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Zum 21. Mal haben die Jan, Jan, Jan-Ole und Peer zum Stammtisch geladen.

Diesmal in den altehrwürdigen Hallen von Dr. Oetker.

Vom Insight zum Impact: KI-gestützte SEO-Optimierung

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde von Stephanie Peter, die es ermöglichte, bei Dr. Oetker das Event zu veranstalten, ging es auch schon los und Katharina Schreiber zeigte uns mal keinen “langweiligen” Case, sondern wie sie zusammen mit ihren Kollegen aus 40 Standorten weltweit eine Möglichkeit umsetzte, aus gesammelten Daten auch tatsächlichen Nutzen zu ziehen. Was dabei nach und nach entstand, ist mittlerweile zu einem richtig fetten Tool für das Online-Marketing von Dr. Oetker gewachsen, bei dem Daten aus der riesigen Rezeptdatenbank zusammen mit Google Search Console, Google Analytics, Google Trends und weiteren Quellen erfasst und ausgewertet werden. 

Vortrag Katharina Schreiber Dr. Oetker - Das CEP Tool

Da die Verantwortlichen in den unterschiedlichen Ländern nicht immer alle auf dem gleichen Stand, was Umsetzung, Verständnis etc. angeht, musste eine Plattform her, die alle gleich bedienen können, und alle auch zu Erfolgen gelangen. So wurden die Daten in einem Dashboard aufbereitet und nun kann jeder Online-Marketing-Verantwortliche schnell erkennen, bei welchen Bereichen er beispielsweise zu wenig Traffic einsammelt und an den Inhalten wie Title, Überschrift, Inhalt oder Bildern etwas optimieren muss. Selbstverständlich wurde hier auch schon künstliche Intelligenz integriert. Bei Dr. Oetker sind es ChatGPT von OpenAI und für die Bildüberarbeitung/-erneuerung wird eine separate Bilder-KI verwendet.

Daraus resultieren dann massive Steigerungen in den Impressionen und das Tool spuckt auch gleich Hinweise aus zu Begriffen, bei denen noch Inhalte fehlen.

Toolansicht von CEP mit Verbesserungsvorschlägen

Erfolge, die durch den Einsatz der Plattform realisiert wurden:

Erfolge im Marketing mit Hilfe des CEP Tools

Einen lieben Dank an Katharina, der man die Nervosität absolut nicht angemerkt hat, für diese tollen Einblicke in das Tool und Kudos an den coolen Vortrag.

(UN)SOCIAL MEDIA Wie Plattformen, Algorithmen und Creator Kommunikation neu definieren

Den zweiten Vortrag bestritt Dennis Ritter, Team Lead Marketing Execution bei Dr. Oetker, der die Problematiken einer Marke wie Dr. Oetker und der Entwicklung bzgl. sozialer Medien beleuchtete.

Vortrag Dennis Richter von Dr. Oetker

Was früher noch als schick galt und seinen “Freunden” über Social Media seinen eigenen Status mitzuteilen: à la “Ich bin krank, mir geht’s gut, heute habe ich das und das gegessen” hat massiv nachgelassen. Social Media ist mittlerweile dazu verkommen, dass Nutzer irgendwelchen Promis und Influencern folgen, um sich mit unnötigen Informationen berieseln zu lassen (Ironie off).

Entwicklung Nachfrage von Content in Social Media
Anstieg von Mediennutzung in 12 Jahren

Aber das Chart zeigt, dass die Nachfrage nach Celebrity-Content mächtig gestiegen ist.

Aber auch das Zeitvergeuden (Time to fill spare Time) ist drastisch gestiegen. Das nächste Chart zeigt, dass von 2012 bis 2024 die Medianutzung um 5 Stunden gestiegen ist.

Daraufhin ging Dennis darauf ein, wie Dr. Oetker dies nutzen muss, um der Nachfrage gerecht zu werden und die geringe Aufenthaltsspanne so auszunutzen, dass der Markenname optimal bekannt gemacht wird. Sie haben einen richtig guten Film bei Tiktok veröffentlicht, der jedoch völlig in die Hose ging. Bei einer Verweildauer von nur wenigen Sekunden wurde in dem Spot eben nicht die Marke gezeigt und was blieb, ist das nette Lächeln des Mannes. Das steht aber nicht im Kontext zu Dr. Oetker.

Verweildauer bei einem Werbespot auf Tiktok

Die gesteigerte Nutzung von Social Media hat zur Folge, dass andere Kanäle nicht mehr so stark genutzt werden. So sank die Nutzung von Fernsehcontent bei den Altersgruppen 14-29 und 30-49 innerhalb von 2 Jahren um jeweils fast 20%.

Entwicklung TV Konsum nach Altersgruppen

Folge für Dr. Oetker, dass sie definitiv in den sozialen Medien aktiv sein müssen, um die jüngeren Generationen mit ihren Produkten zu erreichen.

Ob Dr. Oetker auf Makro- oder Mikroinfluencer setzt, konnte Dennis mit einem klaren “Ja” beantworten. 

ROI von Makro und Mikroinfluencern

Der Mix macht es. Denn Makro-Influencer verursachen Lautstärke. Sie erreichen innerhalb kurzer Zeit extrem viele User. Durch Mikroinfluencer wird dann in kleineren Kreisen Vertrauen aufgebaut.  

Logisch. Wenn so ein Knossi erzählt, dass das Puddingwunder von Dr. Oetker das coolste Zeug auf dem Planeten ist, wird wohl jeder erahnen, dass es hier um eine Werbepartnerschaft geht. Wenn aber ein Mikroinfluencer seiner ausgewählten Audience erzählt, wie toll die Ergebnisse seiner Kuchen mit Backin von Dr. Oetker werden, dann rennen seine Anhänger los und holen sich das Zeug.

Damit gab uns Dennis noch ein Doggybag mit 6 Tipps auf den Weg. 

6 Tipps von Dennis Ritter

Auch an Dennis ganz lieben Dank für den tollen Vortrag und die vielen Eindrücke aus dem internationalen Marketing von Dr. Oetker.

Danach gings auch schon in die Dr.-Oetker-Welt, eine Art interaktives Museum, durch das uns zwei Mitarbeiter von Dr. Oetker geführt haben und uns zur Geschichte von Dr. Oetker einige tolle Informationen lieferten.

Wusstet Ihr, dass täglich in Wittlich 1,5 Millionen Pizzen hergestellt werden? Natürlich nicht nur für den deutschen Markt. Für alle 40 Länder, in denen es die italienischen Torten zu kaufen gibt.

Zu guter Letzt durften wir natürlich auch noch im Bistro uns am Puddingwunder und frisch gebackener Dr.-Oetker-Pizza für die Heimreise stärken. Während des Verzehrs war natürlich Networking extrem angesagt und mit den Teilnehmern wurden LinkedIn-Kontakte ausgetauscht und über alte Zeiten geschnackt. Netter Abend, Ferit

Bevor ich den Heimweg antreten konnte, habe ich natürlich noch einen Goodiebag bekommen mit diversen Köstlichkeiten von Dr. Oetker. Ich hab ganz vergessen zu fragen, ob die auch Großpackungen für die Gastro anbieten.

Zu guter Letzt durften wir natürlich auch noch im Bistro uns am Puddingwunder und frisch gebackener Dr.-Oetker-Pizza für die Heimreise stärken. Während des Verzehrs war natürlich Networking extrem angesagt und mit den Teilnehmern wurden LinkedIn-Kontakte ausgetauscht und über alte Zeiten geschnackt. Netter Abend, Ferit.

Bevor ich den Heimweg antreten konnte, habe ich natürlich noch einen Goodiebag bekommen mit diversen Köstlichkeiten von Dr. Oetker. Ich hab ganz vergessen zu fragen, ob die auch Großpackungen für die Gastro anbieten.

Also vielen Dank an das Dr. Oetker Team für die Lokation und das prima Catering.

Danke an die Jans und Peer vom OMOWL für den gelungenen Abend.

Bin auf den nächsten Stammtisch gespannt.