Die vier Säulen der AI:CAN 2026
Die Konferenz bot erfolgreiche Umsetzungmöglichkeiten direkt aus der Praxis. In acht Runden konnten die Teilnehmer:innen aus jeweils drei spannenden Vorträgen und Praxisberichten wählen, welchen Speaker:innen sie ihr Ohr leihen wollten.
- AI:CONTENT: Der erste Schritt zu hochwertigem Content mit KI ist das passende Tool, der zweite das richtige Prompting. Auf der AI:CAN gabs Tipps und Hinweise für nutzbare Ergebnisse in Sekundenschnelle.
- AI:MARKETING: Best Practices aus SEO, SEA, PPC, Content-Marketing, E-Mail-Marketing, PR und Media aus erster Hand!
- AI:TALKS: Inhalte, Inspirationen und kontroverse Meinungen wurden in Talks und Sessions debattiert. Wie kann KI effektiv genutzt werden, wo braucht es weiterhin menschliche graue Zellen?
- A:FUTURE: Neben dem aktuellen Stand gab es natürlich auch Ausblicke in die Zukunft der KI.
Hendrik Schoring auf der AI:CAN 2026
Einer der namhaften Speaker:innen war unser hauseigener Paid Marketing-Experte Hendrik Schoring. Nach zahlreichen geleiteten Workshops, Vorträgen beim BVDW, auf dem OXID-Partnertag, beim ECON-Club sowie unserer eigenen Online-Marketing-Konferenz, der OMKMS, zog es Hendrik dieses Jahr auf die Bühne in Berlin-Brandenburg.
Seine jahrelange Erfahrung im Paid Media verbindet er mit einem klaren Blick auf die aktuellen KI-Entwicklungen.
Sein Thema: Wie verändert sich die Leadgewinnung durch den Einzug generativer KI in die Suchergebnisse – und was müssen Werbetreibende heute aktiv steuern, damit Google-Kampagnen noch die richtigen Kontakte ansprechen?
Google Ads & KI: Kontrollieren, was Google nicht kontrollieren soll
Hendriks Kernbotschaft war klar:
Google greift heute über Keyword-Matching, Gebotsoptimierung, Creative-Generierung und Placement-Selektion tief in jede Kampagne ein – und hat dabei keinen wirtschaftlichen Anreiz, Streuverluste zu minimieren. Studien zeigen, dass bis zu 80 % der Klicks nie im Suchbegriffsbericht auftauchen; wer auf Performance Max setzt, gibt Kanal- und Placement-Entscheidungen weitgehend ab.
Sein Gegenmittel:
Zuerst das Conversion-Signal sauber aufsetzen – vom einfachen Conversion-Tag über Enhanced Conversions bis zum Offline Conversion Import aus dem CRM – und dann eine eigene Kontrollschicht bauen, die Google nicht liefert: API-basiertes Monitoring, automatisierte Placement-Bereinigung, LLM-gestützte Analyse von Suchbegriffen und Assets. Kontrolle zurückzugewinnen heißt nicht, gegen die KI anzukämpfen – sondern ihr bessere Daten zu geben und das zu überwachen, was sie nicht selbst meldet.
Gut gemacht, Hendrik! Danke, dass Du Online-Profession so würdig auf der AI:CAN vertreten hast.



