigungen ebnen.

Ein Zertifikat für mein Traineeship? Klingt super!

Lucas

SEO-Trainee, Online-Profession

Vom Trainee zum SEO-Experten mit Online-Profession

Auch wir von Online-Profession freuen uns über einen zertifizierten bundesweiten Branchenstandard bei der Ausbildung von SEO-Trainees. Seit vielen Jahren schon bieten wir Traineeships im SEO-Bereich an und haben nun auch endlich die Möglichkeit diese ganz offiziell zu bescheinigen. Auch unser ehemaliger SEO-Trainee Sebastian ist begeistert: “Leider gab es das Zertifikat zu meiner Zeit noch nicht, aber ich finde es super für alle zukünftigen Trainees. Damit hat man dann endlich etwas in der Hand.”

Der Wissenstransfer zwischen uns als Agentur und unseren angehenden Fachkräften wird auf ein neues Level gehoben. Die Möglichkeit die Qualität unserer fachlichen Ausbildung mit einem offiziellen Fachkräftesiegel zu bestätigen, bei dem die vermittelten Kenntnisse im Vordergrund stehen, liegt uns sehr am Herzen. Schließlich profitieren am Ende nicht nur wir als Agentur von dieser Qualifizierung, sondern auch unsere Trainees und unsere Kunden. Daher sagen wir Danke, Julian Dziki (Vorsitzender des Expertenbeirats für das Fachkräftezertifikat des BVDW) für deinen Einsatz!

Nun willst auch du in die Welt des SEOs eintauchen?
Dann bewirb dich bei uns um ein Traineeship.

Linkbuilding? Lohnt sich das noch?

Linkbuilding? Lohnt sich das noch?

Am 22. Januar 2019 hat der SEO-Experte und Agenturgründer Julian Dziki ein Video zu Linkbuilding veröffentlicht, das einige Aufmerksamkeit in der SEO-Szene bekam. Der Titel war angemessen provokant:

Linkaufbau lohnt sich 2019 überhaupt nicht mehr!”

Die anschließende Diskussion in verschiedenen Medien und Gesprächen war für Kenner der SEO-Szene allerdings keine neue. Die Frage, ob sich Linkbuilding lohnt, wird alle Jahre neu gestellt. Und sie wird oft falsch gestellt.

Die Frage ist nicht, ob sich Linkbuilding lohnt, ob es tot ist, ob SEOs noch Linkaufbau betreiben sollten. Die wichtigere Frage ist, für welchen Kunden sich welcher Linkaufbau lohnt. Unsere Antwort: Linkbuilding kann sich dann lohnen, wenn man kundenspezifisch langfristige Strategien mit kurzfristigen Maßnahmen sinnvoll kombiniert.

Links sind wichtig

Grafik Links sind wichtig

Trotz aller Unkenrufe funktioniert Linkbuilding rein technisch gesehen weiterhin. Das Zählen und Bewerten von Links als Verweise und Empfehlungen ist nach wie vor in den Google-Algorithmen fest verankert. Hier sind aufgrund von Googles Unternehmenspolitik zwar keine eindeutig belegbaren Aussagen möglich, aber wir können mit hoher Wahrscheinlichkeit von einigen Dingen ausgehen.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nutzen auch die Programmierer bei Google das alte Mantra “Never change a running system”. Auch das Panda-Update, das Linkbuilding wesentlich geändert – manche sagen “getötet” – hat, änderte wohl nicht die Grundfunktion der Linkbewertung oder schaltete sie gar aus. Stattdessen wurden um den Kern-Algorithmus neue Bewertungs- und Abwertungs-Algorithmen herum gebaut.

Auch Machine Learning ändert daran sehr wahrscheinlich wenig. Zum einen ist das Zählen von Links rein ökonomisch so einfach und effizient, dass es auch weiterhin eine Rolle beim Vorsortieren vor aufwendigen RankBrain-Analysen dienen wird. Zum anderen wird schon aufgrund der Lerndaten auch eine lernende Maschine Links als sehr wichtig einordnen.

Das Problem ist also nicht, dass Links im SEO nicht funktionieren. Das ist den meisten SEOs auch klar. Für Laien ist es in der laufenden Diskussion aber manchmal nicht deutlich zu erkennen.

Das Problem ist der Aufwand. Wegen des gestiegenen Aufwands kommt Julian Dziki zum Schluss, dass sich Linkbuilding nicht lohnt, auch wenn Links an sich wichtig für gute Rankings sind.

Links sind aufwendig

An dieser Aussage gibt es nichts zu rütteln. Links zu verdienen braucht Zeit und Einsatz. Links zu kaufen braucht Geld und Erfahrung – und wird als Spam bestraft. Denn einerseits spricht sich Google explizit gegen den Kauf von Links aus und ergreift Gegenmaßnahmen. Andererseits hat der jahrelange “Link-Markt” mit Angebot und Nachfrage dafür gesorgt, dass fast alle potenziellen Linkgeber eine Gegenleistung erwarten.

Um die Lage und das mögliche Vorgehen beim Linkbuilding zu fassen, greift man oft auf die Zweiteilung in gekaufte und verdiente Links zurück:

Grafik zum Aufwand von Linkbuilding

Linkbuilding und Linkaufbau: Paid Links & Earned Links

Begrifflich kann man zwischen bezahltem Links und verdienten Links (paid vs. earned) unterscheiden. Gerne wird hier auch der Begriff bezahltes “Linkbuilding” mit organischen “Linkaufbau” gegenübergestellt. Auch Google betont gerne den Wert verdienter Links, während Linkkauf bekämpft wird. In der Praxis sind die Unterschiede aber weniger klar. Und die Bezeichnung “earned” führt in die Irre: Letztlich kostet jeder Link — und sei es nur die Zeit einem befreundeten Webseiten-Betreiber eine E-Mail zu schreiben.

Auch verdiente Links wollen indirekt bezahlt werden. Organisch verdiente Links brauchen hochwertigen, aufwendig erstellten Content und eine bestehende (oder aufzubauende) Bekanntheit für diesen Content. Nicht nur das Erstellen solcher “Link-Bait”-Inhalte, sondern auch deren Verteilen, das “Seeding”, ist aufwendig. Denn dabei muss man zu Beginn einzelne Kontaktpunkte suchen und persönlich Kontakt herstellen. Generische Massen-E-Mails führen hier selten zum Ziel. Im ungünstigsten Fall versucht man mit viel Aufwand Links zu verdienen, nur um am Ende den kontaktierten Linkgebern zusätzlich doch noch eine Aufwandsentschädigung zu zahlen.

Bei earned Links kann das Seeding nach dem Aufbau einer entsprechenden Reputation irgendwann zum Selbstläufer werden. Aber dafür gibt es keine Garantie. Paid Linkbuilding dagegen ist besser planbar. Dafür werden aber Aufwand und Kosten für gekaufte Links nicht weniger durch Wachstum oder Reputation.

Da haben die Gegner von Linkbuilding ebenfalls recht: Earned Linkbuilding ist aufwendig und schwer planbar. Paid Linkbuilding bindet Budget und hat weitgehend gleichbleibende Kosten pro Link. Beide Modelle haben Schwächen.

Perspektivwechsel: Nicht “paid vs. earned”, sondern “langfristig & kurzfristig”

Grafik Perspektivwechsel, um Linkbuilding besser zu verstehen

Um zu erkennen, welches Linkbuilding sich nun für das eigene Unternehmen lohnt, muss man sich von der Unterscheidung in paid und earned Links wieder etwas lösen. Und auch die begriffliche Trennung in “Linkbuilding” und “Linkaufbau” hinter sich lassen.

Um die Vorteile von Links im SEO gut zu nutzen, kommt es auf die richtige Kombination an. Und die ist schwer zu finden, wenn man sich auf die Kategorien “bezahlt” und “verdient” einschießt.
Eine bessere Klassifizierung ist die nach kurzfristigen Maßnahmen und langfristigen Strategien. Dabei ist das direkte Zahlen für Backlinks nur eine von vielen Maßnahmen kurzfristig Links zu generieren. Alle langfristigen Strategien bauen aber auf organisch verdienten Links auf.

Mit dieser Unterscheidung wird klarer, dass wir sinnvollerweise eine langfristige Linkstrategie erarbeiten sollten, die zu Unternehmen, Zielgruppe und Angebot passt. Diese Strategie muss eventuell angepasst werden, darf aber nicht voreilig verworfen werden, wenn Erfolge länger auf sich warten lassen.

Zugleich stehen uns immer mehrere kurzfristige Maßnahmen zur Verfügung, mit denen die Strategie gestützt und beschleunigt wird. Sie müssen aber auch in jedem Einzelfall getestet und je nach Erfolg aus- oder abgebaut werden. Und beide müssen für die Frage “Lohnt sich das?” unterschiedlich bewertet werden.

Langfristige Strategien im Linkbuilding

  • Hohe Einstiegskosten & langsame Wirkung
  • Gut skalierbar, verdient Links mit der Zeit “nebenbei”
  • Keine Gefahr für Abstrafung durch Suchmaschinen

Es gibt fünf Ansätze für langfristige Linkstrategien. Keine ist einfach und keine ist schnell. Aber alle haben gemeinsam, dass der Arbeitsaufwand pro Link mit zunehmendem Erfolg zuverlässig geringer wird. Dieser Erfolg geht dazu Hand in Hand mit Markenbekanntheit und dem Aufbau eines Experten-Rufs.

Im Community-Ansatz macht man die eigenen Webseite ganz oder teilweise zu einer Plattform für von den Nutzern erstellte Inhalte und ermutigt die Nutzer ihre Inhalte selbst zu teilen und zu seeden. Durch Moderation, Urheberrechts- und Datenschutz-Vorgaben steigt hier allerdings der Aufwand bei wachsender Community.

Im Presse-Ansatz sucht man sich einen Themenbereich, der die eigenen Keywords mit Interessen bei Presse und anderen Multiplikatoren wie Bloggern verbindet. Dann erstellt man gezielt und regelmäßig Content, der für diese Presse-Zielgruppe interessant ist, durchaus auch mit Kontroversen aber Branchennews-würdig. Ziel ist es mit der Zeit zur wichtigsten Anlaufstelle für diese Art Informationen zu werden.

Der Einbettung-Ansatz ist etwas spezieller und benötigt entwicklungsaffine Unternehmen: man entwickelt ein Angebot, das zum gewünschten Keyword passt und auf den Webseiten Dritter eingebettet werden kann. Denn eingebettete Funktionen enthalten eben auch einen Link zur Ursprungsseite. Die Verbreitung der eingebetteten Funktion stärkt die eigene Webseite.

Mit dem Partnerschafts-Ansatz zielt man mehr auf den Bereich B2B und er ist der tagespraktischste Ansatz. Dabei wird Linkbuilding zum festen Bestandteil der gesamten Geschäftskontakte. Man sichert sich Links und das Recht auf Anpassung der Links durch standardisierte Absprachen oder Vertragsbestandteile durchgehend von allen Partnern, Kunden und Zulieferern.

Zu guter Letzt gibt es natürlich auch den bekannten Content Marketing-Ansatz. Er ähnelt dem Presse-Ansatz und man kann argumentieren, dass Content-Marketing die anderen Ansätze fast alle umfasst. In dieser Liste unterscheidet sich der Content-Marketing-Ansatz aber von den anderen, weil er auf eine breitere Zielgruppe abzielt. Man muss sie über aktives Seeding auf verschiedenen Kanälen erreichen, damit die Zielgruppe die Reichweite multipliziert und neue Linkquellen erschlossen werden.

Kurzfristige Maßnahmen im Linkbuilding

  • Wirkung und Kosten schnell ermittelbar
  • Schlecht skalierbar, verdient Links im direkten Zusammenhang mit Aufwand
  • Je nach Einzelmaßnahme Gefahr als Spam bestraft zu werden

Gerade am Anfang gibt es auch in der besten langfristigen Strategie Bruchlinien: Punkte, an denen es klemmt und die Entwicklung stockt. Genau hier brauchen langfristige Strategien kurzfristige Maßnahmen, die idealerweise bereits vorher angelegt und getestet wurden. Von den vielen möglichen Maßnahmen zeige ich hier nur ein paar Beispiele, die alle ohne den klassischen Kauf von Links funktionieren:

  • Content-Recycling betreiben
  • Gastbeiträge einwerben
  • Regionale Linkmöglichkeiten erschließen
  • Kleine Webseiten/Blogs ansprechen
  • Über andere Unternehmen/Webseiten schreiben, die Aufmerksamkeit benötigen
  • Testimonials anbieten und geben
  • Case Studies veröffentlichen
  • Verwendung eigener Bilder recherchieren und Verwender mit Bitte um Verlinkung anschreiben

Wann lohnt sich welches Linkbuilding?

Langfristige Linkstrategien lohnen sich, wie der Name schon sagt, nur langfristig. Aber dann lohnen sie sich umso mehr, denn die Kosten pro Link sinken immer weiter.

Kurzfristige Linkmaßnahmen lohnen ebenfalls, wenn sie die langfristige Linkstrategie stützen und beschleunigen. Durch die langfristige Wirkung der Linkstrategie zahlen sie sich mit aus.

Kurzfristige Maßnahmen können sich auch lohnen, wenn einem konkreten SEO-Ziel ein Wert beigemessen wird, der ihren begrenzten – aber durchaus hohen Aufwand – rechtfertigt. Sei es ein Bekanntheitsboost oder das Überholen eines Konkurrenten in den Suchergebnissen. Hier braucht es informierte Einzelentscheidungen.

Zwei Fragen, um zu klären, ob sich Linkbuilding im konkreten Fall lohnt:

 

Grafik für strategisches Linkbuilding

Finden wir eine langfristige Linkstrategie, die zum Unternehmen, seinem Angebot und seinen Zielen passt?

Grafik für konkrete Link-Maßnahmen

Gibt es konkrete Konkurrenzsituationen oder Ziele, die auch ohne langfristige Strategie kurzfristige Maßnahmen rechtfertigen?

Beispiel-Szenarien

Grob vereinfacht kann man drei typische Beispiel-Szenarien aufstellen:

Grafik Linkbuilding Szenario 1

Verfügt Ihr Unternehmen noch über wenig Bekanntheit, dann lohnt es sich von Anfang an eine langfristige Linkstrategie zu erstellen, denn dann kann sie nach der Anfangsinvestition mit kleinen laufenden Kosten mit der Bekanntheit Ihres Unternehmens mitwachsen. Kurzfristige Maßnahmen ermöglichen Ihnen zusätzlich einen schnellen SEO-Start. Durch die recht schnelle Wirkung von Links im SEO lohnt sich Linkbuilding hier besonders.

Grafik Linkbuilding Szenario 2

Viele bestehende und online aktive Unternehmen haben bereits Ansätze, die den Aufbau einer Linkstrategie ermöglichen. Gerade der Partnerschafts-Ansatz lohnt sich, wenn Ihr Unternehmen im Content-getriebenen SEO weniger Möglichkeiten hat. Wenn es Ihnen darum geht spezifische Ziele wirtschaftlich zu erreichen, dann kann sich auch ohne Linkstrategie ein gezieltes Investment in eine kurzfristige Linkmaßnahme lohnen, sollte aber nicht zur Gewohnheit werden: Viele Maßnahmen lassen sich nicht beliebig wiederholen.

Grafik Linkbuilding Szenario 3

Den besten Stand haben Sie mit Unternehmen, die bereits über Bekanntheit in Ihrer Branche verfügen. Mit einem entsprechenden Netzwerk und dem im Unternehmen bestehenden Fachwissen, sind die Grundlagen für erfolgreiche Linkstrategien gelegt, die sich vergleichsweise schnell rechnen. Damit sie gelingen braucht es dennoch Mut, Geduld und fachkundige Unterstützung für individuelle Lösungen.

Fazit

Grafik Fazit für erfolgreichen Linkaufbau

Was sich am Linkbuilding nicht lohnt, ist das Aneinanderreihen von kurzfristigen Maßnahmen ohne skalierbare Strategie.

Strategien, die nicht zum Charakter und den Zielen Ihres Unternehmens passen, sind zum Scheitern verurteilt.

Da sich langfristiges Linkbuilding erst nach einigen Jahren lohnt, müssen die entsprechenden Entscheidungen und Investitionen im Unternehmen fest verankert sein.

Linkbuilding im richtigen Mix aus lang- und kurzfristigen Elementen lohnt sich – wenn es individuell, strategisch klug und geduldig umgesetzt wird.

 

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Cornelia Nolte

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Thomas Schaller

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