Online-Profession bei der BLOO:CON Konferenz 2020 in Münster

Online-Profession bei der BLOO:CON Konferenz 2020 in Münster

Am 30.01.2020 fand in Münster das 8. Mal die BLOO:CON statt. Bekannte Namen und neue Gesichter aus der Online-Marketing-Welt mischten sich in Vorträgen, Pausen und Rahmenprogramm. Die Strategie-Update-Konferenz der BLOO:CON veranschaulichte perfekt zum Jahresbeginn die Neuheiten und Zukunftsaussichten der Online-Marketing-Branche. Die SEAs, SEOs und Online-Redakteure verschiedenster Unternehmen wurden mit angenehmen Vorträgen von Thema zu Thema geführt und aufgeklärt. Auch dieses Jahr hat Online-Profession wieder teilgenommen. In unserem Recap erfahrt ihr mehr.

BLOO:CON: Strategie-Update-Konferenz

Auch bei ihrer 8. Konferenz bemühte sich das Bloofusion-Team um Markus Hövener wieder um zahlreiche interessante Vorträge im beeindruckenden Rahmen des Stadthotels Münster. Dieses Jahr überzeugte die BLOO:CON wieder mit ihrer Expertise im Online-Marketing:

 

 

  • mit 150 Teilnehmern komplett ausgebucht
  • 8 informative und unterhaltende Vorträge
  • ausgewogenes Programm mit Top-Speakern und Newcomern
  • großzügige Pausen & Get-Together zum Austauschen und Netzwerken
  • im wunderschön-modernen Stadthotel in Münster

 

Auch Kontakte knüpften sich in den gemütlichen Tagungsraum des Hotels schnell und das Get-Together im Foyer läutete einen ungezwungenen Ausklang ein.

Facebook, Google & Co: Das Bloofusion-Team blickt in die Zukunft

Auf die Frage “Wohin entwickeln sich Google, Facebook & Co.?” lieferte das Bloofusion-Team zahlreiche Ansätze und Touchpoints für servierbereite Anwendungsmöglichkeiten:

 

  • neue Content-Formate wie Quizzes, Umfragen, Tools, Rechner & Konfigurationen um Daten für mehr Content zu sammeln
  • Google-Bildersuche als die neue Produktsuche? Bilder werden immer wichtiger und bringen bis zu 80% Neukunden
  • Augmented Reality, virtuelle Komponenten werden in die reelle Welt übertragen
  • Google- & Facebook-Ads zielgenau und bald voll-automatisiert ?
  • Tracking, Cookies und Datenschutz im Überblick, unterstützt durch Martin Hahn (ITB Rechtsanwaltsgesellschaft mbH)

 

Cookies und Datenschutz im Zwiespalt

Die trockene Cookie-Datenschutz-Kombination wurde durch die Tracking-Einleitung von Maik Bruns und dem Datenschutz-Abschluss von Martin Hahn recht interessant und verständlich durchleuchtet. Das Thema, bei dem es nicht die eine richtige Lösung gibt, wurde von den beiden systematisch abgearbeitet und die einzelnen Protagonisten im Verhältnis zueinander aufgeklärt.

Neue Kenntnisse und Umsetzungsleitfäden für jeden

Im Content-Marketing-Update wurde die Analyse zur Customer Journey bis zur detaillierten Marketing-Strategie herunter gebrochen und beispielhaft erläutert. Eine “Schritt für Schritt”-Strategie wurde den Besuchern umsetzungsbereit mit an die Hand gegeben. Und auch die SEOs wurden nicht vergessen: Markus Hövener erklärte, warum manches Unternehmen an Google-Sichtbarkeit gewinnt, während ein anderes verliert. Wenn euer Unternehmen eine schlechte Sichtbarkeit hat, dann lasst euch nicht all zu sehr von der niedrigen Zahl täuschen. Markus Hövener klärt auf: “Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss”. Genau das fasst meiner Meinung nach das ganze Thema sehr gut zusammen. Schaut euch euren Wettbewerb an und seid einen Schritt voraus. Detailliert gibt es einen 8-Punkte-Plan an die Hand, der zusammengefasst in einem Satz lautet: Ein vollständiger, stets aktueller Content mit viel Expertenwissen, Autorität und Vertrauen, ohne negativen Content spielt deiner Seite sehr gut in die Karten.

Der 15 Punkte-Abschluss für die direkte Umsetzung

Zum Schluss gab es noch ganz quick & dirty 15 konkrete Online-Marketing-Tipps, die den meisten Inhalt der Konferenz schön zusammengefasst wiedergaben. 15 Themen, die das Bloofusion-Team abwechselnd in kurzen Vorträgen für uns präsentiert hat. (P.S.: Am Ende waren es doch nur 14 🤫)

 

 

  1. UX-Playbooks
  2. Shopping – Kampagnen mit Partnern in Google Ads
  3. Google My Business
  4. Discovery Kampagnen
  5. Google Data Studio
  6. Page Speed
  7. Lokale Kampagnen
  8. Ziele definieren, Content strategisch planen
  9. Event Search
  10. Denke groß!
  11. Bedingte Anzeigen
  12. Mehrere Standbeine nutzen
  13. Google Ads bei der Bilderstellung bedenken
  14. It’s all about the creative!

Unser Fazit

Wie jedes Jahr war die BLOO:CON auch 2020 sehr informativ und eine Bereicherung für jeden Teilnehmer. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Markus Hövener und dem gesamten Team hinter der BLOO:CON und freuen uns bereits auf das nächste Jahr! #bloocon2020

OMK – Online Marketing Konferenz Lüneburg

OMK – Online Marketing Konferenz Lüneburg

Gesammelte Recaps zur OMK in Lüneburg

Die OMK in Lüneburg ist eine jährliche stattfindende Online Marketing Konferenz für den Bereich Online Marketing, E-Commerce und Digitalisierung. Sie ist bekannt für Ihre erstklassige Speaker-Lineups und einer großen Anzahl von Veranstaltungsräumen – aus verschiedenen Branchen. Allein im Jahr 2019 konnte die OMK ein herausragendes Repertoire in Form von 40 spannenden Vorträgen auf insgesamt 7 Stages vorweisen. Kein Wunder, dass die Nachfrage nach so einem Event mittlerweile die 1500 Teilnehmermarke gesprengt. Wir von Online-Profession waren in den letzten Jahren regelmäßig auf der OMK Lüneburg vertreten und haben unsere Eindrücke in den Recaps festgehalten. Wir haben die Recaps für Euch gesammelt und hier zur Verfügung gestellt.

 

 

OMK Lüneburg 2019

 

 

OMK Lüneburg 2018

 

 

Neben der OMK in Lüneburg waren wir auf vielen anderen Online-Marketing Konferenzen vor Ort. In unserem Blog findest Du unsere Impressionen, Zusammenfassungen und Recaps.

 

OMKB – Online Marketing Konferenz Bielefeld

OMKB – Online Marketing Konferenz Bielefeld

Die fünfte Online Marketing Konferenz Bielefeld findet dieses Jahr nicht wie geplant im März statt. Wie Thorsten Piening am 11.03. bekannt gab, ist der neue Termin der OMKB Freitag, der 21. 08. 2020.

An den weiteren Rahmendaten der Veranstaltung ändert sich nichts. 90 % der Speaker haben für den neuen Termin bereits zugesagt. Hintergrund der Verlegung ist der am 10. 03. 2020 erfolgte Erlass des Gesundheitsministeriums Nordrhein-Westfalen, dass angesichts steigender Corona-Infektionen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Besuchern grundsätzlich abzusagen sind. Darunter fällt auch die OMKB. Es ist eine echte Leistung des OMKB-Teams in derart kurzer Zeit (weniger als 24 Stunden) einen Ersatztermin mit so vielen Speaker-Zusagen präsentieren zu können. Respekt dafür an Team und Speaker.

In der Stadthalle Bielefeld erwarten Euch im August mehr als 30 Top Speaker. Größen der Online Marketing Szene wechseln sich mit Vertretern wichtiger Unternehmen dabei ab Euch zu aktuellen Trends und Themen zu informieren. Wir rechnen wieder mit vielen wertvollen Praxis-Tipps für den eigenen Einsatz.

Noch gibt es Tickets. Mit Online-Profession sogar günstiger.

Auf zur Online Marketing Konferenz in Bielefeld

Mit dem Code „OMKB2020-DTN66P93“ erhaltet ihr 20 % Rabatt auf Eure Tickets.

Was auf der OMKB bisher geschah: Erfahrungen und Impressionen von Online Profession

Die Online Marketing Konferenz Bielefeld (kurz OMKB) ist eine Veranstaltung die seit 2015 von der qualitytraffic GmbH um Thorsten Piening ausgerichtet wird. Online Profession war mehrmals auf dem Event in der Stadthalle Bielefeld und wir haben fleißig in Recaps unsere Eindrücke und Highlights festgehalten. 

Einblicke und Wissen von Online Marketing Experten gibt es nicht nur bei der OMKB:

Bei unseren kostenlosen Online Marketing-MeetUps in Münster kommt jeden Monat einen Top-Speaker zu einem Vortrag, Diskussion und gegenseitigem Austausch.

OMKB Bielefeld 2019 Recap

Am 05.04.2019 fand zum 4. Mal die Online Marketing Konferenz in Bielefeld (OMKB) statt. Thorsten Piening von qualitytraffic hatte wieder einen namhaften Strauß an Speakern zusammengestellt. Online Profession war auch wieder als Gast dabei. Unser Mitarbeiter Thomas Schaller kam mit einigen neuen Ideen und Insights zurück und hat ein Recap zur OMKB 2019 verfasst. Lest selbst.

Anfahrt nach Bielefeld zur OMKB 2019
Wegen einer Sperrung auf der A2 habe ich ein paar Schleichwege genommen und bin dann über die A33 zur OMKB in Bielefeld gefahren. Aufgrund der Verkehrslage kam ich etwas später an als geplant und konnte die einleitenden Worte von Philipp Klöckners Keynote nicht hören.

Keynote auf der OMKB 2019 spricht Philipp Klöckner

Schnell beim Empfang das obligatorische Lanyard geholt und rein in den großen Saal. Klar gab es nur noch Stehplätze, wenn sich sämtliche Teilnehmer einer Konferenz in einem Raum sammeln.

Es wurde bereits gespannt gelauscht, obwohl die Veranstaltungsleitung den Start aufgrund der Verkehrslage etwas herausgezögert hatte. PK berichtete nicht nur über SEO und die Jagd nach den Rankingfaktoren. Er zeigte auch mit Trends und Statistiken, wie sich die Suche entwickelt. Die Nutzung von Machine Learning durch die Suchmaschinenbetreiber zerstört den Longtail. Durch die Einblendung von alternativen Suchvorschlägen wird die Welt immer konzentrierter und nicht weiter.

Keynote auf der OMBK 2019 von Philipp Klöckner

Im SEO Bereich wird die User Experience immer wichtiger. Die “altbekannten” Rankingfaktoren müssen zwar immer noch gemacht werden, aber den Ausschlag wie eine Seite rankt, wird die User Experience geben.

Auch zu den Sozialen Medien hat Philipp Gedankenanstöße gegeben. Ist ein Influenzer wirklich glaubwürdig, wenn er heute Coca Cola und morgen schon Pepsi bewerben könnte?

Und ist es letzten Endes nicht egal, welche Kosmetika gekauft werden, wenn eine Firma aus Frankreich alleine für 450 Kunden Kosmetika herstellt?

Google Data Studio – Hacks und ein Dashboard für alle

OMKB 2019 auf der Suche nach dem perfekten Dashboard

Vom ersten Slot habe ich mir aufgrund des gewählten Titels versprochen, dass ich endlich das perfekte Dashboard für Google Data Studio bekomme. Wie sich herausstellt, gibt es eben kein fertiges perfektes Dashboard für Google Datastudio (GDS). Bernadette Hohns von SISU digital stellte ihre Vorgehensweise vor, wie sie das perfekte Dashboard auf den jeweiligen Empfänger ausrichtet.

Das Wichtigste sind hierbei die Vorarbeiten, welche erst einmal erledigt sein müssen, bevor man überhaupt das Datastudio öffnet. Einfach drauflos klicken und ein paar bunte Bildchen einfügen ist es eben nicht, obwohl die Einfachheit bei Datastudion diesbezüglich schon dazu verleitet.

Man muss zunächst verstehen, was der Empfänger/Kunde will.

Welches Wissenslevel er hat – Daraufhin kann man die Einträge in GDS dem Level auf verständliche Weise anpassen.

Ziel und Zweck des Dashboards sorgen für weitere Informationen, mit welchen Inhalten das Dashboard befüllt werden muss. Weitere Inhalte kommen über KPI, welche aus Frau Hohns Erfahrung oftmals überhaupt erst definiert werden müssen.

Wenn diese Informationen stehen, ist zu überlegen aus welchen Datenquellen man diese Informationen beziehen kann. Hier kommt ein großer Vorteil von GDS zum Tragen. Man kann Zahlen aus unterschiedlichen Datenquellen zusammen darstellen. So kann man beispielsweise die Suchanfragen mit deren Landingpages und der Device-Herkunft in einer Tabelle darstellen. Guter Beitrag. Danke Bernadette.

Mit Analytics zur besseren Customer Journey

Nach einer kurzen Pause ging es gleich mit dem nächsten Slot und einem Kollegen der Vorrednerin weiter. Michael Janssen von SISU digital zeigte, was es bei der Auswertung der Customer Journey mithilfe von Google Analytics alles zu beachten gilt.

Dass nicht nur völlige Anfänger im Kurs saßen, bemerkte man, als mehr und mehr tiefergehende Fragen und Ideen eingeworfen wurden, bei denen auch hier Michael mit kompetentem Rat Lösungen präsentieren konnte.

Customer Journey Analyse mit Google Analytics auf der OMKB 2019
Seitenwert in Google Analytics nutzen

Ein Messwert in Google Analytics, dem seiner Meinung nach viel zu wenig Beachtung geschenkt wird ,ist der “Seitenwert” einer URL. Dieser Wert wird einfach berechnet, indem der E-Commerce-Umsatz mit dem gesamten Zielwert addiert wird und durch die Anzahl der einzelnen Seitenaufrufe für eine bestimmte Seite dividiert wird.

Die Seiten, welche in der Customer Journey genauer untersucht werden sollten, sind somit sehr schnell zu identifizieren.

Trotz des recht trockenen Themas der Datenanalyse war der Vortrag sehr unterhaltsam und auch mit einigen lustigen Sprüchen und Anmerkungen von Michael aufgeheitert.

Danke Michael.

Psychologische Booster für Instagram/Facebook Ads

Pause und umsteigen in den kleinen Saal, wo Patrick Kriebel versprach uns 7 psychologische Booster für Instagram/Facebook Ads zu präsentieren. Nachdem Patrick über die Bestechungsversuche andere Speaker dem Publikum gegenüber gejammert hat, präsentierte er die psychologischen Booster. Aus 7 wurden dann doch 14, aber auch die sind schon seit den 80er Jahren bekannt und bewährt. Schade. Die Art, wie Patrick den Vortrag gestaltete, war frisch und unterhaltsam, leider waren die Inhalte für mich zu weit an der Basis .

Trotzdem Danke Patrick für 45 Minuten Unterhaltung auf der OMKB 2019, auch wenn es keine Schokolade von Dir gab.

Psychologische Booster für Instagram - OMKB 2019

Relaunch Tipps auf der 4. OMKB in Bielefeld 2019

Auf der OMKB 2019 vorgetragen: Tipps zum Relaunch von netspirits

Letzter Slot vor der Mittagspause und dann ein heikles Thema: “Relaunch von Websites”. Christian Tembrink von netspirits.

Christian präsentierte den Ablauf eines Relaunches mit vielen hilfreichen Tabellen und Checklisten. Man merkte gleich, dass hier wirklich große Kunden mit sehr großen Websites bedient werden.

Für kleinere Websites müssen diese Listen schon ordentlich eingekürzt werden.

Aber Ablauf, Checklisten und Excellisten zum Relaunch von Websites waren nicht alles, was Christian Tembrink zum Besten gab.

Auch weitere Hinweise, was bei einem Relaunch zu beachten ist, gab es. Allem voran sollte die Einstellung stehen, dass der Nutzer ein tolles Erlebnis auf der neuen Website erfährt und somit gerne wiederkommt und sie auch weiterempfiehlt.

Das alte Zitat:”Make people want stuff.” hat sich gewandelt in “Make stuff people want.”.

Bei der Überarbeitung der Inhalte können Personas helfen, um die Zielgruppen besser zu verstehen und den Inhalt genauer auf diese auszurichten.

Für die Überlassung einer Visitenkarte am Ende des Vortrags wollte Christian auch die Präsentation und die gezeigten Checklisten zuschicken. Das hat auch direkt geklappt. Danke Christian für den coolen Vortrag und die Unterlagen.

Zur Mittagspause trafen sich die Teilnehmer im Foyer der Stadthalle. Das Catering schaffte fleißig Nachschub in die Bain Maries. Die Gerichte waren sehr gut ausgewählt und auch die Umsetzung gelungen. Respekt, Herr Piening und Danke ans Cateringteam!

Foyer der Stadthalle in Bielefeld mit OMKB 2019 Teilnehmern

Reichweite über Local SEO – OMKB 2019

Local Search Reichweite steigern mit Thorsten Loth auf der OMKB 2019

Der vorletzte Slot auf der OMKB, den ich mir ausgesucht hatte, war Reichweite über Local SEO von Thorsten Loth von OMfire!

Thorsten erklärte den Teilnehmern, wie mithilfe der lokalen Suchmaschinenoptimierung noch viel Traffic generiert werden kann, wenn denn die Hausaufgaben richtig gemacht werden und nicht wie die großen Diskounter mit ihren zig Filialseiten.

Auch ein paar allgemeine SEO-Tipps gab es noch oben drauf. Bei der Page Speed Optimierung reicht es aus die Werte im grünen Bereich zu erreichen. Eine Verbesserung innerhalb des grünen Bereiches von bsp. 85 auf 99 Punkte bringt keine messbaren Vorteile mehr.

Die Posts bei GoogleMyBusiness können sehr gut für kostenlose Werbeanzeigen genutzt werden.

Die Posts halten zwar nur 7 Tage, aber darüber kann man eine schicke Werbebotschaft veröffentlichen und der Praktikant hat mindestens einmal die Woche was zu tun.

Laut Thorstens Erfahrungen liefern die Posts doppelt so gute Conversions wie Local Ads.

Klasse Beitrag. Vielen Dank dafür Thorsten.

Instagram: Video & Story first – OMKB 2019

Auf der OMKB 2019 gelernt: Story und Video JETZT nutzen

Nach der Mittagspause habe ich mich mal unter die Influenzer gewagt und mir angehört, was Robert Kindermann von WSFT Moving Content GmbH zum Thema Instagram zu berichten hatte und warum ich unbedingt Video und Stories einsetzen sollte.

Der in etlichen Vorträgen verwendete Goldfisch kam auch bei Robert zum Einsatz.

  • Goldfisch Aufmerksamkeitsspanne = 9 Sekunden
    Mensch Aufmerksamkeitsspanne = 8 Sekunden
    Mensch bei Instagram Aufmerksamkeitsspanne = 1,7 Sekunden
  • Also muss ich zusehen, dass ich meine Follower bereits in dieser kurzen Zeitspanne catche. Mit pattern interrupt kann ich die Aufmerksamkeit der Follower auf meinen Beitrag ziehen. Dabei muss ich mir überlegen, wie der Insta-Feed bei einem Follower aussehen könnte, und dann ein krasses Gegenteil als Bild posten. Das fällt beim schnellen Scrollen auf, der Nutzer hält an und zack habe ich meine Botschaft untergebracht.

Warum Instagram so interessant ist, zeigt Robert anhand einiger Zahlen. Allein bei den Nutzerzahlen hat Instagram Facebook schon überholt. Das, was Facebook in seiner Ursprungsversion war, ist nun Instagram. Schnell ein Foto vom Augenblick meines Lebens gepostet und weiter gehts. Ich kann mich noch an die Anfangszeit von Facebook erinnern, als sich darüber lustig gemacht wurde, weil so Beiträge gepostet wurden wie “Ich bin grad beim Zahnarzt” etc.

Ein Vortrag, der mir ein paar Zahlen zu Instagram aufgezeigt, meine Meinung zum Trend +Instagram und -Facebook bestätigt und mich gut unterhalten hat.

Vielen Dank dafür, Robert!

Im Funnel kann in jeder Phase ein Touchpoint mit Stories gesetzt werden - OMKB 2019

Tja und dann?

Dann kam der Karl.

Den Vortrag “Die Kunst digitaler Inszenierung” als Premiere auf der OMKB zu erleben war ein Erlebnis.

Ich werde hier jetzt weder etwas darüber berichten oder spoilern. Seht einfach zu, dass Ihr den Vortrag, vielmehr die Inszenierung zu sehen bekommt. Es lohnt sich definitiv.

Danke Karl für diese wirklich inspirierende, viel zu kurze Zeit.

 

So, genug des Lobes. Die OMKB ist zu Ende und der Thorsten hat das wieder einmal super prima hinbekommen. Respekt für einen Letter. 😉

Ich komme gerne wieder.

 

Karl Kratz auf der OMKB 2019

Einblicke und Wissen von Online Marketing Experten gibt es nicht nur bei der OMKB:

Bei unseren kostenlosen Online Marketing-MeetUps in Münster kommt jeden Monat einen Top-Speaker zu einem Vortrag, Diskussion und gegenseitigem Austausch.

OMKB 2018 Recap: Online-Profession auf der Online Marketing Konferenz Bielefeld

 

Am 27.04.2018 fand in der Stadthalle Bielefeld zum dritten Mal die Online Marketing Konferenz Bielefeld, kurz OMKB, statt. Auf dieser lokalen, aber dennoch mit zahlreichen hochkarätigen Sprechern besetzten Konferenz wurden in zwei Sälen und zwei Workshop-Räumen parallel verschiedene Aspekte und Entwicklungen im Online-Marketing präsentiert und erklärt. Für Online-Profession war Sebastian Slawik vor Ort. In seinem Recap zur OMKB 2018 gibt er Einblicke in eine Reihe von neun Vorträgen zu verschiedenen Online-Marketing-Themen.

Location der OMKB 2018 und Organisatorisches

Für die Anreise mit der Bahn ist die Stadthalle Bielefeld hervorragend gelegen. Aus dem Bahnhof, über die Straße und beim Abstieg zur Stadtbahn sieht man links schon die Stadthalle auf ihrem kleinen Rasen-Hügel thronen. Es war acht Uhr, die roten OMKB-Fahnen neben dem Eingang wehten im Wind und eine doppelte Schlange reichte aus dem Eingang.

Für die meisten Teilnehmer war diese Schlange bei der Ankunft wahrscheinlich die größte Schwäche der ganzen Veranstaltung. Aber es war schönes Wetter und die Mitarbeiter waren sichtlich bemüht, den Andrang professionell abzuarbeiten. Der Grund für die Schlangen: Die Namensschilder der Teilnehmer wurden direkt beim Check-In gedruckt. Beidseitig. Und die Drucker waren weder schnell noch smart: Die Namensschilder mussten von Hand für den Rückseitendruck gewendet werden. Es war gut, dass der Beginn des ersten Vortrags verschoben wurde, bis die Einlassschlange abgearbeitet war.

Neben der morgendlichen Stärkung und interessanten Gesprächen gab es vor allem die beiden Vortragssäle. Selbst eine Gestalt wie Karl Kratz wirkte auf der Bühne des großen Saals ein wenig verloren. In den ersten Reihen war es nicht ganz einfach, Sprecher und Präsentation zusammen zu erfassen. Der kleine Saal war für Dritte-Reihe-Sitzer schon angenehmer. In jedem Fall mangelte es nicht an Sitzplätzen für die zahlreichen Teilnehmer. Bei besonderem Andrang konnten im kleinen Saal auch die Emporen geöffnet werden.

Vor der Keynote lockerte Dimitrios Haratsis, der den großen Saal für den Rest des Tages moderierte, das Publikum etwas auf und auch Thorsten Piening von qualitytraffic sagte ein paar Worte zum Start des vollgepackten Programms, das er selbst im großen Saal und Tobias Fox im kleinen Saal moderierten. Dann war die Bühne frei für geballtes Online-Marketing-Wissen, bei dem die Anfangsverzögerung bis zum Mittagessen professionell eingeholt wurde.

Die OMKB 2018 war gut besucht: Es gab Schlangen beim Einlass

Keynote der OMKB 2018: Karl Kratz erzählt zum letzten Mal von der digitalen Verführung

Den Anfang machte Karl Kratz mit seinem Vortrag über die Kunst der digitalen Verführung. Und er merkte gleich an, dass er diesen auf der OMKB 2018 nun das letzte Mal halte. Es wird also interessant, was er als nächstes auf die Bühne bringen wird. In Bielefeld zogen aber einmal mehr die erprobte Präsentation und der eingespielte Vortrag die Teilnehmer in den Bann. Schließlich hat das Thema auch nach wie vor nichts an Relevanz verloren:

Erfolg im Online-Marketing stellt sich ein, wenn es gelingt, die Aufmerksamkeit der Besucher zu lenken und in ihrem Kopf die gewünschte Realität entstehen zu lassen. Dass Realität ein beeinflussbares, persönliches Konstrukt ist, sagt sich leicht. Umso erhellender und unterhaltsamer ist es, das direkt in der Keynote am eigenen Leib zu erfahren. Aufmerksamkeit zu lenken und Realitäten zu beeinflussen ist etwas, das wir vor allem aus dem Film kennen und folgerichtig rief Karl die Teilnehmer auf, selbst zu Drehbuchautoren und Regisseuren des Besuchs- oder Kauf-Films auf der eigenen Webseite zu werden.

Der Weg dazu führt über das geschickte Leiten der Aufmerksamkeit, das Erzeugen von Resonanz zwischen Nutzer und Angebot und die richtige leitende und stützende Symbolik. Zitat: “Unsere Webseiten sollten mindestens doppelt so geil sein, wie der Verkäufer, der nicht da ist.”

Ich persönlich hatte Karl Kratz noch nicht live erlebt. Aber ich bekam genau, was ich erwartet hatte: Einen unterhaltsamen und zugleich informations- und hilfreichen Vortrag, bei dem jede Geste, jede Sprechpause, jede Betonung saß. Es war beeindruckend.

Vorstellunsgfolie zur Keynote der OMKB 2018

Personalisierung: André Morys stellt eine Methodik für mehr Conversions vor

André Morys konnte mit seinem Vortrag im kleinen Saal direkt an Karl Kratz anknüpfen. Auch bei ihm ging es um Wahrnehmungsmuster, kognitive Verzerrung und Customer Experience. Und wie der Titel “Personalisierung mit ROI – eine einfache Methodik für mehr Conversions” bereits vermuten ließ, ging es eben auch um Personalisierung – jedoch als abgeleitetes Mittel und nicht als Hauptaspekt.

Funktionierende Personalisierung kommt nach André aus einer sinnvollen Verbindung psychologischer Modelle und den entsprechend aufgearbeiteten Daten. Denn aus dieser Personalisierung kann man im besten Fall emotionale Präferenzen, Motive und Ängste ableiten und danach die Nutzer clustern. Kunden sind nicht wie man selbst und nur ein angepasster datenbasierter Stimulus macht aus Besuchern am Ende auch Kunden.

Vor dieser Personalisierung und auch vor der Kombination von Modellen und Daten steht aber noch ein anderes Element in seiner Methodik, das im Titel nicht vorkam. Ein guter Teil des Vortrags war zu Anfang dem Umstand gewidmet, dass hinter vielen “disruptiven” Angeboten vor allem eines steht: Eine User Experience, die 10% besser ist als bei allen anderen Mitbewerbern. Das Zitat, das ich aus diesem Vortrag mitgenommen habe, ist daher auch: “Nicht immer den gleichen Scheiß machen. Disruptiv muss nicht sein, aber 10% geiler ist machbar.” Denn Personalisierung nach psychologischen Aspekten dürfte in der Praxis schon alleine vor dem Hintergrund der DSGVO nicht einfacher werden.

Data Driven SEO: Kai Spriestersbach stellt praxisnahe Daten-Analysen vor

Unter dem Titel “Data Driven SEO – Schlaue Analysen aus der Praxis” ging es bei Kai Spriestersbach im kleinen Saal anschließend um die Bereiche “Sichtbarkeitsindex als KPI” (lieber nicht), “Zusammenhang von Keyword-Klassifikation Rankingfaktoren” (keine Allheilmittel), “Content Qualität messen” (nur sinnvoll mit differenzierter Keyword-Klassifizierung) und Textanalyse (Termfrequenz wirkt bei informational Queries). Thomas Mindnich und sein Tool termlabs.io kamen verdientermaßen besonders bei den letzten Punkten prominent zur Sprache.

Kai schaffte es, direkt umsetzbare Analyse-Tipps zu geben und gleichzeitig die Hintergründe anzureißen. Ein schönes Beispiel war der Moment, in dem sich herausstellte, dass im Publikum viele den Unterschied zwischen Relevanz, Pertinenz und Nützlichkeit nicht kannten und Kai nicht so flott wie geplant über diesen Aspekt hinweg gehen konnte: Einige prägnante Sätze später waren alle abgeholt.

Der Wert von Micro-Conversions, die Probleme, die Sichtbarkeitsindizes als KPIs mit sich bringen, die Notwendigkeit, nicht nur die aktuelle #1 der SERPs sondern die Top-20 insgesamt zu betrachten, sowie die Vorteile guter Klassifikation von Suchanfragen: Für SEOs mit etwas Erfahrung war das nichts Neues, aber in den Zusammenhang gebracht war es trotzdem ein hervorragender Überblick zu Datengrundlagen in der Suchmaschinenoptimierung.

Und sein Fazit, dass das wichtigste SEO-Tool zwischen den eigenen Ohren sitzt, sollte man sich wirklich jeden Tag aufs Neue in Erinnerung rufen.

Neuromarketing: Astrid Kramer gibt Einblicke in ihre Disziplin

“Neuromarketing: Das neue Schlangengift” war einer der mysteriöseren Vortragstitel der Konferenz. Im kleinen Saal ging es bei diesem Vortrag erst einmal darum, was Neuromarketing eigentlich ist, warum es machbar und nicht verwerflich ist. Dabei gab sie einigen Aspekten, die Karl Kratz und André Morys schon zuvor angesprochen hatten, noch weitere Facetten.

Sehr sympathisch war, dass Astrid nicht versuchte, das ganze Thema Neuromarketing vorzustellen. Die Beschränkung auf die Themen Vertrauen, Kontrolle und Faulheit funktionierte auch deshalb gut, weil sie, ebenso wie Karl, nicht mit Beispielen sparte – gerade solche, bei denen es hackte, standen im Fokus. Die Gefahren von Dissonanz und die Webseite als Informationssystem, das Bedürfnisse der Nutzer innerhalb vertrauter Muster befriedigen soll, waren zentrale Aussagen. Eine andere Rolle des Reziprozitätsprinzips, oder dem “Wem gegeben wird, der will geben”. Merke: Je mehr Einschränkungen ein Geschenk hat, desto weniger ist es ein Geschenk. Das gilt auch für Gutscheine. Bei allen Punkten gilt natürlich: Es gibt keine Allheilmittel und auch Ansätze des Neuromarketings müssen im konkreten Fall getestet und geprüft werden.

Nur, ob die Dissonanz Absicht war, die eine der letzten Folien im Publikum auslöste? Zumindest blieb im OMKB-Publikum nicht unbemerkt, dass zwar von Wespen gesprochen, aber eine Biene gezeigt wurde.

Persuasive E-Mail Marketing: Nico Zorn leitet Aufmerksamkeit durch E-Mails

Mit Nico Zorn endete diese erstaunlich gut aufeinander aufbauende Vormittags-Vortragsreihe im kleinen Saal. Nach seinem Beitrag “Persuasive E-Mail-Marketing: Mit Emotionen mehr erreichen” hatten wir die Anfangsverzögerung ausgeglichen und konnten uns in der Lobby der Stadthalle beim Mittagessen stärken. Vorher prägte Nico aber die Aussagen seiner Vorredner nochmal ein: Der bewusst handelnde, vernünftige Konsument ist ein Mythos. Auch im E-Mail-Marketing.

Sein Aufhänger war der Umstand, dass beschämend oft der einzige Ansatzpunkt, der beim E-Mail Marketing praktiziert wird, das Locken mit Rabatten und Sale-Aktionen ist. Gleichzeitig sind die größten Marketingerfolge aber marken- und höchst emotionsgebunden. Ganz im Sinne der Keynote zeigte Nico, wie man die Aussagen aus Keynote und Neuromarketing mittels Design und Copy in E-Mails umsetzen kann. Alle Macht geht von above the fold aus! Der Pfeil ist mächtiger als das Wort! Und: Die Macht der Augen ist nur so viel Wert wie die Stellen, auf die sie sehen! Aufmerksamkeiten wollen einfach geleitet werden. Der Vortrag war ein würdiger Schlusspunkt eines Vormittags, an dem im kleinen Saal die Vorträge nur so ineinander griffen.

Gäste der OMKB 2018 bewundern die Sketches von Cornelia Koller

Frische Online-Marketing Tipps: Felix Beilharz hat 7 davon, “weil sich Dinge ändern”

Felix Beilharz ist ein bekannter Name und für die OMKB geht er nach dem Mittagessen nicht zu tief in die Theorie, sondern präsentiert sieben praktische Tipps.

  1. Gruppen in sozialen Medien nutzen: Unbezahlte Reichweite von Unternehmensseiten ist zunehmend schwieriger erreichbar, aber selbstverwaltete Interessen- oder Fan-Gruppen haben noch Potenzial.
  2. Marketing in Echtzeit wird viel zu selten umgesetzt: Zeitnah auf aktuelle Ereignisse und Trends – und sei es nur ein neues virales Meme – aufzuspringen, bietet große Chancen, Sichtbarkeit und Markenbekanntheit zu steigern.
  3. Bei Ego-Bait gibt es keine schlechte Publicity: Andere Personen kostenfrei durch Top-100-Listen, Interviews, Vorstellung als Experten positiv zu präsentieren, funktioniert – auch wegen der von Astrid angesprochenen Reziprozität.
  4. Emojis lassen sich mit der richtigen Recherche auf erstaunlich vielen Plattformen einsetzen, um ins Auge zu fallen.
  5. Influencer-Marketing ist mehr, als nur Produkte in die Kamera halten zu lassen. Ein Take-Over kann mehr Aufmerksamkeit generieren, als Massen mittelmäßiger Insta-Product-Placements.
  6. Story Highlights auf Instagram können zu tauglichen Navigationsmenüs ausgebaut werden. Das ist gut.
  7. Was man neuerdings bei Facebook über Mitbewerber-Ads erfahren kann und dass der “Jetzt bewerben”-Button immer noch Mist ist.

Insgesamt wenig Neues für die Kenner der jeweiligen Plattformen, aber ein schöner Mix, aus dem wohl jeder Anwesende ein, zwei Dinge zum sofortigen Ausprobieren mitgenommen hat. Der Vortrag war genau richtig, um die Teilnehmer der OMKB 2018 nach dem Mittagessen wieder in das Thema zu bringen und Anreize für Neues an den Mann zu bringen. Ausprobieren war auch der Schlusstenor des Vortrags: testen, testen, testen.

Facebook-Advertising: Performance-Tricks von Florian Litterst

Mit “Facebook-Advertising Like A Pro: Das sind die Performance-Tricks der Profis” ging es für mich nach der Mittagspause im großen Saal mit Florian Litterst weiter. Auch hier standen ganz konkrete Hinweise im Zentrum, diesmal aber speziell für die Werbemöglichkeiten beim größten sozialen Netzwerk.

Einige der Tipps hatten einen eher grundsätzlichen Charakter: Dass ohne den Facebook-Pixel auf der eigenen Seite viele Möglichkeiten verschlossen bleiben und die Erfolgskontrolle schwierig ist, war wohl für die meisten Anwesenden keine Neuigkeit. Die speziellen Möglichkeiten beim Targeting über Vorlieben, Seitenbesuche und den Aufbau von Zielgruppen, waren für manche Zuhörer aber sicher sehr aufschlussreich. Es waren die kleinen Tipps, die mir im Gedächtnis blieben: Die Möglichkeit, durch mehrere Produktbilder im Feed automatische Slideshows zu generieren zum Beispiel. Und natürlich: “Never stop testing”.

Veränderungen im Search-Marketing: Norman Nielsen brachte Erfahrungen ein und sprach Möglichkeiten an

Norman Nielsen war explizit nicht als Vertreter von Zalando auf der OMKB, trotzdem bezogen sich fast alle seiner Beispiele natürlich auf diesen Anbieter. Die Fragen nach “Online-Marketing in the future – Wie sich Search-Marketing noch dieses Jahr verändern wird” führt ihn zwar durch den Vortrag, aber zumindest ich tat mich ein wenig schwer, seinen roten Faden auszumachen.

Zum einen sprach Norman über den Anspruch, den Kunden auf der gesamten Customer Journey mit Content zu begleiten und dabei gleichzeitig unterhaltenden und informierenden Content zu bieten. Auf der anderen Seite ging es um AMPs und ihre Rolle. Auf der einen Seite ging es um Prozesse und Management. Auf der anderen Seite um interessante Tests, wie das komplette Entfernen von ergänzendem Content von einer Seite und der Erkenntnis, dass der Verlauf des Rankingverlusts zwar stark abhängig von Marke und Trust ist, aber kommt. Den Abschluss machte der aktuelle Zustand bei Voice Search und die Möglichkeiten, die mit einer Kombination von Voice Search und Smart Home (Stichwort: Bildschirme mit Sprachsteuerung), sowie Voice Search und Visual Search ergeben können.

Alles war für sich sehr interessant, aber insgesamt war es nicht ganz einfach, Kernaussagen aus dem Vortrag mitzunehmen. Aber die Uhrzeit schritt auch schon flott voran und auch meine Konzentration ließ etwas nach.

E-Mail und Marketing-Strategie: Holger Schibbe schließt mit weiterem Blick auf das Potenzial von E-Mail-Marketing

Den letzten Vortrag auf der OMKB, an dem ich teilnahm, hielt Holger Schibbe, der als Teil der United Internet Media GmbH durch die firmeneigenen Plattformen web.de und GMX einen etwas spezielleren Blick auf E-Mail-Marketing auf die Bühne brachte. Trotzdem blieb der kleine Saal relativ leer.

Der erste Teil des Vortrags widmete sich den ungebrochenen Stärken von E-Mail-Marketing in einer wechselhaften Online-Welt. Die Zahlen, die er zu E-Mail-Nutzung und der Rolle von E-Mail für Internetnutzer vorlegte, waren tatsächlich beeindruckend. Der Aspekt, dass man für praktisch alle Plattformen und Dienste zumindest für die Anmeldung ein aktives E-Mail Konto braucht, war mir in seiner vollen Auswirkung auch nicht bewusst gewesen. Die Rolle, die E-Mail in der B2B-Kommunikation spielt, war dagegen keine Überraschung.

Wirklich interessant wurde es, als die Sprache auf die beiden Nadelöhre des E-Mail-Marketings kam: Die wasserdichte Lead-Generierung und den Umgang mit Spam-Filtern. Das letzte Drittel des Vortrags war einer möglichen, aber wieder sehr speziellen Lösung gewidmet. Mit den Mailportalen der United Internet Media kann man als Werbetreibender einen gesonderten Vertrag abschließen, dank dem man nicht nur Mails mit Rich Media Inhalten und andere, sonst aussortierte Inhalte in den Posteingang der generierten Leads bekommt, sondern auch den Service erhält, den Betreff grafisch auszugestalten und die E-Mails mit einem Icon als vertrauenswürdiger Partner gekennzeichnet zu bekommen.

So interessant und wirkungsvoll dieses Vorgehen ist: Es bleibt eine Insellösung und rührt leider nicht an den grundlegenden Problemen. Als Fazit stand für mich am Ende des Vortrags: “Interessant, aber die konkrete Lösung ist in den meisten Fällen nicht hilfreich.”

Fazit zur OMKB 2018

Ein ganzer Haufen Kompetenz stand an diesem Tag in Bielefeld auf den Bühnen und viele interessante Menschen mischten sich in den Sälen und beim Essen. Ihre Glanzpunkte hatte die OMKB für mich, wenn sich ganze Vortragsreihen miteinander verzahnten und aufeinander aufbauten. Vielleicht hatte ich aber auch schlicht Glück bei der Auswahl der Vorträge. Aber auch ohne diesen Effekt kann ich die OMKB empfehlen. 

Nur eines hat mir dann im Rückblick doch gefehlt, als ich aus dem letzten Vortrag im kleinen Saal kam: Eine Art Abschlusselement. Ein Moment, in dem sich auch die Organisatoren dann ruhig noch einmal beklatschen lassen dürfen. Verdient hätten sie es.

Es sind gerade solche regional veranstalteten, aber mit Sprechern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum ausgestatteten Konferenzen, die helfen, das Wissen über Wert und Vorgehen bei Online-Marketing in die Breite zu tragen. Wenn sie so gut organisiert sind, umso besser. Dafür vielen Dank an Thorsten Piening und sein Team.

Einblicke und Wissen von Online Marketing Experten gibt es nicht nur bei der OMKB:

Bei unseren kostenlosen Online Marketing-MeetUps in Münster kommt jeden Monat einen Top-Speaker zu einem Vortrag, Diskussion und gegenseitigem Austausch.

SEO-Konferenz im Süden: Der eoSearchSummit geht 2020 in die erste Runde!

SEO-Konferenz im Süden: Der eoSearchSummit geht 2020 in die erste Runde!

Am 06. Februar 2020 findet die erste eoSearchSummit in Süddeutschland statt. Das Line-up der Speaker verspricht eine sehr gute Mischung aus fundierter Information und unterhaltsamer Präsentation. Das Programm in Würzburg kommt ohne parallele Blöcke, ohne Wiederholungen und dafür mit einer interessanten Mischung aus bekannten und neuen Gesichtern unter den Speakern aus. Wir werden uns ansehen, was die neue Online Marketing Konferenz unserer Kollegen von eology so auf die Bühne bringt. 

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Kommt zur eoSearchSummit – das erwartet euch:

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OMK 2019 Recap: So war es auf der Online Marketing Konferenz in Lüneburg

OMK 2019 Recap: So war es auf der Online Marketing Konferenz in Lüneburg

Thomas und Phillip waren für uns am 19. September bei der diesjährigen OMK in Lüneburg dabei. Um möglichst viel mitnehmen zu können, haben sie sich vor Ort aufgeteilt. Doch bei über 40 Vorträgen auf insgesamt 7 Stages konnten sie nur einen kleinen Teil dieser riesigen Veranstaltung mitnehmen.

Wie sie sich durch die Masse der 1.500 Teilnehmer gekämpft haben und ob sie auch immer einen Sitzplatz ergattern konnten, das berichten sie in unserem Recap!

Von Brandlove, Customer Journey und Social Media

Phillip ist bei Online-Profession Teil des Social Media-/Paid-Advertisment-Teams und hat sich hierzu die passenden Vorträge herausgefischt. So hat er die OMK erlebt:

Prof. Dr. Jürgen Seitz: Marketing Innovation – Klassische Markenbildung funktioniert nicht mehr

Der erste Vortrag, den ich besucht habe, hielt Prof. Dr. Jürgen Seitz, seines Zeichens Professor für Marketing, Media and Digital Industries an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Er beschäftigte sich mit Brandlove, wie man diese aufbaut und wie man durch bzw. mit ihr mehr Erfolg erreicht. Eine Brandlove oder auch generell eine Positionierung zu einer Marke kann durch Botschaften erreicht werden. Als Beispiel nannte Seitz Amazon: hier steht nicht die Brandlove im Vordergrund, sondern die Botschaft. Wichtig ist für uns bei Amazon also nicht die Marke an sich, vielmehr geht es uns darum, dass wir als Kunde an erster Stelle stehen, unsere Pakete pünktlich erhalten und einfach auf eine riesige Produktauswahl zugreifen können. Die Kundenerlebnisse, die persönliche Experience ist also viel wichtiger. Ich muss nicht das Produkt einer Marke lieben, sondern die Botschaft. Die Story macht den Erfolg aus.

Aber was ist die Story des Unternehmens? Menschen lieben Geschichten und können durch besonders gute eine Brandlove aufbauen. So lässt sich im Endeffekt auch eine Marke durch Storys aufbauen. Entscheidend ist, dass der Kunde die Story der Marke und ihr Image mag. Durch einen persönlichen Bezug differenziere und bevorzuge ich die eine Marke gegenüber der anderen. Auch nicht zu unterschätzen ist der Wunsch des Kunden nach Bequemlichkeit. Beispiel Uber: Beim Taxi fahren finden wir es lästig, am Ende noch sitzen bleiben zu müssen um zu bezahlen. Kein Problem bei Uber: Hier zahlt man über die App und kann sofort aussteigen, wenn man am Ziel ist, ohne noch 1 bis 2 Minuten fürs Bezahlen zu vergeuden.

Jens Fauldrath: OnPage SEO Audit – Warum ein Tool kein Audit kann

Jens’ Vortrag war richtig gut und wie von ihm gewohnt sehr unterhaltsam! Er ist Geschäftsführer und Gründer der Agentur [get:traction] und hat über Audits gesprochen. Ein Audit kann immer nur den jeweiligen IST-Zustand aufzeigen: Um diesen zu ermitteln greift Jens zunächst auf die Google-Analytics- und die Google-Search-Console-Daten zu. Nach deren Analyse folgt der Content-Audit und eine Wettbewerbsanalyse. Maßnahmen zur Optimierung lassen sich so herausfiltern – was letztendlich sehr wichtig für die Customer Journey ist!

Ein gutes Audit führt Fehler auf ihre Ursachen zurück und berücksichtigt die Ziele der Website, sowie die Ressourcen und Fähigkeiten des Websitenbetreibers.
Jens Fauldrath

Geschäftsführer und Agenturgründer, [get:traction]

Die Customer Journey durchlebt der Kunde dann in verschiedenen Phasen:

  • Non Aware = Kunde weiß noch nichts von seinem Problem
  • Problem Aware = Kunde kennt sein Problem
  • Solution Aware = Kunde kennt die Lösung zu seinem Problem
  • Product Aware = Kunde kennt das Produkt, das er für die Lösung braucht
  • Phasendurchlauf wiederholt sich so lange bis zum Kauf

In jeder dieser Phasen muss dem Nutzer mit der richtigen Ansprache begegnet werden. Ein Nutzer in der Problem Aware-Phase kann noch nicht viel mit dem direkten Produkt anfangen. Da wird zuvor eine informative Landingpage benötigt, um die Phasen Problem Aware bzw. Solution Aware zu durchlaufen.

Felix Beilharz: 11 knackige Social Media Hacks

Versprochen hat Felix Beilharz, der Online-Marketing-Experte und Speaker, 11 Hacks – abgeliefert hat er am Ende 13!
Die 5 Hacks, die mir am stärksten im Gedächtnis gebliebenen sind, lauten:

1. Teilen von Content
Längere Blogposts werden wesentlich öfter geteilt als kürzere – das belegt sogar eine Studie. Das Gleiche gilt für vertrauenswürdige Inhalte, welche logischerweise ebenfalls häufiger geteilt werden. Vertrauen kann man beispielsweise durch Autorenbiographien am Ende eines Blogposts erzeugen.

2. Trigger für Viralität/Interaktion
Emotionen sind der Trigger für Viralität/Interaktion, z.B.: Provokation und Polarisierung, Zugehörigkeit/Wir-Gefühl, Angst, Nostalgie, Narzissmus.

3. Social Spionage
Social Media-Ads können mit dem Tool Bigspy ausspioniert werden.

4. Effektivere Instagram-Stories
Es gibt Tools, mit denen man die angeschauten Punkte einer Story Ad nachvollziehen kann. Sie funktionieren sozusagen wie eine Heat Map, die anzeigt, wo genau der User hinschaut. Dadurch kann man ermitteln, dass weniger Inhalte in einer Story besser funktionieren, als viel Bling Bling, etc. Das garantiert auch, dass sich der User stärker auf die Person konzentriert, die spricht.

5. Deeplinks für Apps
Wenn ich auf meiner Website einfach nur mein IG-Profil verlinke und der Nutzer dort drauf klickt, öffnet das Handy den Browser und darin Instagram (denn vermutlich ist niemand im Browser auf IG angemeldet). Besser wäre es, einen Deeplink zu erstellen, der dann automatisch die App auf dem Handy öffnet. Bestes Tool dafür: www.urlgeni.us

Über Datenanalyse, Foodboom und Keywordrecherche

Thomas ist SEO-Consultant bei Online-Profession, ist also einem etwas anderen Interessensschwerpunkt gefolgt. Das ist sein Bericht:

Tom Alby: Sherlock Holmes der Daten oder die Kunst der Interpretation

Da der Raum “Masterclass 3” im 1. Stock leider viel zu klein gewählt war, wurde ich mit vielen anderen Interessenten an der Tür abgewiesen. So habe ich mir anstelle das Vortrags von Anke Probst Tom Alby reingezogen und wie er als Sherlock Holmes Daten interpretiert. Tom Alby ist Chief Digital Transformation Officer bei Euler Hermes Deutschland. Und wie bei eigentlich jedem anderen Beitrag über Datenanalyse findet sich auch in seinem Vortrag der wohl wichtigste Anhaltspunkt wieder: Ohne Ziele sind KPIs völlig unnütz.

Alle Daten sind sinnlos, wenn damit nichts gemacht wird.

Tom Alby

Chief Digital Transformation Officer, Euler Hermes Deutschland

Auch ich habe es erlebt und bin teilweise selbst dem Wahn verfallen möglichst alle Daten zu sammeln, die ich nur kriegen kann. Rückblickend liegt ein Großteil dieser gesammelten Informationen immer noch ungenutzt auf irgendeinem Datenspeicher herum. Die dort hinein investierte Zeit hätte ich mir genauso gut sparen können und besser auf gezielte Daten und deren Analyse verwenden sollen. 

Wenn Google Analytics auf einer Website eingebunden wird, ohne weitere Features und Tags zu implementieren, bleiben einige Informationen auf der Strecke. So beispielsweise die Verweildauer: Diese wird gemessen von der ersten (Besuch der Website) bis zur letzten Aktion auf der Website. Und genau hier liegt das Problem: Google Analytics kann nicht erkennen, wann ein Nutzer die Website verlässt, weil er durch das Verlassen der Website keine trackbare Aktion verursacht. Folglich wird die Verweildauer auch nicht korrekt berechnet.

Google Trends ist eines der coolsten Datenanalyseprogramme von Google, wird aber von vielen Nutzern schlichtweg missverstanden. Die Informationen in Trends sind normalisierte Durchschnittswerte, die auf einen Zeitraum berechnet werden. D.h. nur weil es einen Peak bei einer Anzeige gegeben hat, bedeutet das noch lange nicht, dass es sich um einen gravierenden Zuwachs der Suchanfragen handelt. Verändert man den Zeitraum um den Peak herum, ist dieser meist gar nicht mehr vorhanden. In Trends lassen sich quasi auch Äpfel mit Birnen vergleichen. Daraus kann man dann aber natürlich selbst eine Ableitung kreieren, die einem gut passt.

Malte Steiert: F*ck up Stories und Erfolge eines Gründers – Foodguide meets Red Bull Basement University

Persönlich als “Foodie”-Interessierter habe ich mir die Beiträge von Malte Steiert, Co-Founder und CEO von Foodguide, und Sebastian Heinz (FOODBOOM) vorgemerkt und tatsächlich diesmal auch einen Platz bekommen.

Herr Steiert berichtete zunächst über seine Fehler und Fehltritte in der Geschichte von Foodguide. Ein Klassiker war, dass bei der Ausstrahlung von “Die Höhle der Löwen” sein Server die plötzliche Besucherlast nicht verarbeiten konnte. So hat er sich innerhalb kürzester Zeit 400 Ein-Stern-Bewertungen eingehandelt. Er und sein Team haben fast ein Jahr benötigt das Bewertungslevel auf mittlerweile 3,5 anzuheben.

Anschließend ging es in dem insgesamt 20-Minütigen Beitrag um die Aktion eines großen Energy Drink-Herstellers, bei dem Studenten Ideen einreichen können, um das Leben auf dem Campus zu verbessern, zu verschönern, zu optimieren. Warum diese Aktion bei der Entstehung von Foodguide hätte helfen können, ist mir nicht ganz klar geworden. Vielleicht hätte so eine Aktion die App noch mehr beflüüügelt.

Sebastian Heinz: Cash for Content: Wie es FOODBOOM gelingt, publizistische Arbeit im digitalen Bereich angemessen zu refinanzieren

Die Entstehungsgeschichte von FOODBOOM und wie sich daraus die vielen verschiedenen Vermarktungsstrategien von Sebastian Heinz, dem Geschäftsführer von FOODBOOM, und seinem Team entwickelt haben war sehr unterhaltsam. FOODBOOM hat ab sofort einen Follower mehr! Dadurch, dass die vielen Rezeptportale auf UGC bauen und dementsprechend leider oftmals nicht nur fehlerhafte Rezepte, sondern auch schlechtes Bildmaterial dazu geliefert wird, hat es sich FOODBOOM zur Aufgabe gemacht, hochwertige Inhalte zu schaffen. Und das zahlt sich aus. Nicht nur, dass etliche Marken feste Kooperationen mit FOODBOOM eingegangen sind, auch eine große Supermarktkette lässt ein auf ihr eigenes Label gebrandetes Konzept von FOODBOOM umsetzen.

Vorteil ist, dass bei den vielen Kooperationen auch zusätzliches Film- und Bildmaterial anfällt, das direkt weiterverwendet werden kann. Eine richtig gute und runde Sache.

Norman Nielsen: Marketing in an Assistant world – So gewinne ich maximale Aufmerksamkeit!

Aus Norman Nielsens (brandkraft) Vortrag habe ich einige Tooltipps mitgenommen: Rascasse z.B. ist eine KI-basierte Audience Intelligence. Rascasse analysiert das Online-Verhalten von definierten Zielgruppen über verschiedene Quellen hinweg. So können Zielgruppen sehr genau angesprochen werden.

Als Customer Care-Tool empfahl Norman das Ultimate AI Tool. Die Künstliche Intelligenz gibt den Mitarbeitern im Callcenter Textvorschläge zur Behebung von Kundenproblemen. Bezüglich der Nutzung von Mobilgeräten hatte Norman für die Zuhörer den Tipp, sich mit PWA zu befassen. Die Funktion Add to Home fügt auf dem Smartphone einen Button hinzu, der mit der Website verlinkt ist. Auf dem Smartphone sieht der Button wie eine App aus. Der Nutzer klickt drauf und schon ist er im Internet auf der Website. Wenn jetzt noch Inhalte vorgeladen werden, merkt der Nutzer noch nicht einmal, wenn er sich in einem Bereich mit schlechter Netzabdeckung befindet. Die meisten Daten sind ja schon vorher geladen worden. Auch Amazon hat zum Thema Ladezeiten eine Studie durchgeführt, bei der sich herausstellte, dass bereits bei einer Verlangsamung um 100 ms mit 1% Umsatzeinbußen zu rechnen ist.

Da Norman in seiner Vergangenheit eine Unmenge an Content hat schreiben lassen, kam er auch an AX Semantics nicht vorbei. Man lädt seine produktspezifischen Informationen hoch und die Maschine erstellt passende Produkttexte.

Ein weiteres cooles Tool ist Talk to Transformer. Hier gibt man einen einleitenden Satz vor und die künstliche Intelligenz generiert die Fortführung der Geschichte. Zitat von Norman: „Das würde ich sogar meiner Tochter als Gute-Nacht-Geschichte vorlesen.“ Im Englischen klappt das alles ganz prima. Versuche in deutscher Sprache sind dagegen eher – naja, mittelmäßig ausgefallen.

Alles in allem hat uns Norman etliche Tools mitgebracht, bei denen die Inhalte der eigenen Website individualisiert werden können. Mit Hilfe von Personalisierungen dieser Inhalte auf den einzelnen Nutzer lassen sich deutliche Umsatzsteigerungen erreichen, wie es bei der Website von zoro.com der Fall war. Diese hatten die Navigation an das Verhalten der Nutzer angepasst. Soll heißen: Ein männlicher Nutzer interessiert sich aufgrund seines Suchverhaltens nicht für rote Damenpumps, folglich hat zoro.com diesen Bereich der Navigation nicht eingeblendet. Das Ergebnis: 10% mehr Umsatz.

Damit Normans Lieblingsthema “Voice Search” nicht zu kurz kam, gab es auch hier noch ein paar Tipps, wie z.B. dass die Inhalte dringend mit Rich Snippets ausgezeichnet werden sollten und deren Inhalte entsprechend optimiert werden. Denn diese werden von den Voice Search Maschinen in 90% aller Fälle vorgelesen. Hier muss man also ein wenig Marketingverstand mit einfließen lassen, um so auch die aktuell vielleicht noch kleinere Zielgruppe abzuholen.

Benedikt Kirch: Content-Marketingstrategie: Wie gelingt es OBI, in den Suchanfragen stets ganz oben zu landen?

Benedikt, Team-Manager SEO bei OBI, gab Einblicke in die Strategie von OBI, die sich in allererster Linie auf hochwertigen Content stützt. Dabei geht man konkret auf die Probleme ein, die die Kunden bei ihren Heimwerkprojekten haben. So können Websitebesucher bereits bei der Beantwortung einer Frage in die Customer Journey eingefügt werden und im besten Fall zu zahlenden Kunden konvertieren.

Bei der Priorisierung des Contents, also der Entscheidung, zu welchen Problemen und Fragen Inhalte erstellt werden, spielt eine Analyse der dazu passenden Produkte massiv mit ein.

Wie hoch ist deren Marge? Gibt es überhaupt passende Produkte im OBI-Sortiment? Wenn nein, macht es Sinn diese Produkte mit aufzunehmen? Wie hoch ist die Nachfrage nach Produkten? …

Ein sehr cooler Beitrag von Benedikt, der mal wieder zeigt, wie umfangreich und wichtig eine Keywordrecherche ist und welchen Nutzen in den verschiedensten Bereichen man aus den daraus gewonnenen Informationen ziehen kann.

Ein krönender Abschluss: Influencer-Marketing

Jean-Paul Daniel & Tom Nollau: Warum Marken immer noch bares Geld verbrennen – und wie es besser geht

Zum Abschluss eines vollgepackten Konferenztages haben sich Phillip und Thomas einen letzten Vortrag noch zusammen angehört. Jean-Paul Daniel und Tom Nollau haben über Influencer Marketing gesprochen und ihre 3 Gebote mit den Teilnehmern geteilt:

  1. Gebot: Kampagnen ganzheitlich denken
    Influencer-Marketing sollte nie isoliert betrachtet werden, sondern immer als Teil der ganzen Kampagne.
  2. Gebot: Content von Influencern selber nutzen
    Den bereits bestehenden Content von Influencern kann man sinnvoll selber nutzen. Dafür geht man Kooperationen ein.
  3. Gebot: Wirkung immer messen
    Die Messung erfolgt über die Marktforschung. Da für Instagram höhere Budgets bereit gestellt werden können, verschieben sich die KPIs.

Betonen kann man an dieser Stelle auch noch den Wert eines Likes oder eines Kommentares – dieser steigt logischerweise mit dem Alter des Users. Jüngere Nutzer geben ein Like oder hinterlassen einen Kommentar auch als einfaches Zeichen dafür, dass sie einen Post gesehen haben. Ältere Nutzer hingegen liken tendenziell nur, wenn sie vom jeweiligen Post überzeugt sind.

Unser Fazit zum OMK 2019

Wie im letzten Jahr war die OMK auch dieses Mal eine Reise wert. Schade war nur, dass man teilweise nicht in die Wunschvorträge kam, da es schlichtweg zu wenig Platz in manchen Räumen gab. Der Andrang war also extrem stark, die Besucher entsprechend motiviert und bis auf ein paar Kleinigkeiten kann man nur sagen: Danke an Web-Netz und die Leuphana Universität, die die OMK möglich machen. Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder!

 

Bilder: web-netz/ Jan Axmann, KAIPS Marketing und web-netz/ Kevin Nöst

OMT 2019 Recap: Wie war’s auf der Online Marketing Konferenz in Wiesbaden?

Auch dieses Jahr waren wir wieder beim OMT in Wiesbaden dabei: Am 6. September 2019 waren Martin Witte und Simon Kapteina vor Ort und brachten den Input von vielen spannenden Vorträgen mit. Mit dabei waren wieder bekannte Gesichter und beliebte Top-Speaker. Da sich Martin und Simon bei all der Auswahl kaum entscheiden konnten, haben sie versucht, so viele Speaker wie möglich live mit zu erleben. In ihrem Recap erfahrt ihr, wie es für die beiden bei der OMT 2019 war. 

Auf dem Weg zur OMT

Von Münster nach Wiesbaden – das ist schon ein gutes Stück. Mit der Aussicht auf Expertenwissen und neue Insights von Top-Speakern haben Martin und Simon diese Reise aber gerne auf sich genommen. Um am vor abendlichen Networking teilzunehmen und am nächsten Morgen möglichst fit in den Vortragsmarathon zu starten, ging es schon am Donnerstagmittag Richtung Wiesbaden.

Mario Jung: Keynote

Die Einführung übernahm erneut von Mario Jung, Gründer und “das Herz” des OMT. Er erklärte den Ablauf des Tages und war genauso gespannt wie das zahlreich erschienene Publikum, was die OMT für uns bereit hielt. Die Moderatoren waren dieses Jahr Rene Dhemant, Robin Heintze und Wolfgang Jung.
Und dann ging es auch schon los mit dem OMT 2019!

Ich bin mir sicher, dass ihr einen geilen Tag mit uns rocken werdet!

Mario Jung

OMT

Thomas Gruhle: Wie Du mit Conversion-Optimierung jede Google Ads Kampagne effizienter machst

Mir tun immer die Leute leid, die immer in Google Ads rumklicken, aber die Seite, auf die geleitet wird, ist scheiße!

Thomas Gruhle

Geschäftsführer, LEAP Digital Marketing GmbH

Unter Anmoderation von Rene Dhemant starte Thomas Gruhle mit seinen Beitrag über die Kombination aus SEA und CRO (Conversion-Rate-Optimization). Dazu holte er uns mit einem Exkurs in die klassische Konsumentenpsychologie von Kahnemann und Tversky ab, die zwei Systeme betrachtet:

  1. System: Schnelle, unterbewusste Entscheidungen
  2. System: Langsame, reflektierte Entscheidungen

Der erster Eindruck (“First View”) kommt immer zusammen mit dem “Message Match” (d.h. was wird von der Google Anzeige vermittelt und hängt es zusammen mit der Suchanfrage?). Je erklärungsbedürftiger das Produkt ist, desto länger dauert die Customer Journey und je länger die Customer Journey ist, desto mehr Sinn macht Content! Laut Thomas sollte man sich immer folgende Grundfrage stellen: Mit welcher Intention kommt der User auf die Webseite? Klassischer SEO-Content am Ende einer Seite wird meist gar nicht wahrgenommen von System 1. Damit aber User, die langsame, reflektierte Kaufentscheidungen treffen, den Content trotzdem schnell finden, kann z.B. ein Button zu diesem Content oben auf einer Seite eingebaut werden. Mit A/B-Tests lässt sich ermitteln, was am besten funktioniert.

Auf den Spuren von Karl Kratz stellte Thomas heraus, dass es kurzer Absätze mit fettgedruckten Wörtern und Bulletpoints bedarf. Zudem gab er viele Vorbilder verschiedener psychologischer Effekte in der Praxis. Hier ein paar Beispiele:

  • Florida Effekt: Wer mit langsamen Wörtern getriggert wird, der agiert auch langsamer danach.
  • Ankereffekt: Wenn man das teuerste Produkt einer Kategorie an den Anfang stellt, dann orientieren sich User daran und denken, dass die anderen folgenden Produkten günstig sind.
  • Cheering: Ein grüner Haken hinter dem ausgefüllten Namen im Checkout hinterlässt ein gutes Gefühl.

Um den User, der aussteigen will, noch abzuholen, braucht es einen Exit-Intent-Overlay, z.B. als Pop-Up “Nicht fündig geworden? Wir haben über 1000 Bohrmaschinen”, inklusive Button zum Produkt. Auf die Frage, wie man möglichst ressourcenschonend Message Matches generiert, antwortete Thomas, dass man Title und Description dynamisieren könne.

Olaf Kopp: Content-Attribuierung: Der Schlüssel für erfolgreiches Content-Marketing & Erfolgsmessung

Viele Unternehmen betreiben Content Marketing-Aktionismus – ohne Konzept und Strategie!

Olaf Kopp

Marketer, Kopp-Online-Marketing

Olaf Kopp hat uns Tricks und Kniffe für erfolgreiches Content-Marketing verraten: Laut Olaf wird so viel Content produziert und veröffentlicht, dass es schwer ist, den User wirklich zu erreichen. Daher ist es wichtig den Kontext des jeweiligen Nutzers zielsicher zu treffen.

Content-Marketing beschäftigt sich vor allen mit den Themen Customer Experience und Touchpoints. Wenn man in der Customer Journey bei der Zielvorgabe als Sieger hervorgehen will, dann muss man am Anfang der Customer Journey an den Touchpoints möglichst viele positive Nutzererfahrungen platzieren. Um guten Content zu erstellen muss man die veränderten Fragestellungen im Verlauf der Customer Journey kennen und erfassen. Fragestellungen können sich während der Customer Journey von „Was ist…“ über „Wie funktionier das…“ bis hin zu „Wo bekomme ich das…“, „Was kostet das…“ und „Wie pflege ich das…“ verändern.

Wie der Content-Nutzen bzw. sein Zweck sich entlang der Customer Journey verändert. gilt dies ebenfalls für den Aufbau von:

  • Reichweite
  • Beziehung
  • Vertrauen
  • Kompetenz

Kaufentscheidung müssen unterstützt werden. Nur so lassen sich Kunden auch langfristig binden.

Ganz wichtig ist laut Olaf außerdem, dass alle Inhalte und Inhaltstypen miteinander verknüpft werden. Diese dürfen nicht einzeln betrachtet werden. Als gutes Beispiel nennt er Hornbach: Hier wird das Prinzip nämlich richtig gut umgesetzt. Der User wird immer weiter durch die verschiedensten Content-Typen wie TV, Video, How To, usw. geführt und begleitet.

Wenn Content veröffentlicht wird, sollte dieser von Anfang mit Attributen in einer Tabelle hinterlegt werden (d.h. Content-Attibutierung oder Content-Klassifizierung) – das spart im Nachgang aufwendige Content Audits: Ordnung und System muss in jedem Fall sein. Dann ist die Verknüpfung der Inhalte einfach und man hat kein Problem mit Keyword-Cannibaliztion, doppelten Inhalten oder Sackgassen in der Content-Erstellung. Abschließend lässt sich bei Olafs Vortrag also festhalten: Wenn man den Content sauber ordnet und sinnvoll verknüpft, dann gelingt am Ende auch die Customer-Experience!

Florian Stelzner: Wer noch einmal KPIs sagt, fliegt raus! Sinnvolle Metriken für SEO

Time on Site ist nicht immer der beste Messwert. Man braucht nicht immer lange Verweildauern – zum Beispiel bei den Lotto Zahlen!

Florian Stelzner

Geschäftsführer, Wingmen Online Marketing GmbH

In einem energiegeladenen Beitrag erklärte Florian Stelzner, warum Kennzahlen wichtig sind – und warum er den Begriff KPI nicht mehr hören kann. Ein Problem in seinen Augen: Dashboard-Wahn – jeder will Daten visualisieren, viele wissen aber nicht, welche Metriken wirklich wichtig sind. Für Florian sind die folgenden Aspekte besonders wichtig:

  • Sichtbarkeit:
    ist auf den ersten Blick wenig aussagend, da die Änderungen prozentual oft gering sind
  • Indexierte Seiten:
    Peaks der Konkurrenten sollten im Auge behalten werden, mehr ist nicht gleich besser – die Seiten müssen auch ranken!
  • Verweildauer auf Checkoutseiten:
    entscheidend sind die Conversions = €
  • Brand-Anfragen:
    haben eher etwas mit den Werbemaßnahmen zu tun, als mit SEO
  • Organische Keywords:
    werden in Analytics oft als “not provided” ausgespielt, Abhilfe schafft hier der sekundäre Dimension Filter Landing Page, um die organsichen Keywords aufzuschlüsseln
  • Google Ads Keyword-Planer:
    beim monatlichen Suchvolumen werden auch ähnliche Varianten berücksichtig, so z.B. DDR = Demokratische Deutsche Republik, DDR Ram, Dance Dance Revolution
  • Page Speed:
    Page Speed sollte im anonymen Tab benutzt werden, wenn man Lighthouse aktiviert hat, sonst werden alle Plugins mit geladen, was zur Verlangsamung durch viele unnötige Animations-Skripte bedeutet
  • Visualisierung:
    Bevor man mit der Visualisierung beginnt und irgendwelche Dashboards befüllt, sollte sich erst einmal ausführlich Gedanken machen, was eigentlich wirklich interessante Daten sind. Es kann beispielsweise einen enormen Unterschied bei einem Diagramm machen, wie kleinschrittig die Achsen angelegt sind.
  • Zaubertrick:
    es gibt einen gewichteten Mittelwert und noch weitere Möglichkeiten, um Daten zu kumulieren

Christian Ebernickel: Data Booster – so entfaltet ihr das Potenzial der Webanalyse

Viele Unternehmen sammeln Daten ohne Konzept – Webanalyse ist deutlich mehr als Google Analytics!

Christian Ebernickel

Digital Analytics Consultant

Dieses Problem kennen nahezu alle Unternehmen: Es werden unwahrscheinlich viele Daten gesammelt – aber die Auswertung ist kaum möglich. Genau hier setzt Christian Ebernickel mit einer Kernfrage an: Welche Metriken und Dimensionen brauchen wir denn überhaupt für die Auswertung? Um eine wirklich sinnvolle Messbarkeit zu erreichen braucht man einen guten Plan.

Für diesen gibt Christian die folgenden Fragen als Hilfestellung:

  1. Was ist das Ziel des Unternehmens bzw. das Ziel des Marketings?
  2. Was tun wir um das Ziel zu erreichen?
  3. Wie können wir messen, ob wir das Ziel erreichen?
  4. Unter welchem Blickwinkel können wir die Metriken betrachten?
  5. Woher kommen die Daten zur Berechnung unserer Metriken?

Aus diesen Fragen ergibt sich dann der Webanalyseplan: Mit dem Ziel fängt alles an, dann kommen die Aktionen, dann muss die Messbarkeit der einzelnen Aktionen gegeben sein, die Messbarkeit muss unter den verschiedenen Blickwinkeln Bestand halten und erst ganz zum Ende stellt sich die technische Frage, welches Analysetool verwendet wird. Sprich: Das Analysetool wird nach den Anforderungen ausgewählt – nicht umgekehrt. Christian brachte uns sehr anschauliche Beispiele für Webanalysepläne mit und hat verschiedene Aktionen und deren Messbarkeit verständlich dargestellt.

Sein heißer Tipp zum Abschluss: Facebook Ads können auch in Google Analytics integriert werden!

Die wichtigsten Take-Aways von Christian:

  1. Erst fragen, was erreicht werden soll, bevor man über Tools spricht.
  2. Webanalyseplan aufbauen.
  3. Messketten entlang einer Aktion aufbauen, um Optimierungspunkte schnell zu identifizieren.
  4. Immer quantitative und qualitative Metriken miteinander kombinieren.
  5. Weniger ist mehr: KPI-Sets mit wenigen aber relevanten Metriken aufbauen.

Florian Litterst: 15 sofort umsetzbare Hacks für Deine Facebook & Instagram Ads

Die erfolgreichsten Advertiser auf Facebook benutzen 11x mehr Anzeigen als die Konkurrenz!

Florian Litterst

Berater für digitales Marketing, adsventure.de

Florian Litterst hatte einen vollgepackten Vortrag mit vielen Tricks und Tipps rund um Social Media dabei. Für ihn sind die Anzeigen an sich wichtiger als Targeting oder technische Funktionen. Spannend dabei: Instagram Story Ad Templates sind live gegangen und können aus den ganz normalen Feedanzeigen im Werbeanzeigenmanager generiert werden!

Das sind Florians krasseste Hacks:

Hack #1
In der Instagram-App lassen sich Stories erstellen, die man für Werbung verwenden kann. Sie sehen organisch aus und legen den Fokus aufs Produkt. Die Story kann praktischerweise abgespeichert und verschickt werden.

Hack #2
Umfragen! Diese sind nicht nur interaktionsstark, sondern generieren auch gut Leads/Conversions, da durch das hohe Engagement die Ads bevorzugt ausgespielt werden.
Aber Vorsicht: Placement im Werbeanzeigenmanager sollten nur Stories sein, da das Ganze sonst nicht funktioniert!

Hack #3
User-generated content macht Anzeigen organsicher. Um den Trust zu erhöhen können Reviews in die Anzeige gepackt werden. Das sieht nicht nur natürlicher aus, sondern schlägt auch hochwertige und produktionsintensive Creatives.

Hack #4
Mit Slideshow-Anzeigen kann man ganz einfach “Gifs” bauen!

Hack #5
Asset-Customization, d.h. automatisiertes Variationen-Testing, das den responsiven Suchanfragen auf Google Ads ähnelt ist jetzt live and converting. Dies lässt sich nach einer Platzierung filtern in z.B. Desktop und mobil, Insta und Facebook.

Hack #6
Eine Aufschlüsselungsfunktion im Reporting ist hilfreich, um zu sehen, welche Bilder, Texte, etc. wo am besten funktioniert haben. Durch die Beitrags-ID kann man dann die beste Variante wieder bewerben.

Hack #7
Instant Experiences können aneinandergereiht werden, um ein Quiz zu erstellen. Aus jeder der einzelnen Instant Experiences lassen sich praktischerweise Zielgruppen generieren.

Hack #8
Nutzt die Anzeigenbibliothek (https://www.facebook.com/ads/library/), um bei den Großen zu schauen, was sich bewährt hat.

Hack #9
Collection Ads – sprich: 1 Coverbild und kleine Anzeigen mit dem Menü, Produkten, Kategorien, etc. – sind eigentlich nur für E-Commerce gedacht. Man kann aber auch einfach andere Produkte/Services/Infos einfügen.

Hack #10
Das Event Set Up Tool für den Pixel: Perfekt, um schnell eine limitierte Anzahl von Conversions einzurichten

Hack #11
Mit Cross Channel Remarketing können Website Custom Audiences erstellt werden, um die User, die z.B. durch Google Ads gekommen sind, durch UTM- oder URL-Parameter zu erreichen.

Hack #12
Super LookAlikes: Viele gute LALs können zusammengefügt werden, um so weniger Gruppen gegeneinander ausschließen zu müssen. Das Gute daran: Die Zielgruppe wird nicht so schnell “abgegrast”, sodass neue eingerichtet werden müssen.

Hack #13
Stecknadeltargeting ermöglicht geografisches Targeting UND Ausschlüsse bis auf 1km.

Hack #14
Kennzahlen beim Reporting sollten benutzerdefiniert sein. Die angepassten Spalten werden in der URL festgelegt, wenn man diesen Teil kopiert. Dann kann man diese teilen oder hinter die URL in einem anderen Konto setzen

Hack #15
Naming-Templates sind Vorlagen, um Kampagnen besser benennen zu können und so die Übersicht im Werbeanzeigenmanager nicht zu verlieren.

Sarah Weitnauer: Hot Shit aus der Psycholgie 2.0

Nur wer die Webseitenbesucher richtig versteht, der kann sie auf der Webseite richtig leiten!

Sarah Weitnauer

Psychologin und Diplom Online Marketing Managerin, Psyketing

Sarah Weitnauer hat uns in ihrem spannenden Vortrag mit in die Welt der Psychologie genommen, die auch im Breich Marketing nicht unterschätzt werden darf. Sarah holte uns ab mit dem Fakt, dass unser Hirn keine wahre Realität kennt, sondern nur Vergleiche aus verschiedene Blickwinkeln. Und genau das ist der Grund, warum Menschen beeinflussbar sind. Sie hat viele tolle Beispiele mitgebracht, die zeigen, wie Menschen in der Kaufentscheidung (völlig unrational) beeinflussbar sind.

Sehr beeindruckend war, dass alle Teilnehmer im Saal verschiedene Marken lediglich an einer Hintergrundfarbe und dem geschriebenen Wort „Hallo“ in einer jeweils anderen Farbe erkannt haben. Ein starkes Zeichen dafür, wie weit wir alle in der heutigen Zeit bereits unterbewusst gesteuert sind.

Psychologie ist mittlerweile immens wichtig im Online-Marketing – die Zeiten, in denen lediglich Produkte präsentiert werden müssen, sind lange vorbei. Der User muss möglichst unbewusst zielgreichtet beeinflusst werden.

Was wir aus Sarahs Vortrag mitnehmen können:

  • die Auswahlmöglichkeit bei Produkten gibt den Usern Freiheit und führt dadurch eher zum Kauf
  • die Emotionalisierung der Menschen ist wichtig
  • Emotionalisierung funktioniert bildlich leichter als nur mit Worten, z.B. emotionalisieren lächelnde Gesichter besser und führen eher zum Kauf
  • Sexualität in der Werbung führt meistens gar nicht zum Kauf, sondern lediglich zu Aufmerksamkeit

Thomas Mindnich, Jens Fauldrath und Mario Jung: SEO Q&A mit Live-Siteclinic

Gut, dass ihr einen Blog habt – den wollten wir unbedingt sehen!

Thomas Mindnich

Geschäftsführender Gesellschafter, ITam GmbH

In der Site-Clinic mit Thomas Mindnich, Jens Fauldrath und Mario Jung wurden zuvor eingereichte Seiten im wahrsten Sinne des Wortes „auseinandergenommen“. Das Ganze war eine wirklich tolle Möglichkeit für alle Anwesenden zu sehen, wie Experten Internetseiten betrachten, worauf sie achten und wie sie vorgehen. Bei einer Site-Clinic gilt dabei immer, dass die Seitenbetreiber nicht bloß gestellt werden – daher schreiben wir hier nur allgemein, worauf Jens, Thomas und Mario eingegangen sind.

In der Betrachtung der Seiten sind sie eingegangen auf:

  • Startseite
  • Leistungswerte
  • Templates
  • Linkprofil
  • Content

Eine Site-Clinic ist kein Audit, denn die Experten kennen die Ziele der Seite nicht, haben keinen Kontakt zum Seitenbetreiber. Sie betrachten die Seite lediglich von außen.

Kurz und Knapp: Für gute Internetseiten gilt aus SEO-Sicht

  • sei interpretierbar
  • sei relevant
  • sei der Beste

Form follows function!

Jens Fauldrath

Geschäftsführender Gesellschafter, get traction GmbH

Annemarie Raluca Schuster: Amazon Hacks

79% aller Männer und Frauen haben schon einmal betrunken online eingekauft und pro Jahr betrunken online etwa 350€ ausgegeben!

Annemarie Raluca Schuster

CEO und Gründerin, Annythinks

Annemarie Raluca Schuster hat sich in ihrem Vortrag den stärksten Amazon-Hacks gewidmet und uns mit den Top 5 Tipps versort:

1. Suchnachfrage vs. Suchintention
Häufig betrachten Anbieter lediglich die Suchnachfrage, also wie häufig welcher Begriff und welches dazugehörige Synonym bei Amazon gesucht werden. Diese Daten sagen jedoch nichts über die Suchintention aus! Besser ist es, das Tool Amalyser zu nutzen, um über die Suchintention mehr zu erfahren und diese dann nach Häufigkeit und Relevanz zu sortieren.

2. BSR (Bestsellerrank)
Der BSR muss immer in Bezug zur Unterkategorie und dem Wettbewerb betrachtet werden,nur dann stimmen die Werte. In der allgemeinen Betrachtung ist es sonst so, dass der vermeintlich schlechte BSR eigentlich viel bessere Verkäufe bringt als der vermeintlich bessere.

3. Wichtigkeit der richtigen Kategorieauswahl
Mit dem selben Kewordset erreicht man massiv unterschiedlich viele Rankings, je nachdem in welcher Kategorie das Keywords eingeordnet wird. Das Tool Shield zeigt an, in welche Kategorie das Keyword gehört. Man sollte nie eine nischige Kategorie wählen – stets die wichtige Kategorie!

4. Hauptkeywords müssen richtig gewählt werden
Hauptkeywords zu finden ist keine Bauchsache – stattdessen muss man auf Basis bestehender Käufe schauen, über welche Hauptbegriffe der meiste Umsatz gelaufen ist.

5. Was man bei Amazon nicht machen sollte
Man will über manche Keywords nicht gefunden werden! Die Keywords, über die User auf die Produkte kommen, müssen geprüft werden, um sicherzustellen, dass man nicht für „unanständige“ oder falsche Suchbegriffe gefunden wird. Ein besseres Kauferlebnis wird durch relevante Begriffe sichergestellt.

Thomas Besmer: Facebook Pixel Extrem

Es wird jetzt sehr nerdig!

Thomas Besmer

Head of Consulting, Hutter Consult GmbH

Als Vertretung für Thomas Hutter, hat Thomas Besmer mit charmantem schweizer Akzent den Zuhörern die Untiefen des Facebook Pixels eröffnet. Neben dem Basiscode gibt es nämlich auch Standard- und Custom Events, deren Einrichtung sich lohnt

Mit vielen fundierten Slides wurde dem staunenden Publikum vorgeführt, dass der gute Facebook Pixel lässt sich wie gewünscht konfigurieren und integrieren lassen kann. Als Einstieg in die schwierige aber spannende Materie hat Thomas erläutert, wie man im ViewContent-Tag  die Scrolltiefe messen kann, wobei die Scrolltiefe als Trigger dient, die das Tag auslöst. Da die wenigstens ganz bis zum Footer durchscrollen, lohnt es sich eher 3 oder 4-schrittig die Scrolltiefe zu definieren. Hierbei wird das Tag dann immer wieder gefeuert, wenn der User über eine gewisse Scrolltiefe auf der Seite gekommen ist. 

Da man das ganze ja nicht nur interessehalber einrichtet, kann man aus diesen Custom Events natürlich auch sehr ROAS-freundliche Zielgruppen genieren. Auch lassen sich durch die Tags sich wunderbar Userprofile auslesen, so beispielsweise User, die in einem Wein-Onlineshop eher trockene Weine beschaut haben. So wird auch zielgenaues Retargeting ermöglicht.

Die eingangs erwähnte Scrolltiefe lässt sich zudem prima mit dem Seitenbesuchszeit-Timer kombinieren – so kann das targeten dann natürlich richtig losgehen! ABER natürlich sollte man zuvor prüfen, ob die Tag-Integration überhaupt geklappt hat. Keine Sorge, dank Thomas wissen wir nun, dass man das ganz easy in der Pixel-Sektion im Facebook Business Manager nachschauen kann, ohne die Livedaten zu beeinflussen.

Markus Baersch: Das Google Analytics Tippgewitter: 30+ große und kleine Tipps für Analytics und den Tag Manager

Simo Ahava sollte jeder auf dem Schirm haben, der sich mit Analytics und dem Tag Manager beschäftigt!

Markus Baersch

Geschäftsführer, gandke marketing & software gmbh

Markus hatte 40 Tipps für Google Analytics und den Tag Manager mit im Gepäck. Im Schnellverfahren ging es durch alle Tipps. Jeder Tipp wurde erklärt, vor allen Dingen die Frage, warum man oder wann man so einen Tipp nutzen sollte. Mit den vielen Tipps ging es Markus darum, Impulse zu geben und zum Neudenken von Dingen zu bewegen. Nicht jeder Tipp sollte zwangsweise umgesetzt werden.

Hier gibt es die Übersicht aller Tipps:

  • 1: https://www.gtmtemplates.com
  • 2: https://go.gandke.de/heartbeat
  • 3: https://go.gandke.de/readingtime
  • 4: https://go.gandke.de/triggergruppen
  • 5: https://www.zedwoo.de/utm-parameter-aus-url-entfernen/
  • 6: https://go.gandke.de/exitintent
  • 8: https://www.simoahava.com/gtm-tips/referral-exclusion-on-receipt-page/
  • 10: https://www.simoahava.com/analytics/improve-data-collection-with-four-custom-dimensions/
    https://www.simoahava.com/analytics/add-hit-type-custom-dimension/
  • 14: https://go.gandke.de/rogueevents
  • 16: https://go.gandke.de/crs19
    https://www.marcusstade.de/h2o-machine-learning-individuelle-vorhersage-fuer-die-next-best-activity-teil-1/
  • 25: https://go.gandke.de/fixorganic
  • 26: https://go.gandke.de/itp1, https://go.gandke.de/itpcookieupgrade, https://go.gandke.de/itp2
  • 27: https://go.gandke.de/itp3
  • 29: https://www.simoahava.com/analytics/prevent-google-analytics-duplicate-transactions-with-customtask/
  • 32: https://go.gandke.de/multievent
  • 33: https://go.gandke.de/botmarker
  • 34: https://go.gandke.de/honeypot
  • 35: https://optimize.google.com/
  • 36: https://www.quillengage.com/
  • 38: https://analyticsdemystified.com/google-analytics/step-step-guide-creating-funnels-googles-data-studio/
  • 39: https://www.analytics-summit.de/

Björn Tantau: Messenger Marketing und Sales Funnels: Die digitale Traumehe!

Die Reichweite ist nicht weg, sie ist nur woanders!

Björn Tantau

Online-Marketing-Experte, Tameco Onlinemarketing eK

Laut Björn Tantau hat Messenger-Marketing eine bis zu 90%ige Öffnungsrate und 30%ige CTR. Das liegt vor allem daran, dass das Thema noch nicht so erschlossen ist wie etwa Email-Marketing. Facebook leidet unter immer weniger Engagement seiner User – dies auch wegen der Einschränkungen, die Facebook Werbetreibenden im Jahr 2018 auferlegt hat, um seine User nicht mit Werbung zu erschlagen. Der Messenger wird als Placement oft nicht genutzt. ABER: Die Nachrichten-Apps haben die sozialen Netzwerke in User-Zahlens schon längst überholt!

Björn berichtet, dass der Newsletterversand über WhatsApp ab Dezember nicht mehr möglich sein wird. Auch, weil WhatsApp zukünftig mehr Kundenservice bieten will. Alternativen bietet der Messenger, den man mit ManyChat verbinden kann, um Funnels wie beim Email-Marketing zu errichten. Dementsprechend lassen sich auch ganz klassische Funnels mit Lead-Magnet, Funnelcontent und schließlich dem Angebot aufbauen. Ganz wichtig hierbei sei: Die Wiederkontaktzeit wird auf 24 Stunden nach der ersten Interaktion von Seiten des Nachrichtenempfängers festegelegt. Beim Erstkontakt wird es verboten sein in die Nachricht werbliche Angebote einzubringen. Dies wird dann nur nach erfolgter Interaktion des Users umsetzbar sein. Darum macht es Sinn, Usern, die nicht interagiert haben, wieder eine nicht werbliche Nachricht zu schicken. 

Durch die Vertaggung der Microconversions lassen sich auch hier wieder Custom Audiences genrieren (auf Basis der Interaktionen im Funnel) welche dann wieder LookALikes ermöglichen. Zudem sind Bilder, Galerien, Cards, Videos und Audios nutzbar im Messenger. Potential, das man nutzen sollte!

 

Markus Kellermann: Micro-Influencer: Die Hidden-Champions im Social-Web

43% der 16-24-Jährigen haben bereits ein Produkt gekauft, dass sie bei Influencern gesehen haben!

Markus Kellermann

geschäftsführender Gesellschafter, xpose360 GmbH

Influencer-Marketing ist ein stetig wachsender Bereich und viele Online-Werbeausgaben verschieben sich mittlerweile in den Influencer-Bereich. Markus stellte in seinem Vortrag die verschiedenen Arten der Influencer vor und ging dann vor allen Dingen auf die Micro-Influencer ein und deren Potential im Marketing.

Influencerarten

  • Top Influencer = (Ronaldo und Co.)
  • Mega Influencer = > 1 Mio Follower
  • Macro Influencer = 100.000 – 1 Mio. Follower

Diese 3 Gruppen haben ein eigenes Management – sind also nicht ohne Weiteres buchbar!

  • Micro Influencer = 10.000 – 100.000 Follower, meist exakt auf einen Bereich fokussiert

Sehr spannende Gruppe, da Unternehmen hier zielgerichtet Werbung ausspielen können.

  • Nano Influencer = < 10.000 Follower (noch uninteressant)


Fakten zum Influencer-Marketing:

  • Es gibt fast 600.000 Influencer weltweit.
  • 25% der Deutschen informiert sich über Social Media über Produkte und Marken.
  • Individuelle Zusammenarbeit mit wenigen Influencern wird von den meisten Unternehmen bevorzugt.
  • Glaubwürdigkeit bei Influencern ist ein Problem.
  • Die jährlichen Werbeausgaben für Influencer-Marketing steigen jährlich um über 20% und erreichen in 2020 die Milliardengrenze.

6 Influencertypen:

  1. Sympthieträger
  2. Autorität
  3. Reziprozität
  4. Social Proof
  5. Wertekonsistenz
  6. Einzigartigkeit

Auswahl des passenden Social Media Kanals:

Wie bzw. wo findet man Influencer?

  • auf Messen (z.B. Gaming Influencer auf der Gamescon)
  • bei Konferenzen für Influencer
  • in Datenbanken
  • über Tools
  • über Netzwerke
  • durch persönliche Kontakte

Die richtige Kommunikation mit Influencern ist entscheidend. Ein Anschreiben sollte ein Briefing zur geplanten Kampage (Laufzeit, Frequenz, …) mit allen Rahmenbedingungen enthalten. Die passende Hashtag-Strategie bzw. -Auswahl ist dabei ebenso wichtig.

Zum Abschluss präsentierte Markus einige Casy Studys, die sehr inspirierend waren. Wichtig ist keine Kampagnen zu kopieren, sondern eigene, glaubwürdige Kampagnen zu bauen!

Désirée Kellner: SEO ♥ SEA – Einzeln stark, gemeinsam unbesiegbar

SEAs und SEOs können & sollten unbedingt zusammenarbeiten, vor allem im Bereich Keywords

Désirée Kellner

Head of Paid Media, morefire

Vortragsthema war hier die seltene aber beiderseitig erfüllende Amour fou zwischen SEO & SEA und wie man diese entfacht. Zudem wurde frevlerischer Weise SEO ein CPC zugewiesen, aber dazu später mehr.

Grundsätzlich gibt es oft die Denke, das sich SEO und SEA oft den Traffic klauen. Das dem nicht so sein muss und beide sogar mehr Traffic generieren können wurde von Isis (sorry, dass du nicht auf dem Foto bist!) und Désirée anschaulich dargestellt.

Großer Punkt hierbei und von uns Online Marketing-Nerds oft übersehen ist, dass 55% der User überhaupt nicht wissen, was der Unterschied zwischen bezahlten und nicht bezahlten Ergebnissen ist. Welche Strategien es gibt, die zu einer glücklichen Beziehung zwischen den SEOs und SEAs aller Agenturen führen können:

“Dual Bidding”

Hierbei werden von sowohl SEA als auch SEO eingesetzt und laufen parallel.

“Up & Down”

Bei dieser Strategie wird SEA so lange verwendet bis die etwas langsameren SEO-Maßnahmen durchstarten, dann wird das SEA Budget etwas heruntergefahren.

“Pull Back”

Bei dieser Strategie wird auch auf den Anlauf des Erfolgs der SEO-Maßnahmen gewartet und beim gewünschten Durchschlag eben dieser die SEA-Anstrengungen komplett eingestellt.

Zudem wurden Kosten pro Klick für die SEO vorgestellt, trotz dieser unorthodoxen Metrik gab es weniger Murren, als viel mehr geballtes Interesse. Der Wert ist natürlich nur geschätzt, dient aber dazu abzuschätzen zu können, ob SEO oder SEA günstiger funktionieren könnte – gerade bei kompetitiven Keywords.

Als Hilfe für das Abschätzen des “SEO-CPC” haben die Speakerinnen von morefire Google Ads-Skripte vorgestellt mit einem #shoutout an Julian, der offensichtlich die Skripts bei morefire schreibt. Dies waren zum einen ein Vergleichsskript für die organsichen und paid-Positionen als auch das bekanntere N-Grams Skript.

Fazit: SEAs und SEOs können und sollten unbedingt zusammenarbeiten, vor allem im Bereich Keywords. In dem Sinne: SEO <3 SEA. Deswegen geht auf eure SEA/SEO Kollegen zu, der Synergie zu Liebe!

Britta Behrens: Durchschlagendes Content Marketing auf LinkedIn – Der Boost für mehr Reichweite und Conversions

Lass nicht jeden x-beliebigen in Dein LinkedIn-Netzwerk und kontaktiert neue Kontakte immer mit Nachricht

Britta Behrens

Online Marketing Managerin, Piwik PRO GmbH

Britta hatte sehr spannende Insights über das zurzeit am meisten unterschätze Netzwerk LinkedIn mitgebracht. Ein toller Vortrag und unwahrscheinlich viele konkrete Handlungsanweisungen in kurzer Zeit – Danke dafür!
Content Marketing auf LinkedIn funktioniert „einfach“ im Vergleich zu Google oder anderen Portalen: Content + Kommunikation + Personal Branding + Networking machen den LinkedIn Algorithmus aus.

Die folgenden Punkte sollte man wissen / beachten, wenn man erfolgreich Content bei LinkedIn platzieren möchte:

Social Selling Index
• Der Social Selling Index (SSI) den man über Linkedin.com/sales/ssi abrufen kann entscheidet darüber, mit welcher Reichweite der LinkedIn Content ausgespielt wird
• Der SSI wird über die folgenden 4 Komponenten beeinflusst:
• Ihre professionelle Marke aufbauen
• Gezielt die richtigen Positionen finden
• Durch Einblicke Interesse wecken
• Beziehungen aufbauen
Es gibt auch einen SSI der Personen in der Branche und einen SSI der Personen im Netzwerk

Die starke Power des LinkedIn Profils
• Alles muss ausgefüllt sein!
• Das Profil ist die Bühne
• Rich Media muss genutzt werden
• Profil-Slogan elementar wichtig, wird IMMER angezeigt
• Die Summary: Personal Branding mit einem Schuss LinkedIn SEO
• Skills und Empfehlungen sind immens wichtig (3 Top Skills, 50 Skills insgesamt)
• Empfehlungen müssen gesammelt werden

LinkedIn Algorithmus für Content
• Engagement, Engagement, Engagement
   o Hochwertiger Content
   o Entertainment
   o Mehrwert
   o Rege zur Diskussion und zu Fragen an
   o Hashtags & Mentions
• Textposts
• Fotoposts (Hashtags sind wichtig)
• Externer Link Post vorsichtig – LinkedIn liebt es, wenn die User auf der Plattform bleiben, daher müssen externe Linkposts gut funktionieren, damit sie nicht schaden!
• Video Posts (besser Native als bei YouTube)
• Live Video (noch beta)
• Dokumenten Post (PDF) funktionieren richtig gut! Immer im Hochformat (wegen mobil)
• LinkedIn Artikel (Reichweite wirkt geringer, das liegt nur daran, dass die Ansicht bei Artikeln nur dann gemessen wird, wenn der Artikel ganz bis zum Ende gelesen wird)
• LinkedIn Series / Newsletter (beta): der erste Artikel muss „richtig knallen“ denn den bekommt das gesamte Netzwerk angezeigt und kann dann die Serie abonnieren
• LinkedIn Groups: man kann Zweitkontakten innerhalb der Gruppen direkte Nachrichten schicken
• LinkedIn Events (beta)

Bedeutung Company Page
• Schwierig, da der Fokus von LinkedIn auf der Kommunikation der User untereinander liegt und nicht auf Unternehmenskommunikation

Likes
• Bringen nicht viel: LinkedIn ist eine Diskussionsplattform

Shares
• Bringt gar nichts – besser im Originalpost kommentieren und diskutieren
• Original vs. Share vs. Post: original bringt viel, eigenständiger Post funktioniert, Share bringt gar nichts

Kommentare und Engagement
• ist immens wichtig –auf Kommentare wieder kommentieren – das ergibt einen Schneeballeffekt

Hashtags
• Ebenfalls sehr wichtig – man kann mittlerweile Ads auf Hashtags schalten
• Die ersten drei Hashtags sind richtig gut

Frequenz und Timing
• Aktivität muss in der ersten Stunde passieren
• Nur posten, wenn das Netzwerk auch aktiv ist
• Nicht zu viele Posts (max. 1 x Tag, kein „Konferenzposting“ über jeden Slot)

Speaker OMT-Website Clinic: OMT-Website Clinic – powered by Textbroker

Ihr macht echt einen guten Job

Meinung der Experten

Wie schon bei der mittäglichen Site Clinic, wurde auch in der großen Siteclinic eine Webseite tief analysiert, diesmal jedoch von allen anwesenden Speakern, sodass die Prüfung natürlich eine ganz andere Tiefe hatte.
Auch hier war, wie schon mittags, es sehr spannend zu sehen, wie die einzelnen Experten ihre Analyse angingen.

Für den Seitenbetreiber, der den Mut gehabt hat, im Vorfeld seine Seite einzureichen war das eine echt tolle Analyse, die ihn in der Optimierung seiner Webseite bestimmt deutlich weiter bringt.

Karl Kratz: Die Kunst digitaler Inszenierung

Jede Information die keine Emotion auslöst läuft ins Nirvana 

Karl Kratz

Karl Kratz Online Marketing

Ein krönender Abschluss für einen gelungenen Konferenztag!

Karl nahm uns mit auf eine Reise durch die digitale Welt, bei der sich Zukunft, Realität und Illusion vermischten.

Dieser Vortrag war nicht nur ein besonderes Highlight, weil Karl Kratz ihn gehalten hat. Besonders war er auch deshalb, weil es einer seiner letzten Konferenzvorträge war. Karl verabschiedet sich nach vielen aufregenden Jahren als Speaker von den Bühnen der Online-Branche. Zeit für uns zu sagen: “Danke, Karl, für all den Input, die Insights und die Inspiration!”

Unser Fazit zum OMT 2019

Ganz kurz und knapp: es war wie immer SPITZE!!!

Danke an Mario und sein Team für die tolle Veranstaltung!

Weitere Berichte zum OMT 2019

Ihr wart auch bei der OMT 2019 dabei? Dann lasst uns an euren Erlebnissen teilhaben: Schickt uns gerne die Links zu euren Recaps, damit wir uns austauschen können!